Unser Engagement für Ethik, Menschenrechte und eine starke Unternehmensführung ist ein wichtiger Faktor für unsere Geschäftsstrategie und unerlässlich für den Schutz unserer Mitarbeitenden, Kunden, unserer Marke und unserer finanziellen Leistungsfähigkeit. Es ist das Fundament, auf dem wir Vertrauen aufbauen.
Unsere klar definierte Corporate‑Governance‑Struktur und unser Ethik- und Compliance-Programm – die auf unseren Grundwerten und unserem Verhaltenskodex (Code of Business Ethics, COBE) basieren – leiten unsere strategischen Geschäftsentscheidungen und Maßnahmen, wenn es darum geht, eine Kultur der Integrität, Transparenz, Inklusion und des Respekts für alle Menschen zu fördern.
Wir sind davon überzeugt, dass unsere gemeinsam gelebte ethische Kultur für unser Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt entscheidend ist. Unsere Kunden beziehen uns in einige der sensibelsten Bereiche ihres Geschäfts ein – unter anderem aufgrund unserer Integrität und unserer Verpflichtung zu höchsten ethischen Standards. Und das spiegelt sich auch in unseren langjährigen Kundenbeziehungen auf der ganzen Welt wider. Das zeigt sich unter anderem daran, dass wir langfristige Beziehungen pflegen und mit unseren 195 wichtigsten Kunden seit mindestens 10 Jahren zusammenarbeiten.
Aufbau einer starken ethischen Kultur
In der heutigen schnelllebigen Geschäfts-, Rechts- und Regulierungslandschaft ist es unerlässlich, im entscheidenden Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Um unseren Mitarbeitenden zu helfen, ethische Entscheidungen zu treffen und die vollständigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen zu berücksichtigen, stützen wir uns auf unsere Grundwerte, unseren COBE und unsere Richtlinien, um unser Verhalten zu steuern.
Wir bieten zahlreiche Ressourcen, die unseren Mitarbeitenden helfen, unseren COBE besser zu verstehen und ihn umfassend umzusetzen. Das umfasst eine jährliche vorgeschriebene Ethik- und Compliance-Schulung, ein Tool zur Entscheidungsfindung, unser COBE-Toolkit mit herunterladbaren Arbeitshilfen sowie interne und externe Plattformen, über die Bedenken geäußert werden können, auch anonym.
Für diese Bemühungen wurde Accenture 18 Jahre in Folge in die Liste der weltweit ethischsten Unternehmen von Ethisphere aufgenommen – ein Beweis für unser Engagement für ethische Geschäftspraktiken.
Ethik- und Compliance-Schulung
All unsere Mitarbeitenden, einschließlich Teilzeitbeschäftigter, und Auftragnehmer, sind verpflichtet, jedes Jahr unsere Ethik- und Compliance-Schulung zu absolvieren und ihr Verständnis unseres COBE und der relevanten Richtlinien zu bestätigen. Das ist entscheidend, um ein gemeinsames Verständnis für ethisches Verhalten in unserem gesamten Unternehmen zu fördern. Im Geschäftsjahr 2025 erzielten wir eine Abschlussquote von 98 % für Accenture-Mitarbeitende, einschließlich Managing Directors, und sogar 100 % für unser Global Management Committee (GMC).
Unsere Ethik- und Compliance-Schulung wird regelmäßig aktualisiert und umfasst interaktive und visuell ansprechende Kurse zu unserem COBE, einschließlich aktueller Themen wie KI und Daten, dem Schutz vor Deepfake-Bedrohungen und der Sicherheit von Informationen. Die Schulung vermittelt außerdem Kenntnisse zur Erkennung und Meldung von (sexueller) Belästigung und respektlosem Verhalten sowie zur Förderung eines inklusiven Arbeitsplatzes ohne Vorurteile. Unsere Mitarbeitenden in Brasilien, Kanada, Frankreich, Indien, den Philippinen und den USA sind verpflichtet, zusätzlich eine jährliche Schulung zum Thema „Bekämpfung von Belästigung“ zu absolvieren, die den lokalen Vorschriften entspricht.
