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STUDIE

Lernen neu erfunden: Schnellere Zusammenarbeit von Mensch und KI

10 Minuten Lesezeit

2 September 2025

In Kürze

  • Um das Potenzial von KI auszuschöpfen, sind neue Arbeitsweisen erforderlich. Menschen und KI müssen sich durch kontinuierliches gemeinsames Lernen aneinander anpassen.

  • Derzeit sind jedoch nur 11 % der Unternehmen in der Lage, effektives gemeinsames Lernen zu ermöglichen, was einen dringenden Nachholbedarf, aber auch bedeutende Chancen aufzeigt.

  • Unternehmen, die die Voraussetzungen für erfolgreiches gemeinsames Lernen schaffen, erzielen großartige Ergebnisse: höhere Motivation, schnellere Innovationen und verbesserte Produktivität.

Über Schulungen hinaus: Die Vorteile des gemeinsamen Lernens von Mensch und KI für Ihre Belegschaft

Unsere weltweite Befragung bei 14.000 Arbeitnehmern und 1.100 Führungskräften aus 20 Branchen in 12 Ländern zeigt einen deutlichen Wandel von bisher üblichen Schulungen hin zu kontinuierlichem gemeinsamen Lernen, also einer dynamischen und kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI. Dieses Modell fördert Kreativität, beschleunigt Kompetenzentwicklung und stärkt die Belastbarkeit, indem es das Lernen direkt in die täglichen Arbeitsabläufe integriert.

Die meisten Unternehmen sind jedoch nach wie vor noch nicht auf diese neue Art der Qualifizierung vorbereitet. Zu wenige haben die Zusammenarbeit von Menschen und KI durch gemeinsames Lernen in ihre Führungsarbeit, ihre Unternehmenskultur und ihre täglichen Abläufe integriert. Sie verpassen damit die Chance, das gemeinsame Potenzial von Menschen und KI voll auszuschöpfen. Jetzt ist die richtige Zeit, zu handeln.

Unternehmen, die auf die Zusammenarbeit von Mensch und KI setzen und die Voraussetzungen für ein gemeinsames Lernen schaffen, sehen:

5 Mal

höhere Motivation der Belegschaft

4 Mal

schnellere Kompetenzentwicklung

4 Mal

höhere Wahrscheinlichkeit für Innovationen

1,4 Mal

größere Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs der Rentabilität im Vergleich zum Vorjahr

Vier Voraussetzungen für eine schnellere Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen von Mensch und KI

Visionäre Führungskräfte sehen KI als Motor für Kreativität und Innovation und nicht nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Wenn sie dies tun, sind die Mitarbeitenden zu 20 % bereiter, ihre Arbeitsgewohnheiten anzupassen, um effektiv damit zu arbeiten.

Dennoch haben viele Führungskräfte Schwierigkeiten damit, diese Vision in die Praxis umzusetzen, sodass die Beschäftigten unsicher sind, welche Rolle KI bei ihrer täglichen Arbeit spielt. Um diese Lücke zu schließen, sind eine klare, kontinuierliche Kommunikation, sichtbares Engagement der Führungskräfte sowie Flexibilität und Autonomie bei den Arbeitsabläufen erforderlich.

-16

Prozentpunkte Unterschied zwischen Führungskräften und Beschäftigten hinsichtlich der Frage, ob Experimente mit generativer KI sichtbar unterstützt werden

Zeit ist weiterhin das größte Hindernis für den Aufbau von Kompetenzen. Unternehmen können Qualifizierung von einer separaten Aufgabe in eine kontinuierliche Lernerfahrung umwandeln, indem sie modulares Lernen in Echtzeit direkt in die Arbeitsabläufe integrieren.*

Unternehmen, die KI-basiertes Coaching und adaptives Lernen einsetzen, steigern die Abschlussquoten von Schulungen, den Erwerb von Kompetenzen und das Engagement der Beschäftigten erheblich. Dieser Ansatz macht kontinuierliches, adaptives Lernen praktisch, zugänglich und wirksam und verwandelt die tägliche Arbeit in Wachstumschancen.

* Globale Umfrage „Accenture Talent Pulse“, April – Mai 2024. N = 2.900.

20 %

höhere Abschlussquoten, wenn ein globaler Cloud-Anbieter KI-gestütztes Coaching in die täglichen Arbeitsabläufe integriert (im Vergleich zur durchschnittlichen Programmabschlussquote)

Vertrauen ist die Grundlage für eine effektive Zusammenarbeit und ein gemeinsames Lernen von Menschen und KI. Klare Governance, transparente Verantwortlichkeiten und intuitive Erklärungstools motivieren die Beschäftigten beim Umgang mit KI. Allerdings ist für mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer:innen (53 %) weiterhin unklar, wer bei Fehlern der KI verantwortlich ist – ein zentrales Defizit mit klarem Handlungsbedarf.

Zur Stärkung des Vertrauens müssen ethische Standards klar kommuniziert, Rahmenbedingungen für die Verantwortlichkeit aufgestellt und ein Umfeld geschaffen werden, in dem Beschäftigte Dinge hinterfragen und als verantwortungsbewusste Partner mit KI zusammenarbeiten können.

53 %

der Arbeitnehmer:innen wissen immer noch nicht, wer bei Fehlern der KI verantwortlich ist

Die Einführung von KI stockt, wenn die Tools nicht auf natürliche Arbeitsmuster abgestimmt sind. Nur 35 % der Beschäftigten sind heute mit den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten KI-Tools zufrieden. Unternehmen müssen sich auf einen menschenzentrierten Ansatz beim KI-Design und adaptive Lernerfahrungen konzentrieren, um sicherzustellen, dass die Tools sich intuitiv in bestehende Arbeitsabläufe, Werte und Arbeitsweisen einfügen.

Unternehmen, die sich durch menschenzentriertes KI-Design auszeichnen, bauen Vertrauen auf, fördern die Akzeptanz, stärken die Resilienz und verwandeln so die Erfahrungen ihrer Beschäftigten in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

Nur 35 %

der Beschäftigten geben heute an, mit ihren KI-Tools zufrieden zu sein

Ergreifen Sie jetzt Maßnahmen, um die Zusammenarbeit und das gemeinsame Lernen von Mensch und KI zu fördern

Sind Sie bereit, die Lücke zwischen Mensch und KI in Ihrer Organisation in Bezug auf Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen zu schließen? Erfahren Sie, wie Sie mit KI gemeinsames Wachstum, Vertrauen und Transformation fördern können.

VON

Karalee Close

Lead – Talent & Organization, Global

Kishore Durg

Global Lead – Accenture LearnVantage

Prof. Majd Sakr

Chief Learning & Research Officer – Accenture LearnVantage

Stephen Wroblewski

Managing Director, Talent & Organization

Leila Yosef

Senior Principal, Accenture Research