61 % der Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich einen Agenten, der in mehreren Lebensmittelgeschäften einkauft. 71 % wünschen sich einen, der eine komplette Reise über Fluggesellschaften, Hotels und Aktivitäten hinweg plant. Wenn Agenten die Auswahlliste erstellen, lenken sie die Nachfrage, noch bevor Verbraucherinnen und Verbraucher überhaupt mit einer Marke in Kontakt treten. Der eigentliche Auswahlprozess verlagert sich auf die vorgelagerte Entscheidungsebene – also auf die Standards, Daten und Prüfmechanismen, die bestimmen, was ausgewählt wird. Marken haben zwei Optionen: entweder selbst zum Agenten der Wahl zu werden oder vom Agenten ausgewählt zu werden. Für Marken und Einzelhändler, die eigene Agenten entwickeln, ist die Botschaft klar: Nutzerinnen und Nutzer, die generative KI mindestens einmal pro Woche nutzen, würden mehr als doppelt so häufig einem Agenten von Händlern oder Marken den Vorzug geben als einem Agenten einer KI-nativen Plattform. Noch ist das Zeitfenster für die Entscheidung, wo Marken mitmischen möchten, offen. Doch die Gewohnheiten, die sich gerade bilden, werden schwer zu durchbrechen sein.