Im Rahmen unserer Ethik- und Compliance-Schulung bieten wir auch ein Modul zum Thema „Korruptionsbekämpfung“ an, das für alle Führungskräfte (Manager:innen und höher) sowie für Personen in bestimmten Unternehmensfunktionen erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2025 erreichten wir für dieses Modul eine Abschlussquote von 99 %.
Unser Ziel ist es, unsere hohen Abschlussraten für Schulungen weltweit aufrechtzuerhalten und unsere Schulung (auch durch Feedback der Teilnehmenden) weiter zu bewerten, um sicherzustellen, dass sie relevant und effektiv bleiben.
Mitarbeitende in risikoreicheren Positionen und Märkten erhalten zusätzliche Schulungen zu Korruptionsbekämpfung und anderen Compliance-Themen, darunter auch Schulungen, die von unseren lokalen Rechtsabteilungen durchgeführt werden.
Unsere Grundwerte
Unsere Werte prägen unsere Kultur und definieren unseren Charakter. Wir leben unsere Grundwerte durch unser individuelles Verhalten vor, das unser Handeln und unsere Entscheidungen leitet.
Um mehr über unsere Grundwerte zu erfahren, besuchen Sie unsere Seite zum Verhaltenskodex und klicken Sie auf „Kodex herunterladen“.
Richtlinien und Compliance hinsichtlich Korruptionsbekämpfung
Unser COBE und die damit verbundenen Richtlinien zur Korruptionsbekämpfung – die beide Teil unseres globalen Ethik- und Compliance-Programms und unserer Menschenrechtsbemühungen sind – verlangen von unseren Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Vermittlern (sowie von unseren Zulieferern gemäß unserem Verhaltenskodex für Lieferanten), dass sie überall, wo wir geschäftlich tätig sind, die Gesetze zur Korruptionsbekämpfung einhalten, darunter:
Da sich das Geschäftsumfeld ständig weiterentwickelt, konzentrieren wir uns auch weiterhin auf die Bewertung und Minderung unserer Risikoprofile. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir weiterhin mit externen Beratern zusammengearbeitet, um eine Compliance-Prüfung durchzuführen. Ziel war es hierbei, die Wirksamkeit unseres Antikorruptionsprogramms zu bewerten und Bereiche zu identifizieren, in denen wir uns weiter verbessern können, um uns an führende Verfahren und globale behördliche Erwartungen anzupassen.
Meldung von Bedenken und Transparenz
Wir fördern und bestärken unsere Mitarbeitenden und Partner darin, sich geschützt und vertrauensvoll zu äußern, wenn sie potenziell unangemessenes Verhalten – einschließlich jeglicher Form von Respektlosigkeit, Belästigung, Rassismus, Diskriminierung oder Vergeltungsmaßnahmen – erleben, beobachten oder davon Kenntnis erlangen oder wenn sie Bedenken hinsichtlich unethischen, illegalen Verhaltens oder Menschenrechtsverletzungen haben. Vergeltungsmaßnahmen werden von uns nicht toleriert.
Wir bieten unseren Mitarbeitenden zahlreiche Möglichkeiten, Bedenken zu äußern: über unsere Führungskräfte, über unsere Teams in der Personal- oder Rechtsabteilung oder anonym über unsere Accenture Business Ethics Helpline. Sobald sie dies tun, erklären wir ihnen transparent, was sie erwarten können, und beschreiben den Überprüfungs- und Lösungsprozess.
Wir halten unsere Mitarbeitenden auch dazu an, Bedenken ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen zu eskalieren, wenn sie von ihrer ersten Anlaufstelle keine akzeptable Antwort erhalten. Wir nehmen alle vorgebrachten Bedenken ernst, einschließlich des Vorwurfs von Vergeltungsmaßnahmen.
Wir untersuchen sämtliche Bedenken, die der Personalabteilung, der Rechtsabteilung oder der Accenture Business Ethics Helpline gemeldet werden, und bemühen uns, die Fakten auf professionelle, methodische, durchdachte und ausgewogene Weise zu bestätigen. Nach Abschluss unserer Untersuchung legen wir angemessene Maßnahmen fest und bemühen uns, diese weltweit fair und einheitlich anzuwenden – unabhängig von der Beschäftigungsdauer, der Position oder der Leistung bei Accenture.
