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Nachhaltigkeit

Wir machen Nachhaltigkeit zu einem Kernbestandteil unserer Geschäftstätigkeit

Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Nachhaltigkeit mit Transformation zu verbinden, führen unser Unternehmen mit Engagement für Umwelt, Ethik und Menschenrechte und arbeiten daran, Mehrwert in Communities zu schaffen.

Nachhaltigkeit als Motor für Wertschöpfung

Umwelt

Was sind unsere Umweltziele?

Unsere Umweltziele umfassen drei Bereiche: die Reduzierung und Beseitigung von CO2-Emissionen, die Planung für Wasserrisiken sowie den Weg zu Zero Waste.
Ethik und Unternehmensführung

Aufbau einer starken ethischen Kultur

Unser Engagement für Ethik, Menschenrechte und eine starke Unternehmensführung ist ein wichtiger Faktor für unsere Geschäftsstrategie und unerlässlich für den Schutz unserer Mitarbeitenden, Kunden, unserer Marke und unserer finanziellen Leistungsfähigkeit.

Wie wir unsere Aktivitäten im Bereich Menschenrechte ausrichten

Menschenrechte

Wie wir unsere Aktivitäten im Bereich Menschenrechte ausrichten

Unsere Aktivitäten im Bereich Menschenrechte konzentrieren sich auf die Bereiche, die wir für unser Geschäft und unsere Geschäftsaktivität als besonders wichtig erachten, wenn es um potenzielle Auswirkungen auf die Menschenrechte geht.
Lieferkette

Realisierung eines langfristigen Mehrwerts für unsere Kunden, Lieferanten und Communities

Die Zusammenarbeit mit kleinen, mittleren, inklusiven und nachhaltigen Lieferanten bringt neue Innovationen und unterschiedliche Perspektiven mit sich.

Wie wir in unsere Communities investieren

Auswirkungen auf Communities

Wie wir in unsere Communities investieren

Wir investieren in unsere Communities, um sie zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, weiterhin maßgebliche Veränderungen zu bewirken. Hierzu arbeiten wir mit unseren Kunden und Partnern zusammen und unterstützen unsere Mitarbeitenden dabei, wirklich etwas zu bewegen.

Umwelt

Unsere Umweltziele umfassen drei Bereiche: die Reduzierung und Beseitigung von CO2-Emissionen, die Planung für Wasserrisiken sowie den Weg zu Zero Waste.

Reduzierung und Beseitigung von CO2-Emissionen

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu reduzieren. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unser CO2-Reduktionsziel für 2025 durch den Einsatz von Zertifikaten aus unseren naturbasierten CO2-Reduktionsprojekten erreicht. Diese Zertifikate wurden auf die verbleibenden Emissionen nach Reduzierung unserer Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen angewendet.

Wir arbeiten weiterhin auf unsere SBTi-konformen (Science Based Targets Initiative) Netto-Null-Emissionsziele hin, einschließlich der kurzfristigen Reduktionsziele für 2030 und der langfristigen Reduktionsziele für 2040 gemäß dem Corporate Net-Zero Standard der SBTi.

CO2-Reduzierung

Unsere CO2-Emissionen resultieren hauptsächlich aus Geschäftsreisen und dem Kauf von Waren und Dienstleistungen. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir durch den Erwerb von Verträgen über erneuerbare Energien, die unserem Stromverbrauch entsprechen, eine Komplettversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien in unseren Einrichtungen erreicht.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 sanken unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber unserem Basisjahr 2019 um 91 %, gemessen an unserem Ziel für 2030. Dies ist in erster Linie auf den Einsatz von 100 % erneuerbarer Energie in unseren Einrichtungen sowie auf die Förderung energieeffizienter Praktiken zurückzuführen, wo immer dies möglich ist. Unsere Scope-3-Emissionen pro Umsatzeinheit sanken um 61 %, gemessen an unserem Ziel für 2030.

Wir setzen unsere Bemühungen fort, unsere Scope-3-Emissionen zu reduzieren oder ihren Anstieg abzumildern, und zwar durch verschiedene Maßnahmen: Wir nutzen digitale Tools, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und dabei Reisen nach Möglichkeit zu minimieren; wir halten unsere Mitarbeitenden zu klimabewusstem Reisen an; wir arbeiten gemeinsam mit unseren Lieferanten daran , Geschäftsreisen CO2-neutral zu gestalten; wir legen Umweltziele fest und arbeiten bei ihrer Umsetzung zusammen und wir konzentrieren uns auf nachhaltige KI- und Technologielösungen.

Obwohl wir planen, diese Maßnahmen fortzusetzen, bleibt es eine Herausforderung, unsere kurz- und langfristigen Ziele zu erreichen. Unsere Emissionen könnten steigen, wenn unser Unternehmen wächst und sich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden – beispielsweise durch die Einführung von KI, Daten und Technologien sowie die Zusammenarbeit mit Kunden an ihren Standorten.

Darüber hinaus könnten unsere Fortschritte durch die Verfügbarkeit und die Kosten kohlenstoffarmer oder -freier Energiequellen und Technologien beeinflusst werden – ebenso wie durch die Fähigkeit unserer Lieferanten, ihre Emissionen zu reduzieren und neue Technologien zu nutzen.

Erneuerbare Energie

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unsere Anlagen komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.

Da wir keine eigenen Anlagen besitzen und den Großteil unserer Energie aus dem Netz beziehen, erwerben wir Verträge für erneuerbare Energie in Höhe unseres Stromverbrauchs gemäß den Richtlinien von RE100, einem globalen Konsortium von Unternehmen, die sich zu 100 % erneuerbarer Energie verpflichtet haben.

In Zukunft planen wir eine Komplettversorgung unserer Anlagen mit Strom aus erneuerbaren Energien. Da wir erneuerbaren Strom unter anderem über Stromabnahmeverträge beziehen, unterstützen wir auch die Erzeugung von mehr Strom aus erneuerbaren Quellen.

Darüber hinaus treiben wir die Energieeffizienz weiter voran. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir den Einsatz intelligenter Zähler ausgeweitet. Hiermit können wir unter anderem schneller Daten erfassen und Einblicke gewinnen, die in unsere Entscheidungen zum Energiemanagement einfließen.

Umweltbewusste Reisen

Wir setzen weiterhin Technologien ein, um unseren Kunden und unserem Unternehmen eine kosten- und CO2-effiziente Bereitstellung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben wir einen internen CO2-Preis für Reisen eingeführt, um klimafreundliche Reiseentscheidungen zu fördern. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir Microsoft Teams für mehr als 17 Milliarden Minuten an Audio- und über vier Milliarden Minuten an Videoanrufen genutzt.

Wenn Reisen notwendig sind, unterstützen wir unsere Mitarbeitenden bei der Wahl klimafreundlicher Optionen. Hier einige Beispiele:

  • Wir nutzen Analysen und Berichte, um unsere Reisenden und Stakeholder dabei zu unterstützen, künftige Reisen zu planen und CO2-ärmere Verkehrsmittel zu nutzen. Wir messen beispielsweise CO2-Einsparungen durch den Umstieg von Flug- auf CO2-ärmere Bahnreisen und betonen in unserer Reiserichtlinie und -kommunikation, dass die Bahn dem Flugzeug vorzuziehen ist, sofern dies praktikabel ist.

