Forschung und Entwicklung im Bereich Biopharmazeutika ist zeitkritisch und risikoreich. Jede Verzögerung verlängert die Wartezeit für Patientinnen und Patienten auf den Zugang zu potenziell lebensverändernden Therapien.
Phase-III-Studien sind das aufwendigste und operativ komplexeste Stadium der Arzneimittelentwicklung. Die mittleren Kosten pro Studie liegen dabei zwischen 19 Mio. und über 100 Mio. US-Dollar. Branchenweit werden KI-Automatisierung und datengestützte Technologielösungen als zentral für die Verkürzung der Dauer klinischer Studien und die Verbesserung der Ergebnisse für Patientinnen und Patienten weltweit angesehen.
Bristol Myers Squibb (BMS), ein weltweit führendes Unternehmen in der Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung innovativer Biopharmazeutika auf den Gebieten Onkologie, Hämatologie, Immunologie, kardiovaskuläre Erkrankungen und Neurowissenschaften, erkannte eine Chance, die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen und die Kosten zu reduzieren.
Gemeinsam mit Accenture implementierte das Unternehmen erfolgreich über 30 generative KI-Lösungen in den Geschäftssparten Forschung und Entwicklung, globale Produktentwicklung und -bereitstellung sowie Kommerzialisierung.
Da Phase-III-Studien eine komplexe Logistik zwischen Partnern und klinischen Studienzentren erfordern, arbeitete BMS auch mit Accenture zusammen, um seinen Ansatz für klinische Studien neu zu konzipieren und durch Automatisierung und KI gewonnene Daten und Erkenntnisse für Arzneimittelentwicklungsteams bereitzustellen.
Intelligentere Studien, schnellere Durchbrüche
Ein wichtiges Resultat der Zusammenarbeit zwischen BMS und Accenture ist „Workbench“, ein Katalysator für klinische Studien, der KI-gestützte Erkenntnisse in Echtzeit mit operativen Daten verknüpft.