STUDIENBERICHT
Private Equity und die steigenden Kosten aufgrund von Cyberangriffen
3MINUTEN LESEDAUER
3 März 2023
STUDIENBERICHT
3MINUTEN LESEDAUER
3 März 2023
Die Ankündigung eines Deals und verfügbares Bargeld können Cyberkriminelle genauso anziehen wie ein offener Geldbeutel Taschendiebe.
68 %
unserer Kunden beobachten in Monaten, in denen ein Deal abgeschlossen wird, einen Anstieg der Cybervorfälle.
Über 1 Million Dollar
ist der durchschnittliche Lösegeldbetrag, den mittelgroße Unternehmen bezahlen.
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Unternehmen verfügt über keine Cyberversicherung. Für die Unternehmen, die eine Versicherung haben, werden die Kosten nach einem Versicherungsfall mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen.
Neben den Kosten ergibt sich eine ganze Reihe weiterer Konsequenzen:
Viele führende Unternehmen sind sich der Probleme durch Cyberrisiken bewusst. Gleichzeitig sind nur 27 % davon überzeugt, dass ihr Unternehmen cyberresilient ist.
Übernahmekandidaten sind besonders anfällig. Mittelgroße Unternehmen, der „Sweet Spot“ von PE, arbeiten in der Regel mit niedrigeren Budgets für ihre Cybersicherheitssysteme. Gleichzeitig wollen PE-Unternehmen Wachstum erzielen und sind auf schnelle Entwicklungen bedacht.
Folglich besteht die Versuchung, die Cybersicherheit zu unterschätzen oder völlig außer Acht zu lassen. Dies bedeutet, dass die meisten dieser Unternehmen im Portfolio als „Cyberrisikoträger“ eingestuft werden könnten.
Bereits einfache Schritte und überschaubare Investitionen können die finanzielle, operative und reputationsbezogene Risikobelastung deutlich reduzieren. Cyber-Champions können Angriffe besser abwehren und Störungen reduzieren.
Gestützt auf unsere Erfahrung mit 3.100 Kunden weltweit empfehlen wir fünf Maßnahmen, um die Cybersecurity‑Fähigkeiten eines Portfoliounternehmens vor dem Deal‑Abschluss gezielt zu stärken. Sie helfen Unternehmen dabei, sich auf den erwartbaren Anstieg von Vorfällen vorzubereiten und Cyberresilienz als Teil eines starken digitalen Kerns aufzubauen:
Das Schaffen interner Kapazitäten ist weder schnell umsetzbar noch unbedingt sinnvoll. Überlassen Sie das Blockieren und Abwehren stattdessen anderen.
Private‑Equity‑Firmen können die Due Diligence bewusst auf eine Woche beschränken und den Fokus danach auf gezielte Remediation‑Maßnahmen vor der Deal‑Ankündigung legen.
Es lassen sich oft schnelle Erfolge erzielen, die keine größeren Eingriffe erfordern, aber dennoch die Resilienz des Portfoliounternehmens erhöhen.
Nicht alle sollten Zugriff auf alles haben. Eine schnelle Überprüfung mit anschließender einmaliger Behebung verhindert einen zu großen offenen Zugriff.
Bereiten Sie sich mit einem erprobten Reaktionsplan auf das Schlimmste vor. Der Schaden eines Angriffs kann sich durch Fehlkommunikation und unkoordinierte Maßnahmen oft verstärken.
Cyberbedrohungen haben die Risiken für PE-Unternehmen und ihre Portfoliounternehmen erhöht. Über die unmittelbaren Kosten hinaus steht der Ruf aller Beteiligten auf dem Spiel. Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht? Maßnahmen können schnell und einfach ergriffen werden. Indem Sie sie vor dem Abschluss eines Deals implementieren, können Sie sich auf einen Anstieg der Cyberangriffe vorbereiten, Risiken reduzieren und eine schnelle Wertschöpfung gewährleisten.
Möchten Sie die Cyberresilienz für Ihr Portfolio verbessern und gleichzeitig die Ausgaben für Cybersicherheitsversicherungen senken? Accenture ist der Top-Anbieter von Cybersicherheitsdiensten und beschäftigt weltweit mehr als 16.000 Expert:innen.