  • Unser Travel Smart Toolkit enthält Richtlinien, Ressourcen, Ideen und Vorlagen, um Projektteams bei ihren Bemühungen zur CO2-Reduzierung zu unterstützen.

  • Ein CO2-Rechner für den Flugverkehr zeigt die Emissionsunterschiede zwischen Flügen auf, um Buchungsentscheidungen zu erleichtern.

Unsere Flug-, Hotel- und Bodentransportanbieter sind eine wichtige Ressource bei der Reduzierung der mit Reisen verbundenen CO2-Emissionen, und wir arbeiten gemeinsam daran, die Verfügbarkeit CO2-armer Optionen für unsere Reisenden zu erhöhen.

Nachhaltigkeit bei Zulieferern

Wir arbeiten mit unseren Zulieferern zusammen, um unsere Scope-3-Emissionen zu reduzieren.

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unser Ziel erreicht, dass 90 % unserer wichtigsten Zulieferer* ihre Umweltziele und Maßnahmen zur Emissionsreduzierung offenlegen. Auch in Zukunft planen wir, mit unseren Zulieferern zusammenzuarbeiten, um mithilfe unseres Sustainable Procurement Hub (Hub für nachhaltige Beschaffung) weitere Emissionsdaten zu sammeln, gemeinsam mit unseren Lieferanten Umweltziele festzulegen und sie auf ihrem Weg zur CO2-Neutralität zu begleiten.

* Als wichtige Zulieferer im Sinne dieses Ziels wurden Lieferanten definiert, die einen wesentlichen Teil unserer Scope-3-Emissionen 2019 ausmachten.

Umsetzung einer kohlenstoffarmen Kundenbelieferung

Wir arbeiten mit unseren wichtigsten Zulieferern zusammen, um zu verstehen, wie sich ihre Aktivitäten auf unsere Emissionen auswirken. Genauso arbeiten unsere Kunden mit uns zusammen, um zu verstehen, wie sich unsere Aktivitäten auf ihre Emissionen auswirken.

Um die Transparenz gegenüber unseren Kunden zu fördern, haben wir detaillierte Analysen und Berichte entwickelt, die sich auf die Emissionen unserer Geschäftsreisen konzentrieren. So können wir unseren Kunden im Rahmen unserer Lieferaktivitäten Emissionsdaten zur Verfügung stellen.

Nachhaltige IT

Unsere globale IT-Organisation verfolgt einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Cloud-First-Ansatz, wenn es darum geht, wie wir arbeiten, neue Anwendungen entwickeln und Innovationen für unser Geschäft vorantreiben. Nachdem wir den Umstieg auf die Cloud abgeschlossen haben, konzentrieren wir uns weiterhin auf neue, nachhaltigere Lösungen unserer Technologieanbieter. Gleichzeitig integrieren wir nachhaltige IT-Praktiken noch stärker in unsere Betriebsabläufe.

Zu den wichtigsten laufenden Initiativen, die zur Senkung unserer Technologieemissionen beitragen sollen, gehören:

  • Cloud-Optimierungsmaßnahmen zur Steuerung des Energieverbrauchs und zur Effizienzverbesserung

  • Zentrale Verwaltung der Geräte- und Energieeinstellungen von Arbeitsplätzen

  • Einsatz eines datengesteuerten Aktualisierungsprogramms zur Verlängerung der Gerätelebenszyklen

  • Zusammenarbeit mit unseren IT-Lieferanten, um zu verstehen, wie wir unser Ziel gemeinsam schneller erreichen können

Die rasante Technologie-Entwicklung eröffnet transformative Möglichkeiten, um die dringendsten Herausforderungen der Welt anzugehen. Allerdings können neue Technologien auch Herausforderungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit mit sich bringen.

Als einer der Mitbegründer der Green Software Foundation (GSF) tragen wir zur Förderung nachhaltiger Technologien bei. Zu den Initiativen der GSF gehören die Bewertung und Berichterstattung des CO2-Fußabdrucks von Anwendungen, die Ausstattung von Entwickelnden mit den Tools und Schulungen, die für eine nachhaltige Softwareentwicklung erforderlich sind, sowie die Ermittlung energieeffizienter Verfahren für KI.

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir beachtliche Fortschritte bei der Skalierung nachhaltiger KI erzielt, darunter:

  • Entwicklung rollenbasierter Schulungen zu nachhaltiger Software und KI für Führungskräfte, KI-Architekt:innen und Entwickelnde, um Nachhaltigkeit von Grund auf in GenAI-Lösungen (Generative KI-Lösungen) zu integrieren

  • Anhaltender Fokus auf Nachhaltigkeit als Kernprinzip für die Art und Weise, wie wir KI entwickeln, einsetzen und nutzen

  • Entwicklung eines GenAI-basierten CO2-Rechners und -Dashboards zur Messung der Emissionen und Kostenauswirkungen von KI. Das Tool bewertet, wie effizient ein KI-System Rechenleistung nutzt, um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern, und liefert umsetzbare Erkenntnisse für die richtige Dimensionierung von Modellen und die Optimierung von Prompts.

Wir ergreifen weiterhin Maßnahmen, um Nachhaltigkeit in technologische Innovationen zu integrieren, unter anderem durch den verantwortungsvollen Einsatz von KI. Hierbei konzentrieren wir uns nach wie vor darauf, einen dauerhaften Wert zu schaffen – für Accenture und für unsere Kunden.

Naturbasierte Lösungen zum Kohlenstoffabbau

Wir investieren in Projekte für naturbasierte Lösungen zum Kohlenstoffabbau, um CO2 aus der Atmosphäre zu binden.

Unsere Projekte zum naturbasierten Kohlenstoffabbau verfolgen im Allgemeinen das Ziel der Wiederaufforstung, Verbesserung der Biodiversität und Resilienz von Ökosystemen, Förderung einer nachhaltigeren Landwirtschaft sowie des Aufbaus von „Green Jobs“ (Berufen im Umweltbereich). Im Rahmen unserer Projekte wollen wir voraussichtlich Millionen Tonnen Kohlenstoff physisch aus der Atmosphäre binden, was uns unseren SBTi-konformen Netto-Null-Zielen für das Geschäftsjahr 2040 ein Stück näherbringt.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 umfasste unser Portfolio zum naturbasierten Kohlenstoffabbau Projekte in Indonesien, den Philippinen, im Vereinigten Königreich, in den USA und in Uruguay. Sofern technisch machbar, stellen wir gemeinsam mit unseren Partnern sicher, dass unsere Projekte nach relevanten Standards registriert und nachverfolgt oder zertifiziert werden.

Unsere Projekte zum naturbasierten Kohlenstoffabbau unterstützen und folgen den allgemeinen Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) für Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umwelt, Korruptionsbekämpfung und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Wir haben Meldeverfahren eingerichtet, um die Aufsicht, Qualitätskontrolle und Übereinstimmung mit diesen Prinzipien zu gewährleisten.