Mehr Transparenz – von dem Zeitpunkt, an dem Mitarbeitende ihre Bedenken vorbringen, bis hin zu den daraus resultierenden Ergebnissen – ist ein wichtiges Element, um sie zur Meldung von Bedenken anzuhalten.
Wir fördern mehr Transparenz über eine interne Website, auf der unsere Mitarbeitenden folgende Informationen finden:
- Wie sie Bedenken melden können
- Wie sie Unterstützung erhalten können, nachdem sie Bedenken gemeldet haben
- Wir der Untersuchungsprozess abläuft
- Wie wir Personen schützen, die Bedenken gemeldet haben
- Unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Form von Vergeltungsmaßnahmen gegen Personen, die Bedenken melden
Diese Website enthält auch aggregierte interne Daten auf globaler Prozentbasis zu den Arten von Verhaltensweisen, die im vorangegangenen Geschäftsjahr untersucht wurden, sowie zu den Ergebnissen dieser Untersuchungen.
Um die Transparenz weiter zu erhöhen, veröffentlichen wir zusätzlich zu den Informationen in unserem COBE auch unsere Richtlinie zum Äußern von Hinweisen und zu unserer Null-Toleranz-Politik für Vergeltungsmaßnahmen. Hierin wird dargelegt, wie unsere Mitarbeitenden Bedenken äußern können (einschließlich formeller Beschwerden, falls erforderlich) und wie die Melde- und Eskalationsverfahren aussehen.
Klare Verhaltensstandards
Das erste grundlegende Verhalten in unserem COBE lautet: „Mit unserem Verhalten machen wir den Unterschied“. Es formuliert fünf lokal relevante und dennoch global anwendbare Standards, die als Leitlinien für das Verhalten unserer Mitarbeitenden dienen:
- Wir äußern Bedenken, da wir wissen, dass Accenture keine Vergeltungsmaßnahmen toleriert.
- Wir behandeln einander mit Respekt.
- Wir sind stolz darauf, Botschafter:innen von Accenture zu sein, und handeln entsprechend.
- Wir wenden unser Prinzip der Meritokratie an, wenn wir Entscheidungen über unsere Mitarbeitenden treffen.
- Wir stellen sicher, dass unsere persönlichen Interessen und Beziehungen keine Konflikte für Accenture verursachen.
Dieses Framework bildet unsere Grundlage, um ein positives, respektvolles und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Wir betonen auch weiterhin unsere Verhaltensstandards in unserer obligatorischen Ethik- und Compliance-Schulung. Darüber hinaus überwachen wir unser ethisches Umfeld durch regelmäßige anonyme Umfragen unter unseren Mitarbeitenden.
Governance der Cybersicherheit
Unser unternehmensweites Risikomanagement-Programm ist ein jährlicher und kontinuierlicher Prozess, der darauf ausgelegt ist, die Risiken von Accenture über mehrere Zeithorizonte hinweg zu identifizieren, zu bewerten und zu verwalten. Unser unternehmensweites Risikomanagement-Programm und unsere Offenlegungskontrollen und -verfahren sind darauf ausgelegt, wichtige Risiken angemessen an den Vorstand weiterzuleiten und potenzielle Risiken für die Offenlegung zu analysieren. Im Rahmen seiner Risikoüberwachung konzentriert sich der Vorstand auch auf Risiken im Zusammenhang mit Cybersicherheit und Datenschutz. Gleichzeitig ist unser Audit Committee (Prüfungsausschuss) für die Überwachung der Risiken im Bereich Informationstechnologie zuständig, darunter auch Cybersicherheit, Datenschutz und -sicherheit.
Der Prüfungsausschuss erhält mindestens zweimal jährlich, gegebenenfalls auch häufiger, Berichte zu Cybersicherheits- und Datenschutzfragen sowie zu den damit verbundenen Risiken vom Management, darunter auch von unserem Chief Information Security Officer. Darüber hinaus decken die vierteljährlichen Risikoberichte des Prüfungsausschusses auch Entwicklungen in Bezug auf IT-Sicherheit und Datenschutz ab. Zu den jüngsten Themen gehören integriertes Drittanbieter-Risikomanagement, die schnelllebige Landschaft der KI-Sicherheits-Governance und -Innovation sowie der Schutz von Kundendaten. Der Prüfungsausschuss informiert den Vorstand regelmäßig über entsprechende Angelegenheiten. Gleichzeitig erhält der Vorstand auch regelmäßig Berichte direkt vom Management. Wir verfügen über Protokolle, die vorschreiben, dass Cybersicherheitsvorfälle, die festgelegte Meldeschwellenwerte erreichen, innerhalb des Unternehmens eskaliert und gegebenenfalls unverzüglich dem Vorstand gemeldet werden müssen.
