Ruf nach Veränderung

Es ist die Aufgabe des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), für die Schulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen Österreichs das bestmögliche Umfeld zum Lernen zu schaffen.

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie waren insbesondere Schulen dazu gezwungen, in den Onlinemodus zu wechseln. Wie schwer das Familien und Schüler:innen fiel, zeigte eine vom Bundeselternverband durchgeführte Umfrage unter 12.000 Eltern. Das Kernproblem: Die Eltern versuchten in einer Vielzahl von digitalen Plattformen den Überblick zu behalten – schwierig vor allem für Eltern mit Kindern in verschiedenen Schulen. Die neue Bildungslandschaft erfordert eine einzige Lernquelle, um sicherzustellen, dass Informationen für alle Beteiligten zentral und zeitnah auffindbar sind.

Das Ministerium wandte sich an Accenture, um Unterstützung bei der Schaffung einer einzigen digitalen Plattform zu erhalten, die in die Hybrid Cloud eingebettet ist, um optimale Leistungen zu erbringen.

Wenn Technologie auf Ideen trifft

Gemeinsam Großes leisten

Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Rollen als Lernende, Lehrende und Verwalter der Informationen – diese Größe und Vielfalt der Nutzerbasis des neuen Portals erforderte einiges an Vorbereitung. Zunächst galt es, Nutzerbedürfnisse zu analysieren und potenzielle Tools zu prüfen.

Mit Lehrer:innen, Schüler:innen und Eltern von Anfang an zusammenzuarbeiten hatte Priorität, denn sie würden das Portal täglich nutzen. Das Team lud Eltern, Schüler:innen und Erzieher:innen zu einer Reihe von Workshops und qualitativen Interviews ein, die wertvolle Erkenntnisse liefern sollten.

Österreichische Unternehmen wurden gebeten, zum Portal beizutragen. Mehrere pädagogische, administrative und der Kommunikation dienende Tools konnten so kombiniert werden. Durch agile und integrative Arbeitsmethoden konnte das Team viele Aufgaben gleichzeitig und zusammenhängend anpacken.

10

verschiedene Organisationen arbeiteten zusammen, um über die Cloud einen flexiblen Zugang für alle zu ermöglichen.

1000+

COVID-19-Schnelltests wurden zur Gewährleistung einer sicheren Umgebung für alle Mitarbeiter vor Ort durchgeführt.

Wertvoller Unterschied

Besonders bemerkenswert in diesem Projekt waren das Engagement und die Schnelligkeit, mit der die Herausforderungen gemeistert wurden.

Nach dem offiziellen Start im Mai 2020 konnte der Öffentlichkeit bereits einen Monat später das Go-Live des Portals für September angekündigt werden.

Seitdem hat das Portal viele Tausend Nutzer online empfangen, ist kontinuierlich verbessert und ausgebaut worden. Der schnelle und sichere Cloud-Service bietet allen Schüler:innen eine eigene digitale Identität und den Schulen ein vollständig integriertes Content-Management-System und dezentralisierte Funktionsweisen. Für die Zukunft ist die Einbeziehung der Eltern in das Portal geplant, ebenso wie mehr interaktive Funktionen und ein Event Hub.

Die Größe, die Bedeutung und die Komplexität des österreichischen Portals Digitale Schule ist ein echtes Beispiel für ziel- und nutzerorientierte Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium, dem österreichischen Bildungsökosystem und Accenture.

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