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir CO2-Zertifikate aus diesen Projekten eingesetzt, um unsere verbleibenden Emissionen auszugleichen. Wir hinterfragen auch weiterhin, wie wir unsere SBTi-konformen Netto-Null-Ziele für 2040 am besten umsetzen können. Hierbei werden Emissionsreduktionen gegenüber Entnahmen priorisiert. Je nach Bedarf passen wir unsere Strategie zwischen Initiativen für Kohlenstoffentnahmen und -reduzierung an und entwickeln sie weiter. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Fokussierung auf nachhaltige KI- und Technologielösungen, um die Umweltauswirkungen für uns und unsere Kunden zu minimieren.

Planung für Wasserrisiken

Obwohl Accenture kein Unternehmen mit hohem Wasserverbrauch ist, haben wir zum Schutz unserer Mitarbeitenden und Betriebe Aktionspläne zur Resilienz der Wasserversorgung für 100 % unserer Einrichtungen in Risikogebieten entwickelt, um die Auswirkungen von klimabedingten Überschwemmungen, Dürren und Wasserknappheit auf unser Geschäft und unsere Mitarbeitenden in Hochrisikogebieten zu verringern. Wir analysieren proaktiv unser Wasserrisiko mit dem World Resources Institute Aqueduct Tool und erfassen, überprüfen und melden auch den Wasserverbrauch unserer Standorte in Risikogebieten.

Wir bemühen uns auch weiterhin, unseren betrieblichen Wasserverbrauch möglichst gering zu halten.

Auf dem Weg zu Zero Waste: Elektroschrott, Möbel und Einwegkunststoffe

Elektroschrott und Büromöbel

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unser Ziel, 100 % unseres Elektroschrotts – darunter Computer und Server – sowie unsere gesamten Büromöbel wiederzuverwenden oder zu recyceln, erreicht und werden uns auch in Zukunft darauf konzentrieren.*

  • Wir haben 100 % unseres Elektroschrotts, also Computer, Server und unterbrechungsfreie Stromversorgungsgeräte, wiederverwendet oder recycelt.

  • Wir haben 100 % unseres Sperrmülls an Stühlen, Schreibtischen/Arbeitsplätzen, Sofas und Tischen wiederverwendet oder recycelt. Hierbei arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, die uns dabei unterstützen, den Lebenszyklus unserer Möbel zu verlängern – durch Aufarbeitung, Wiederverwendung oder Recycling.

* ausgenommen Avanade, ein Joint Venture zwischen Accenture und Microsoft.

Verzicht auf Einwegkunststoffe in unseren Büros

Seit 2023 haben wir Einwegkunststoffe in unseren Büros (Strohhalme, Teller/Schüsseln, Besteck, Becher, Deckel, Rührstäbchen, Flaschen und To-go-Behälter) durch wiederverwendbare und kunststofffreie Artikel ersetzt.

Schaffung einer kohlenstoffarmen Zukunft

Um einen gemeinsamen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen, unterstützen wir die Entwicklung von Lösungen für eine kohlenstoffarme Zukunft.

Hier einige Beispiele:

Direct Air Capture

Wir unterstützen die Entwicklung und Skalierung von Dekarbonisierungstechnologien mithilfe von Direct Air Capture (DAC) mit Climeworks und 1PointFive. Wir unterstützen Climeworks auch weiterhin bei der Nutzung von IT und Cloud innerhalb ihres Betriebs. Außerdem haben wir das Unternehmen mit der Analyse beauftragt, wie seine innovative technologiebasierte Dekarbonisierungslösung zur Verbesserung unserer Umweltverpflichtungen beitragen kann.

Nachhaltiger Flugkraftstoff

Wir arbeiten mit branchenübergreifenden Ökosystempartnern zusammen, um Angebot und Nachfrage für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) zu unterstützen.

Wir sind Mitglied von Eco-Skies Alliance von United Airlines, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die nachhaltigen Flugkraftstoff beziehen. Dadurch verpflichten wir uns, nachhaltigen Flugkraftstoff ausschließlich aus sozial und ethisch verantwortungsvollen Quellen zu beziehen. Wir sind auch Partner der Qantas Sustainable Aviation Fuel Coalition. Dieses Projekt hilft Qantas dabei, die Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff in ihrer gesamten Flotte zu beschleunigen. Außerdem fördert dieses Projekt die Entwicklung der Branche für nachhaltigen Flugkraftstoff in Australien.

Im Jahr 2022 haben Shell Aviation, Accenture und American Express Global Business Travel gemeinsam mit der Energy Web Foundation die Blockchain-basierte „Book & Claim“-Lösung Avelia für die Flugbranche ins Leben gerufen. Avelia nutzt Blockchain, eine digitale Datenbank, welche die Lieferung von nachhaltigem Flugkraftstoff innerhalb des Luftfahrtkraftstoffnetzes sowie die Zuweisung der zugehörigen Umweltattribute sicher verfolgt und dadurch eine fehlerhafte Doppelzählung verhindert. Seit Juni 2025 hat Avelia zur Nutzung von über 155 Millionen Litern an nachhaltigem Flugkraftstoff für das globale Luftfahrtkraftstoffnetz beigetragen.

Natur und Biodiversität

Wir sind uns der Bedeutung der Wiederherstellung von Natur und Biodiversität bewusst und setzen uns weiterhin dafür ein, unsere Auswirkungen zu minimieren. Wir haben in unseren eigenen Betrieben Schritte eingeleitet und arbeiten mit unseren Kunden, unseren Lieferanten, Mitarbeitenden und Communities zusammen, um gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen.

  • Unsere Maßnahmen: Durch Erfüllung unserer Umweltziele setzen wir uns für die Natur ein – dazu gehören auch unsere naturbasierten Lösungen zur Kohlenstoffentnahme.

  • Unsere Kunden: Wir unterstützen unsere Kunden bei der Priorisierung naturbezogener Risiken und Chancen. Darüber hinaus entwickeln wir strategische Roadmaps mit umsetzbaren Zielen und technologiegestützter Überprüfung, um die Resilienz und den Wert des Unternehmens zu verbessern.

  • Unsere Lieferanten: Über unseren Hub für nachhaltige Beschaffung arbeiten wir mit Lieferanten rund um Natur und Biodiversität zusammen.

  • Unsere Mitarbeitenden: Wir bieten unseren Mitarbeitenden Möglichkeiten zum Lernen, für Engagement, Ehrenamt und Innovation. Dazu gehören Schulungen zum Thema Natur und Biodiversität sowie ehrenamtliche Tätigkeiten für die Umwelt.

  • Unsere Communities: Wir arbeiten mit unseren Communities zusammen, um positive Auswirkungen auf die Natur zu erzielen. Hierfür kooperieren wir mit Partnern und investieren in Projekte, um Innovation, Bildung und digitale Lösungen zu fördern.

Wir unterstützen Ziele für Natur und Biodiversität, die in Zusammenarbeit mit führenden normgebenden Organisationen einen wissenschaftlich fundierten Unternehmenswert schaffen und auf klar definierten Praktiken und Rahmenbedingungen basieren.