Datenschutz und Informationssicherheit
Der Schutz von Daten und Systemen ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, um Vertrauen aufzubauen und zu wahren – nicht nur bei unseren Mitarbeitenden, sondern auch bei unseren Kunden und anderen Stakeholdern.
Neben der Einhaltung regionaler Gesetze schreiben unsere globalen Datenschutzprogramme auch strenge Datenschutz- und -sicherheitsstandards für Informationen vor – unabhängig davon, wo wir diese Informationen erhalten oder darauf zugreifen.
Von unseren Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie ein effektives und verantwortungsbewusstes Datenmanagement anwenden, das nicht nur unseren internen Richtlinien – einschließlich unserer Datenschutzrichtlinien und -verfahren, unserer verbindlichen Unternehmensregeln (Binding Corporate Rules, BCR) für Datenverantwortliche und Datenverarbeiter sowie unseres Verfahrens zur Meldung von Datenschutzverletzungen –, sondern auch neuen globalen Vorschriften und Rechtsprechungen entspricht.
Viele unserer Mitarbeitenden arbeiten in unseren Büroräumen, andere hingegen im Homeoffice oder in hybriden Arbeitsumgebungen. In Verbindung mit potenziellen Geschäftsrisiken aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen verstärkt dieses komplexe Arbeitsmodell die Notwendigkeit eines proaktiven, cyberresilienten Ansatzes, um die Sicherheit der Daten in unserem Unternehmen, bei unseren Mitarbeitenden und bei unseren Kunden zu gewährleisten.
Hier einige Beispiele:
Wir sind bestrebt, die höchsten und strengsten Informationssicherheits- und Datenschutzstandards anzuwenden, wenn es um die Verarbeitung und den Schutz personenbezogener Daten geht. Accenture verfügt über die Zertifizierungen ISO®/IEC 27001:2022 (Informationssicherheit) und ISO®/IEC 27701:2019 (Datenschutzmanagement) sowohl für unser Unternehmens- als auch für unser Kundendienstgeschäft. Darüber hinaus hat Accenture 2024 die Genehmigung für seine europäischen BCR für Auftragsverarbeiter erhalten, was die Stärke und Wirksamkeit unseres Datenschutzprogramms weiter unterstreicht. Diese Genehmigungen und Zertifizierungen bestätigen unsere Einhaltung bestimmter Standards und Gesetze sowie unsere Rechenschaftspflicht und erfordern regelmäßige Überprüfungen oder Audits, um sie aufrechtzuerhalten.
Im Rahmen unserer Datenschutzprogramme bemühen wir uns intensiv um die Einhaltung der globalen Datenschutzbestimmungen in den Ländern, in denen wir geschäftlich tätig sind. Dazu gehört die Umsetzung verbindlicher Unternehmensregeln für Datenverantwortliche und Auftragsverarbeiter sowie anderer genehmigter internationaler Datenübertragungsmechanismen, z. B. Standardvertragsklauseln, soweit anwendbar. Beide Programme erfordern die Durchführung von Datenschutzprüfungen (einschließlich Folgenabschätzungen für Datenübertragung und -schutz sowie regelmäßige Bewertungen externer Landes- und interner Unternehmensrisiken).
Unsere Programme zum Schutz von Unternehmens- und Kundendaten definieren die Verwaltung von Accenture- und Kundeninformationen. Sie definieren unsere Managementprozesse und -kontrollen in Übereinstimmung mit den einschlägigen Datenschutz- und -sicherheitsgesetzen. Accenture wurde vom BSI extern als Unternehmen bewertet, das branchenführende Cybersicherheitssysteme auf der höchsten Implementierungsstufe des NIST Cyber Security Frameworks (CSF) betreibt.