Richtlinien für die Umweltverantwortung

Die wichtigsten Umweltaspekte von Accenture beziehen sich auf den Scope-2-Stromverbrauch an unseren Standorten sowie auf Scope-3-Emissionen für Geschäftsreisen und gekaufte Ware und Dienstleistungen. Die Reduzierung unserer Umweltauswirkungen ist fester Bestandteil unseres Verhaltenskodex und unserer Grundwerte, insbesondere unserer Verantwortung. Diese dienen als Grundlage unserer Richtlinie für die Umweltverantwortung. Diese Richtlinie wurde 2007 eingeführt und wird jährlich überprüft. Darüber hinaus beweisen branchenweite externe Zertifizierungen wie ISO® 14001 unser Engagement für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Geschäftsbetrieb und die Umsetzung von Umweltinitiativen innerhalb unserer Betriebsabläufe. Das Umweltmanagementsystem von Accenture ist weltweit nach ISO® 14001 zertifiziert und umfasst mehr als 100 Standorte in allen Geschäftsbereichen. Unsere nach ISO® 14001 zertifizierten Standorte sind auf dem ISO® 14001-Zertifikat von Accenture aufgeführt.

Ethik und Unternehmensführung

Unser Engagement für Ethik, Menschenrechte und eine starke Unternehmensführung ist ein wichtiger Faktor für unsere Geschäftsstrategie und unerlässlich für den Schutz unserer Mitarbeitenden, Kunden, unserer Marke und unserer finanziellen Leistungsfähigkeit. Es ist das Fundament, auf dem wir Vertrauen aufbauen.

Unsere klar definierte Corporate‑Governance‑Struktur und unser Ethik- und Compliance-Programm – die auf unseren Grundwerten und unserem Verhaltenskodex (Code of Business Ethics, COBE) basieren – leiten unsere strategischen Geschäftsentscheidungen und Maßnahmen, wenn es darum geht, eine Kultur der Integrität, Transparenz, Inklusion und des Respekts für alle Menschen zu fördern.

Wir sind davon überzeugt, dass unsere gemeinsam gelebte ethische Kultur für unser Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt entscheidend ist. Unsere Kunden beziehen uns in einige der sensibelsten Bereiche ihres Geschäfts ein – unter anderem aufgrund unserer Integrität und unserer Verpflichtung zu höchsten ethischen Standards. Und das spiegelt sich auch in unseren langjährigen Kundenbeziehungen auf der ganzen Welt wider. Das zeigt sich unter anderem daran, dass wir langfristige Beziehungen pflegen und mit unseren 195 wichtigsten Kunden seit mindestens 10 Jahren zusammenarbeiten.

Aufbau einer starken ethischen Kultur

In der heutigen schnelllebigen Geschäfts-, Rechts- und Regulierungslandschaft ist es unerlässlich, im entscheidenden Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Um unseren Mitarbeitenden zu helfen, ethische Entscheidungen zu treffen und die vollständigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen zu berücksichtigen, stützen wir uns auf unsere Grundwerte, unseren COBE und unsere Richtlinien, um unser Verhalten zu steuern.

Wir bieten zahlreiche Ressourcen, die unseren Mitarbeitenden helfen, unseren COBE besser zu verstehen und ihn umfassend umzusetzen. Das umfasst eine jährliche vorgeschriebene Ethik- und Compliance-Schulung, ein Tool zur Entscheidungsfindung, unser COBE-Toolkit mit herunterladbaren Arbeitshilfen sowie interne und externe Plattformen, über die Bedenken geäußert werden können, auch anonym.

Für diese Bemühungen wurde Accenture 18 Jahre in Folge in die Liste der weltweit ethischsten Unternehmen von Ethisphere aufgenommen – ein Beweis für unser Engagement für ethische Geschäftspraktiken.

Ethik- und Compliance-Schulung

All unsere Mitarbeitenden, einschließlich Teilzeitbeschäftigter, und Auftragnehmer, sind verpflichtet, jedes Jahr unsere Ethik- und Compliance-Schulung zu absolvieren und ihr Verständnis unseres COBE und der relevanten Richtlinien zu bestätigen. Das ist entscheidend, um ein gemeinsames Verständnis für ethisches Verhalten in unserem gesamten Unternehmen zu fördern. Im Geschäftsjahr 2025 erzielten wir eine Abschlussquote von 98 % für Accenture-Mitarbeitende, einschließlich Managing Directors, und sogar 100 % für unser Global Management Committee (GMC).

Unsere Ethik- und Compliance-Schulung wird regelmäßig aktualisiert und umfasst interaktive und visuell ansprechende Kurse zu unserem COBE, einschließlich aktueller Themen wie KI und Daten, dem Schutz vor Deepfake-Bedrohungen und der Sicherheit von Informationen. Die Schulung vermittelt außerdem Kenntnisse zur Erkennung und Meldung von (sexueller) Belästigung und respektlosem Verhalten sowie zur Förderung eines inklusiven Arbeitsplatzes ohne Vorurteile. Unsere Mitarbeitenden in Brasilien, Kanada, Frankreich, Indien, den Philippinen und den USA sind verpflichtet, zusätzlich eine jährliche Schulung zum Thema „Bekämpfung von Belästigung“ zu absolvieren, die den lokalen Vorschriften entspricht.

Im Rahmen unserer Ethik- und Compliance-Schulung bieten wir auch ein Modul zum Thema „Korruptionsbekämpfung“ an, das für alle Führungskräfte (Manager:innen und höher) sowie für Personen in bestimmten Unternehmensfunktionen erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2025 erreichten wir für dieses Modul eine Abschlussquote von 99 %.

Unser Ziel ist es, unsere hohen Abschlussraten für Schulungen weltweit aufrechtzuerhalten und unsere Schulung (auch durch Feedback der Teilnehmenden) weiter zu bewerten, um sicherzustellen, dass sie relevant und effektiv bleiben.

Mitarbeitende in risikoreicheren Positionen und Märkten erhalten zusätzliche Schulungen zu Korruptionsbekämpfung und anderen Compliance-Themen, darunter auch Schulungen, die von unseren lokalen Rechtsabteilungen durchgeführt werden.

Unsere Grundwerte

Unsere Werte prägen unsere Kultur und definieren unseren Charakter. Wir leben unsere Grundwerte durch unser individuelles Verhalten vor, das unser Handeln und unsere Entscheidungen leitet.

Um mehr über unsere Grundwerte zu erfahren, besuchen Sie unsere Seite zum Verhaltenskodex und klicken Sie auf „Kodex herunterladen“.

Richtlinien und Compliance hinsichtlich Korruptionsbekämpfung

Unser COBE und die damit verbundenen Richtlinien zur Korruptionsbekämpfung – die beide Teil unseres globalen Ethik- und Compliance-Programms und unserer Menschenrechtsbemühungen sind – verlangen von unseren Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Vermittlern (sowie von unseren Zulieferern gemäß unserem Verhaltenskodex für Lieferanten), dass sie überall, wo wir geschäftlich tätig sind, die Gesetze zur Korruptionsbekämpfung einhalten, darunter:

Da sich das Geschäftsumfeld ständig weiterentwickelt, konzentrieren wir uns auch weiterhin auf die Bewertung und Minderung unserer Risikoprofile. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir weiterhin mit externen Beratern zusammengearbeitet, um eine Compliance-Prüfung durchzuführen. Ziel war es hierbei, die Wirksamkeit unseres Antikorruptionsprogramms zu bewerten und Bereiche zu identifizieren, in denen wir uns weiter verbessern können, um uns an führende Verfahren und globale behördliche Erwartungen anzupassen.

Meldung von Bedenken und Transparenz

Wir fördern und bestärken unsere Mitarbeitenden und Partner darin, sich geschützt und vertrauensvoll zu äußern, wenn sie potenziell unangemessenes Verhalten – einschließlich jeglicher Form von Respektlosigkeit, Belästigung, Rassismus, Diskriminierung oder Vergeltungsmaßnahmen – erleben, beobachten oder davon Kenntnis erlangen oder wenn sie Bedenken hinsichtlich unethischen, illegalen Verhaltens oder Menschenrechtsverletzungen haben. Vergeltungsmaßnahmen werden von uns nicht toleriert.

Wir bieten unseren Mitarbeitenden zahlreiche Möglichkeiten, Bedenken zu äußern: über unsere Führungskräfte, über unsere Teams in der Personal- oder Rechtsabteilung oder anonym über unsere Accenture Business Ethics Helpline. Sobald sie dies tun, erklären wir ihnen transparent, was sie erwarten können, und beschreiben den Überprüfungs- und Lösungsprozess.

Wir halten unsere Mitarbeitenden auch dazu an, Bedenken ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen zu eskalieren, wenn sie von ihrer ersten Anlaufstelle keine akzeptable Antwort erhalten. Wir nehmen alle vorgebrachten Bedenken ernst, einschließlich des Vorwurfs von Vergeltungsmaßnahmen.

Wir untersuchen sämtliche Bedenken, die der Personalabteilung, der Rechtsabteilung oder der Accenture Business Ethics Helpline gemeldet werden, und bemühen uns, die Fakten auf professionelle, methodische, durchdachte und ausgewogene Weise zu bestätigen. Nach Abschluss unserer Untersuchung legen wir angemessene Maßnahmen fest und bemühen uns, diese weltweit fair und einheitlich anzuwenden – unabhängig von der Beschäftigungsdauer, der Position oder der Leistung bei Accenture.

Mehr Transparenz – von dem Zeitpunkt, an dem Mitarbeitende ihre Bedenken vorbringen, bis hin zu den daraus resultierenden Ergebnissen – ist ein wichtiges Element, um sie zur Meldung von Bedenken anzuhalten.

Wir fördern mehr Transparenz über eine interne Website, auf der unsere Mitarbeitenden folgende Informationen finden:

  • Wie sie Bedenken melden können

  • Wie sie Unterstützung erhalten können, nachdem sie Bedenken gemeldet haben

  • Wir der Untersuchungsprozess abläuft

  • Wie wir Personen schützen, die Bedenken gemeldet haben

  • Unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Form von Vergeltungsmaßnahmen gegen Personen, die Bedenken melden

Diese Website enthält auch aggregierte interne Daten auf globaler Prozentbasis zu den Arten von Verhaltensweisen, die im vorangegangenen Geschäftsjahr untersucht wurden, sowie zu den Ergebnissen dieser Untersuchungen.

Um die Transparenz weiter zu erhöhen, veröffentlichen wir zusätzlich zu den Informationen in unserem COBE auch unsere Richtlinie zum Äußern von Hinweisen und zu unserer Null-Toleranz-Politik für Vergeltungsmaßnahmen. Hierin wird dargelegt, wie unsere Mitarbeitenden Bedenken äußern können (einschließlich formeller Beschwerden, falls erforderlich) und wie die Melde- und Eskalationsverfahren aussehen.

Klare Verhaltensstandards

Das erste grundlegende Verhalten in unserem COBE lautet: „Mit unserem Verhalten machen wir den Unterschied“. Es formuliert fünf lokal relevante und dennoch global anwendbare Standards, die als Leitlinien für das Verhalten unserer Mitarbeitenden dienen:

  • Wir äußern Bedenken, da wir wissen, dass Accenture keine Vergeltungsmaßnahmen toleriert.

  • Wir behandeln einander mit Respekt.

  • Wir sind stolz darauf, Botschafter:innen von Accenture zu sein, und handeln entsprechend.

  • Wir wenden unser Prinzip der Meritokratie an, wenn wir Entscheidungen über unsere Mitarbeitenden treffen.

  • Wir stellen sicher, dass unsere persönlichen Interessen und Beziehungen keine Konflikte für Accenture verursachen.

Dieses Framework bildet unsere Grundlage, um ein positives, respektvolles und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Wir betonen auch weiterhin unsere Verhaltensstandards in unserer obligatorischen Ethik- und Compliance-Schulung. Darüber hinaus überwachen wir unser ethisches Umfeld durch regelmäßige anonyme Umfragen unter unseren Mitarbeitenden.

Governance der Cybersicherheit

Unser unternehmensweites Risikomanagement-Programm ist ein jährlicher und kontinuierlicher Prozess, der darauf ausgelegt ist, die Risiken von Accenture über mehrere Zeithorizonte hinweg zu identifizieren, zu bewerten und zu verwalten. Unser unternehmensweites Risikomanagement-Programm und unsere Offenlegungskontrollen und -verfahren sind darauf ausgelegt, wichtige Risiken angemessen an den Vorstand weiterzuleiten und potenzielle Risiken für die Offenlegung zu analysieren. Im Rahmen seiner Risikoüberwachung konzentriert sich der Vorstand auch auf Risiken im Zusammenhang mit Cybersicherheit und Datenschutz. Gleichzeitig ist unser Audit Committee (Prüfungsausschuss) für die Überwachung der Risiken im Bereich Informationstechnologie zuständig, darunter auch Cybersicherheit, Datenschutz und -sicherheit.

Der Prüfungsausschuss erhält mindestens zweimal jährlich, gegebenenfalls auch häufiger, Berichte zu Cybersicherheits- und Datenschutzfragen sowie zu den damit verbundenen Risiken vom Management, darunter auch von unserem Chief Information Security Officer. Darüber hinaus decken die vierteljährlichen Risikoberichte des Prüfungsausschusses auch Entwicklungen in Bezug auf IT-Sicherheit und Datenschutz ab. Zu den jüngsten Themen gehören integriertes Drittanbieter-Risikomanagement, die schnelllebige Landschaft der KI-Sicherheits-Governance und -Innovation sowie der Schutz von Kundendaten. Der Prüfungsausschuss informiert den Vorstand regelmäßig über entsprechende Angelegenheiten. Gleichzeitig erhält der Vorstand auch regelmäßig Berichte direkt vom Management. Wir verfügen über Protokolle, die vorschreiben, dass Cybersicherheitsvorfälle, die festgelegte Meldeschwellenwerte erreichen, innerhalb des Unternehmens eskaliert und gegebenenfalls unverzüglich dem Vorstand gemeldet werden müssen.

Datenschutz und Informationssicherheit

Der Schutz von Daten und Systemen ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, um Vertrauen aufzubauen und zu wahren – nicht nur bei unseren Mitarbeitenden, sondern auch bei unseren Kunden und anderen Stakeholdern.

Neben der Einhaltung regionaler Gesetze schreiben unsere globalen Datenschutzprogramme auch strenge Datenschutz- und -sicherheitsstandards für Informationen vor – unabhängig davon, wo wir diese Informationen erhalten oder darauf zugreifen.

Von unseren Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie ein effektives und verantwortungsbewusstes Datenmanagement anwenden, das nicht nur unseren internen Richtlinien – einschließlich unserer Datenschutzrichtlinien und -verfahren, unserer verbindlichen Unternehmensregeln (Binding Corporate Rules, BCR) für Datenverantwortliche und Datenverarbeiter sowie unseres Verfahrens zur Meldung von Datenschutzverletzungen –, sondern auch neuen globalen Vorschriften und Rechtsprechungen entspricht.