Wir nehmen Sicherheit sehr ernst und bieten umfangreiche Schulungs- und Lernressourcen an. Unsere Mitarbeitenden sind verpflichtet, Schulungen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu absolvieren. Über die obligatorischen Datensicherheitsschulungen hinaus nehmen unsere Mitarbeitenden an unserem „Information Security Advocate“-Programm teil, einem branchenweit ausgezeichneten Schulungsprogramm zum eigenständigen Lernen, das das Bewusstsein für sicheres Verhalten stärken und dessen Umsetzung fördern soll. Darüber hinaus sollen unsere globalen Sensibilisierungskampagnen Mitarbeitenden die neuesten Best Practices und Verhaltensweisen vermitteln, die für eine sichere Datenhygiene erforderlich sind.
Wir schützen Accenture, unsere Mitarbeitenden und Kunden nicht nur durch fortschrittliche interne Sicherheitspraktiken, Technologien und Kontrollen, sondern sind auch ein globaler Anbieter von Managed Security Services und unterstützen unsere Kunden mit umfassenden Sicherheitslösungen, die Strategieentwicklung, Risikomanagement, Cyberabwehr, digitale Identität und Anwendungen abdecken.
Verantwortungsvolle KI
Die Aufsichtspflicht des Prüfungsausschusses umfasst auch Risiken im Zusammenhang mit KI. Im Rahmen dieser Aufsichtstätigkeit erhält der Ausschuss mindestens einmal jährlich, gegebenenfalls auch häufiger, Berichte zu KI-bezogenen Angelegenheiten, einschließlich unseres Compliance-Programms für verantwortungsvolle KI, sowie zu den damit verbundenen Risiken vom Management. Der Prüfungsausschuss informiert den Vorstand regelmäßig über entsprechende Angelegenheiten. Gleichzeitig erhält der Vorstand auch regelmäßig Berichte direkt vom Management.
Wir haben ein Compliance-Programm für verantwortungsvolle KI entwickelt, das auf unserem Verhaltenskodex und unseren Grundwerten basiert. Das Programm beruht auf einer Reihe von Grundsätzen, die wir auf unsere internen KI-Systeme und die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Lieferanten anwenden: Human by Design, Fairness, Transparenz, Erklärbarkeit und Genauigkeit, Sicherheit, Verantwortlichkeit, Compliance, Datenschutz und Cybersicherheit sowie Nachhaltigkeit. Unser Programm wird vom CEO unterstützt und wurde auf unsere Mitarbeitenden weltweit ausgerollt. Da sich die Entwicklung, Einführung und Nutzung von KI-Technologien ständig weiterentwickelt, arbeiten wir kontinuierlich daran, unser Compliance-Programm für verantwortungsvolle KI weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dieses Programm umfasst Governance und Grundsätze, Risikoprüfung und -bewertung, Standards und Kontrollen, Risikominderung, Schulungen und Sensibilisierung sowie Überwachung.
Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Aufbau von KI-Kompetenzen, einschließlich verantwortungsvoller KI als Bestandteil unserer obligatorischen Ethik- und Compliance-Schulung für alle Mitarbeitenden. Hierbei integrieren wir entsprechende Inhalte auch in andere KI-bezogene Schulungen und bieten dann den Mitarbeitenden, die direkt mit der Entwicklung und dem Einsatz von KI befasst sind, vertiefende, gezielte Schulungen an. Außerdem unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer eigenen Compliance-Programme für verantwortungsvolle KI.
Geschäftskontinuität
Unser Ansatz zum Umgang mit Disruptionen basiert auf jahrelanger Erfahrung, Vorbereitung und auf der Anpassung unserer Serviceverwaltung und -erbringung.
Unsere Strategie zur Sicherung der Unternehmensresilienz unterstützt unsere Geschäftstätigkeit, angefangen bei unserem globalen Kundenstamm und den Dienstleistungen, die wir Kunden anbieten, über interne Funktionen und Technologien bis hin zur Zusammenarbeit mit unserem Drittanbieter-Ökosystem.
Das Accenture-Programm für Unternehmensresilienz entspricht den Branchenstandards und -praktiken (ISO® 22301 an unseren Standorten in Indien und auf den Philippinen sowie an anderen ausgewählten Standorten, je nach Bedarf).