Viele unserer Mitarbeitenden arbeiten in unseren Büroräumen, andere hingegen im Homeoffice oder in hybriden Arbeitsumgebungen. In Verbindung mit potenziellen Geschäftsrisiken aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen verstärkt dieses komplexe Arbeitsmodell die Notwendigkeit eines proaktiven, cyberresilienten Ansatzes, um die Sicherheit der Daten in unserem Unternehmen, bei unseren Mitarbeitenden und bei unseren Kunden zu gewährleisten.

Hier einige Beispiele:

Wir sind bestrebt, die höchsten und strengsten Informationssicherheits- und Datenschutzstandards anzuwenden, wenn es um die Verarbeitung und den Schutz personenbezogener Daten geht. Accenture verfügt über die Zertifizierungen ISO®/IEC 27001:2022 (Informationssicherheit) und ISO®/IEC 27701:2019 (Datenschutzmanagement) sowohl für unser Unternehmens- als auch für unser Kundendienstgeschäft. Darüber hinaus hat Accenture 2024 die Genehmigung für seine europäischen BCR für Auftragsverarbeiter erhalten, was die Stärke und Wirksamkeit unseres Datenschutzprogramms weiter unterstreicht. Diese Genehmigungen und Zertifizierungen bestätigen unsere Einhaltung bestimmter Standards und Gesetze sowie unsere Rechenschaftspflicht und erfordern regelmäßige Überprüfungen oder Audits, um sie aufrechtzuerhalten.

Im Rahmen unserer Datenschutzprogramme bemühen wir uns intensiv um die Einhaltung der globalen Datenschutzbestimmungen in den Ländern, in denen wir geschäftlich tätig sind. Dazu gehört die Umsetzung verbindlicher Unternehmensregeln für Datenverantwortliche und Auftragsverarbeiter sowie anderer genehmigter internationaler Datenübertragungsmechanismen, z. B. Standardvertragsklauseln, soweit anwendbar. Beide Programme erfordern die Durchführung von Datenschutzprüfungen (einschließlich Folgenabschätzungen für Datenübertragung und -schutz sowie regelmäßige Bewertungen externer Landes- und interner Unternehmensrisiken).

Unsere Programme zum Schutz von Unternehmens- und Kundendaten definieren die Verwaltung von Accenture- und Kundeninformationen. Sie definieren unsere Managementprozesse und -kontrollen in Übereinstimmung mit den einschlägigen Datenschutz- und -sicherheitsgesetzen. Accenture wurde vom BSI extern als Unternehmen bewertet, das branchenführende Cybersicherheitssysteme auf der höchsten Implementierungsstufe des NIST Cyber Security Frameworks (CSF) betreibt.

Wir nehmen Sicherheit sehr ernst und bieten umfangreiche Schulungs- und Lernressourcen an. Unsere Mitarbeitenden sind verpflichtet, Schulungen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu absolvieren. Über die obligatorischen Datensicherheitsschulungen hinaus nehmen unsere Mitarbeitenden an unserem „Information Security Advocate“-Programm teil, einem branchenweit ausgezeichneten Schulungsprogramm zum eigenständigen Lernen, das das Bewusstsein für sicheres Verhalten stärken und dessen Umsetzung fördern soll. Darüber hinaus sollen unsere globalen Sensibilisierungskampagnen Mitarbeitenden die neuesten Best Practices und Verhaltensweisen vermitteln, die für eine sichere Datenhygiene erforderlich sind.

Wir schützen Accenture, unsere Mitarbeitenden und Kunden nicht nur durch fortschrittliche interne Sicherheitspraktiken, Technologien und Kontrollen, sondern sind auch ein globaler Anbieter von Managed Security Services und unterstützen unsere Kunden mit umfassenden Sicherheitslösungen, die Strategieentwicklung, Risikomanagement, Cyberabwehr, digitale Identität und Anwendungen abdecken.

Verantwortungsvolle KI

Die Aufsichtspflicht des Prüfungsausschusses umfasst auch Risiken im Zusammenhang mit KI. Im Rahmen dieser Aufsichtstätigkeit erhält der Ausschuss mindestens einmal jährlich, gegebenenfalls auch häufiger, Berichte zu KI-bezogenen Angelegenheiten, einschließlich unseres Compliance-Programms für verantwortungsvolle KI, sowie zu den damit verbundenen Risiken vom Management. Der Prüfungsausschuss informiert den Vorstand regelmäßig über entsprechende Angelegenheiten. Gleichzeitig erhält der Vorstand auch regelmäßig Berichte direkt vom Management.

Wir haben ein Compliance-Programm für verantwortungsvolle KI entwickelt, das auf unserem Verhaltenskodex und unseren Grundwerten basiert. Das Programm beruht auf einer Reihe von Grundsätzen, die wir auf unsere internen KI-Systeme und die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Lieferanten anwenden: Human by Design, Fairness, Transparenz, Erklärbarkeit und Genauigkeit, Sicherheit, Verantwortlichkeit, Compliance, Datenschutz und Cybersicherheit sowie Nachhaltigkeit. Unser Programm wird vom CEO unterstützt und wurde auf unsere Mitarbeitenden weltweit ausgerollt. Da sich die Entwicklung, Einführung und Nutzung von KI-Technologien ständig weiterentwickelt, arbeiten wir kontinuierlich daran, unser Compliance-Programm für verantwortungsvolle KI weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dieses Programm umfasst Governance und Grundsätze, Risikoprüfung und -bewertung, Standards und Kontrollen, Risikominderung, Schulungen und Sensibilisierung sowie Überwachung.

Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Aufbau von KI-Kompetenzen, einschließlich verantwortungsvoller KI als Bestandteil unserer obligatorischen Ethik- und Compliance-Schulung für alle Mitarbeitenden. Hierbei integrieren wir entsprechende Inhalte auch in andere KI-bezogene Schulungen und bieten dann den Mitarbeitenden, die direkt mit der Entwicklung und dem Einsatz von KI befasst sind, vertiefende, gezielte Schulungen an. Außerdem unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer eigenen Compliance-Programme für verantwortungsvolle KI.

Geschäftskontinuität

Unser Ansatz zum Umgang mit Disruptionen basiert auf jahrelanger Erfahrung, Vorbereitung und auf der Anpassung unserer Serviceverwaltung und -erbringung.

Unsere Strategie zur Sicherung der Unternehmensresilienz unterstützt unsere Geschäftstätigkeit, angefangen bei unserem globalen Kundenstamm und den Dienstleistungen, die wir Kunden anbieten, über interne Funktionen und Technologien bis hin zur Zusammenarbeit mit unserem Drittanbieter-Ökosystem.

Das Accenture-Programm für Unternehmensresilienz entspricht den Branchenstandards und -praktiken (ISO® 22301 an unseren Standorten in Indien und auf den Philippinen sowie an anderen ausgewählten Standorten, je nach Bedarf).

Unternehmensführung: unsere Praktiken und Richtlinien

Wir blicken auf eine lange Tradition starker Unternehmensführung zurück und sind davon überzeugt, dass eine gute Unternehmensführung entscheidend ist, um einen langfristigen Shareholder Value zu erzielen. Wir verpflichten uns zu Praktiken und Richtlinien für Unternehmensführung, die den langfristigen Interessen von Accenture und unseren Stakeholdern dienen. Unser Proxy Statement 2025 enthält eine Auflistung und Zusammenfassung unserer Unternehmensführungspraktiken und -richtlinien, die die Struktur und Unabhängigkeit unseres Vorstands, die Aufsicht und die Rechte der Aktionär:innen sowie unsere anderen Praktiken für starke Unternehmensführung abdecken.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Proxy Statement 2025.

Darüber hinaus befassen sich unsere Unternehmensführungsrichtlinien und Ausschusssatzungen, die auf unserer Unternehmenswebsite verfügbar sind, ebenfalls mit Fragen der Unternehmensführung.

Diese Dokumente beschreiben die Rolle unseres Vorstands und seiner Ausschüsse, unsere wichtigsten Unternehmensführungspraktiken sowie die Erfahrung, die Qualifikationen, Eigenschaften und Fähigkeiten unserer Vorstandsmitglieder.

Überwachung der Nachhaltigkeit

Überwachung durch den Vorstand

Bei Accenture beginnt die Verantwortung für Nachhaltigkeitsfragen an der Spitze: Unser Vorstand überwacht unsere Nachhaltigkeitsstrategien und unsere Fortschritte bei der Erfüllung unserer Nachhaltigkeitsverpflichtungen aktiv. Von dort aus zieht sich diese Verantwortung durchs gesamte Unternehmen. Der Vorstand hat die Verantwortung für die Überwachung der Nachhaltigkeit an verschiedene Vorstandsausschüsse delegiert, basierend auf der Expertise dieser Ausschüsse. Zu diesen Ausschüssen gehören:

Nominating, Governance & Sustainability Committee

  • Das Nominating, Governance & Sustainability Committee (Ausschuss für Nominierungen, Unternehmensführung und Nachhaltigkeit) ist für die Überwachung unserer gesamten Nachhaltigkeitsleistung, -offenlegung, unserer -strategien, -ziele und -vorgaben sowie für die Überwachung neuer Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen verantwortlich.

Compensation, Culture & People Committee

  • Das Compensation, Culture & People Committee (Ausschuss für Vergütungen, Kultur und Personal) ist für die Überwachung unserer Mitarbeiterstrategien verantwortlich, einschließlich Themen wie Lohngleichheit, Führungsnachfolge und Kultur, sowie für die Beobachtung der damit verbundenen Risiken.

Audit Committee

  • Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) überwacht unseren Ansatz hinsichtlich der Qualität nachhaltigkeitsbezogener Daten und Kontrollen.

Verantwortungsbereiche des Managements 
Global Management Committee

  • Unser Global Management Committee (Globaler Managementausschuss) unterstützt unsere Strategien für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln. Diese hochrangigen Führungskräfte, die verschiedene geografische Märkte, Branchen, Dienstleistungen und Unternehmensfunktionen abdecken, beschäftigen sich mit diesen Themen und sind für die Umsetzung von Strategien, Zielen und Richtlinien verantwortlich.

  • Gemeinsam geben sie strategische Empfehlungen und treffen Entscheidungen zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen, einschließlich der Förderung unserer nichtfinanziellen Ziele.

Sustainability Operations Executive Committee

  • Unser Sustainability Operations Executive Committee (Exekutivausschuss für nachhaltige Betriebsabläufe), das sich aus Teilen des Global Management Committee zusammensetzt, ist für die Genehmigung strategischer globaler Entscheidungen verantwortlich, die mit den Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Accenture im Einklang stehen.

  • Unser Exekutivausschuss und unser Steering Committee für nachhaltige Betriebsabläufe (ein Lenkungsausschuss, der sich aus Führungskräften aus dem gesamten Unternehmen zusammensetzt) treffen sich regelmäßig, um unsere Nachhaltigkeitsleistung zu überwachen, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und Angelegenheiten gegebenenfalls über das Global Management Committee an den Vorstand weiterzuleiten.

Menschenrechte

Globale Menschenrechtserklärung von Accenture

Unser Engagement

Accenture hat 2008 den Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) unterzeichnet. Jedes Jahr legen wir unseren Fortschrittsbericht über die Umsetzung der 10 UNGC-Prinzipien und über die Unterstützung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung vor.

Wie in unserem Verhaltenskodex (Code of Business Ethics, COBE) festgelegt, streben wir die Einhaltung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte an. Unsere Menschenrechtsbemühungen konzentrieren sich auf die Bereiche, die wir für unser Geschäft und unsere Geschäftsaktivität als besonders wichtig erachten, wenn es um potenzielle Auswirkungen auf Menschenrechte geht. Wir sind uns auch bewusst, dass unsere Kunden und andere Stakeholder zunehmend Transparenz hinsichtlich unserer Menschenrechtspraktiken und -richtlinien verlangen.

Wir überprüfen kontinuierlich unsere Menschenrechtsbemühungen sowie Best Practices auf dem Markt, um zu verstehen, wie wir unser Engagement weiter stärken können. Wenn unklar ist, wie das Gesetz im Einklang mit unseren Menschenrechtsgrundsätzen anzuwenden ist, lassen wir uns von unseren Grundwerten und unserem COBE leiten, um die international anerkannten Menschenrechtsgrundsätze zu unterstützen und zu respektieren.

Wir bemühen uns außerdem, neben den UN-Leitprinzipien auch andere relevante internationale Instrumente und Dokumente einzuhalten, darunter die Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Unsere Unternehmensführung in Sachen Menschenrechte

Wir betrachten die Unterstützung und Achtung der Menschenrechte als integralen Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsverpflichtungen. Unser Lenkungsausschuss für nachhaltige Betriebsabläufe, der sich aus Führungskräften aus dem gesamten Unternehmen zusammensetzt, ist für alle operativen Nachhaltigkeitsthemen verantwortlich, einschließlich der Einhaltung der Menschenrechte.

Wir haben außerdem ausgewählte Managing Directors von Accenture ernannt, die für die Einhaltung der geltenden Menschenrechtsgesetze verantwortlich sind, darunter die Modern Slavery Acts von Australien, Kanada und dem Vereinigten Königreich sowie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Deutschland.

Menschenrechte in unserem Unternehmen und unserer Lieferkette

Aufgrund der globalen Tätigkeit und Vielfalt unseres Unternehmens konzentrieren wir unsere Sorgfaltspflichten in der Lieferkette auf Bereiche, die mit unseren Menschenrechtsprioritäten übereinstimmen, in denen wir die größte Wirkung erzielen können und die besonders besorgniserregend sind oder Regionen mit erhöhtem Risiko betreffen.

Wir sind uns bewusst, wie wichtig die Bewertung potenzieller Risiken für Rechteinhaber ist. Deshalb überprüfen wir regelmäßig die Sorgfaltspflicht im Bereich Menschenrechte, passen sie an und integrieren sie in unsere unternehmensweiten Risikomanagementsysteme und Compliance-Prozesse sowie in unsere Lieferkette.