Unternehmensführung: unsere Praktiken und Richtlinien
Wir blicken auf eine lange Tradition starker Unternehmensführung zurück und sind davon überzeugt, dass eine gute Unternehmensführung entscheidend ist, um einen langfristigen Shareholder Value zu erzielen. Wir verpflichten uns zu Praktiken und Richtlinien für Unternehmensführung, die den langfristigen Interessen von Accenture und unseren Stakeholdern dienen. Unser Proxy Statement 2025 enthält eine Auflistung und Zusammenfassung unserer Unternehmensführungspraktiken und -richtlinien, die die Struktur und Unabhängigkeit unseres Vorstands, die Aufsicht und die Rechte der Aktionär:innen sowie unsere anderen Praktiken für starke Unternehmensführung abdecken.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Proxy Statement 2025.
Darüber hinaus befassen sich unsere Unternehmensführungsrichtlinien und Ausschusssatzungen, die auf unserer Unternehmenswebsite verfügbar sind, ebenfalls mit Fragen der Unternehmensführung.
Diese Dokumente beschreiben die Rolle unseres Vorstands und seiner Ausschüsse, unsere wichtigsten Unternehmensführungspraktiken sowie die Erfahrung, die Qualifikationen, Eigenschaften und Fähigkeiten unserer Vorstandsmitglieder.
Überwachung der Nachhaltigkeit
Überwachung durch den Vorstand
Bei Accenture beginnt die Verantwortung für Nachhaltigkeitsfragen an der Spitze: Unser Vorstand überwacht unsere Nachhaltigkeitsstrategien und unsere Fortschritte bei der Erfüllung unserer Nachhaltigkeitsverpflichtungen aktiv. Von dort aus zieht sich diese Verantwortung durchs gesamte Unternehmen. Der Vorstand hat die Verantwortung für die Überwachung der Nachhaltigkeit an verschiedene Vorstandsausschüsse delegiert, basierend auf der Expertise dieser Ausschüsse. Zu diesen Ausschüssen gehören:
Nominating, Governance & Sustainability Committee
- Das Nominating, Governance & Sustainability Committee (Ausschuss für Nominierungen, Unternehmensführung und Nachhaltigkeit) ist für die Überwachung unserer gesamten Nachhaltigkeitsleistung, -offenlegung, unserer -strategien, -ziele und -vorgaben sowie für die Überwachung neuer Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen verantwortlich.
Compensation, Culture & People Committee
- Das Compensation, Culture & People Committee (Ausschuss für Vergütungen, Kultur und Personal) ist für die Überwachung unserer Mitarbeiterstrategien verantwortlich, einschließlich Themen wie Lohngleichheit, Führungsnachfolge und Kultur, sowie für die Beobachtung der damit verbundenen Risiken.
Audit Committee
- Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) überwacht unseren Ansatz hinsichtlich der Qualität nachhaltigkeitsbezogener Daten und Kontrollen.
Verantwortungsbereiche des Managements
Global Management Committee
- Unser Global Management Committee (Globaler Managementausschuss) unterstützt unsere Strategien für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln. Diese hochrangigen Führungskräfte, die verschiedene geografische Märkte, Branchen, Dienstleistungen und Unternehmensfunktionen abdecken, beschäftigen sich mit diesen Themen und sind für die Umsetzung von Strategien, Zielen und Richtlinien verantwortlich.
- Gemeinsam geben sie strategische Empfehlungen und treffen Entscheidungen zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen, einschließlich der Förderung unserer nichtfinanziellen Ziele.
Sustainability Operations Executive Committee
- Unser Sustainability Operations Executive Committee (Exekutivausschuss für nachhaltige Betriebsabläufe), das sich aus Teilen des Global Management Committee zusammensetzt, ist für die Genehmigung strategischer globaler Entscheidungen verantwortlich, die mit den Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Accenture im Einklang stehen.
- Unser Exekutivausschuss und unser Steering Committee für nachhaltige Betriebsabläufe (ein Lenkungsausschuss, der sich aus Führungskräften aus dem gesamten Unternehmen zusammensetzt) treffen sich regelmäßig, um unsere Nachhaltigkeitsleistung zu überwachen, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und Angelegenheiten gegebenenfalls über das Global Management Committee an den Vorstand weiterzuleiten.