Existenzsichernder Lohn

Accenture verpflichtet sich zur Zahlung eines existenzsichernden Lohns und setzt sich weiterhin für die Einführung eines existenzsichernden Lohns bei unseren Lieferanten weltweit ein. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten (Supplier Standards of Conduct, SSoC) hält unsere Lieferanten nachdrücklich an, Menschen, die direkt für unser Unternehmen und/oder unsere Kunden Dienstleistungen erbringen, mindestens einen existenzsichernden Lohn zu zahlen.

Verhaltenskodex für Lieferanten

Unsere Beziehungen zu unseren Lieferanten helfen uns, unser Engagement für Menschenrechte in unserer Geschäftstätigkeit zu verankern und zu verstärken. Unser in 20 Sprachen veröffentlichter SSoC legt die Standards und Praktiken fest, die Lieferanten von Accenture in Bezug auf Menschenrechte einhalten müssen. Er spiegelt unsere Grundwerte, unsere ethischen Grundsätze und unser Engagement für Menschenrechte wider und ergänzt unseren COBE.

Außerdem erwartet Accenture von seinen Lieferanten, dass sie unseren SSoC auf ihre eigenen Lieferanten anwenden und so die Wirkung unserer ethischen Beschaffungsstrategie weiter verstärken.

Unterstützung der Menschenrechte über unseren Hub für nachhaltige Beschaffung

Wir verpflichten uns zu einer ethischen und rechtmäßigen Geschäftstätigkeit und wollen unsere globale Kaufkraft nutzen, um die Menschenrechte zu unterstützen.

Im Rahmen dieser Verpflichtung setzen wir uns weiterhin für die Entwicklung neuer Technologien und Prozesse ein, um unsere Lieferanten besser zu überwachen und ihre Nachhaltigkeitsleistung transparenter zu machen, einschließlich der Einhaltung der Menschenrechte.

Unser Hub für nachhaltige Beschaffung ist beispielsweise in mehr als 50 Ländern verfügbar und sorgt für mehr Transparenz seitens unserer direkten Lieferanten hinsichtlich ihrer eigenen Menschenrechtsrichtlinien, Sorgfaltspflichten und inklusiven Praktiken.

Unsere Prioritäten im Bereich Menschenrechte

Unsere Menschenrechtsbemühungen konzentrieren sich auf die Bereiche, die wir für unser Geschäft und unsere Geschäftsaktivität als besonders wichtig erachten, wenn es um potenzielle Auswirkungen auf die Menschenrechte geht.

Um mehr über unsere Grundwerte zu erfahren, besuchen Sie unsere Seite zum Verhaltenskodex und klicken Sie auf „Kodex herunterladen“.

Berichterstattung zu Menschenrechten

Im Rahmen unseres Engagements für Transparenz und Menschenrechte bewerten wir unsere Menschenrechtsrisiken und erstatten Bericht darüber.

Moderne Sklaverei

Unser langjähriger Einsatz für Menschenrechte umfasst auch unsere Bemühungen, moderne Sklaverei, Kinderarbeit und Menschenhandel aus unserem Unternehmen und unseren Lieferketten zu verbannen. Angesichts der Art unseres Geschäfts und unserer Lieferketten sowie der bisher durchgeführten Risikobewertungen sind wir der Ansicht, dass das Risiko von moderner Sklaverei, Kinderarbeit und Menschenhandel in unserem Unternehmen und unseren Lieferketten gering ist.

Doch wir ruhen uns nicht auf unseren Erfolgen aus, sondern überprüfen regelmäßig, wie wir uns angesichts neuer Umstände und Geschäftsentwicklungen verbessern und weiterentwickeln können. Unsere Transparenzerklärung zur modernen Sklaverei enthält weitere Informationen zu unseren Bemühungen. Diese Erklärung ist in Australien, Kanada und im Vereinigten Königreich gesetzlich vorgeschrieben, deckt jedoch auch unser Engagement außerhalb dieser Rechtsordnungen ab.

Konfliktmineralien

Im Zuge der Weiterentwicklung unseres Geschäfts sind wir bestrebt, unsere Due-Diligence-Strategien für Menschenrechte weiter anzupassen. Wir arbeiten daran, bei der Auswahl und Beauftragung unserer Lieferanten umsichtig und zielgerichtet vorzugehen, insbesondere in Bezug auf Sektoren und Länder mit höherem Risiko.

Wir investieren beispielsweise weiterhin in die Entwicklung unseres Hubs für nachhaltige Beschaffung und unserer Prozesse für Drittanbieter-Risikomanagement und integrieren Lieferantenmanagement-Funktionen, um Risiken in unserer Lieferkette nahtloser zu identifizieren, zu priorisieren und zu mindern.

Unsere multidisziplinäre Arbeitsgruppe für 3TG-Mineralien (Zinn, Wolfram, Tantal oder Gold) veröffentlicht weiterhin unseren jährlichen Bericht zu Konfliktmineralien, indem sie in Zusammenarbeit mit externen Spezialisten unsere Lieferkette auf Produkte überprüft, die 3TG-Mineralien enthalten.

Unser Team für Lieferantenauswirkungen und -nachhaltigkeit (Supplier Impact & Sustainability) konzentriert sich speziell auf Konfliktmineralien in unserer Lieferkette und nutzt Tools wie unseren Hub für nachhaltige Beschaffung, um die Nachhaltigkeitsleistung unserer Lieferanten besser zu verstehen – einschließlich der Frage, ob Produkte, die unsere Lieferanten an Accenture liefern, 3TG enthalten. Diese Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Umgangs mit Menschenrechten in unserer globalen Lieferkette, einschließlich moderner Sklaverei.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Deutschland

Wir fördern Transparenz, Rechenschaftspflicht und verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken, indem wir Due-Diligence-Prüfungen unseres eigenen Unternehmens und unserer Lieferkette durchführen, um Risiken im Zusammenhang mit Menschenrechten zu identifizieren. Dabei orientieren wir uns an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und halten uns an die gesetzlichen Bestimmungen zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette.

Wir haben auch eine Grundsatzerklärung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Deutschland (LkSG-Grundsatzerklärung) veröffentlicht. Diese Erklärung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, deckt jedoch auch unsere globalen Verpflichtungen und Prozesse ab.

Melden von Bedenken

Wir halten unsere Mitarbeitenden, Lieferanten und Auftragnehmer dazu an, ethische und rechtliche Bedenken zu melden, einschließlich potenzieller Menschenrechtsprobleme. Zu diesem Zweck stellen wir ihnen eine Reihe sicherer Kanäle zur Verfügung, über die sie dies vertraulich und, soweit gesetzlich zulässig, anonym tun können.

Unabhängig davon, ob es sich um interne oder externe Bedenken handelt, behandeln wir alle Bedenken ernsthaft und streng vertraulich. Wir schützen alle Personen, die in gutem Glauben Bedenken hinsichtlich eines Menschenrechtsproblems äußern oder die uns oder Strafverfolgungsbehörden unterstützen, indem sie Informationen zur Behebung entsprechender Probleme bereitstellen.

Wir stellen auch einen Mechanismus bereit, der es den Mitarbeitenden unserer Lieferanten ermöglicht, rechtliche oder ethische Bedenken zu äußern. Bedenken oder Verstöße können über das Internet oder über eine länderspezifische Nummer der Accenture Business Ethics Helpline gemeldet werden (auch anonym, sofern gesetzlich zulässig). Alle Anfragen werden von einem unabhängigen Team vertraulich und, soweit gesetzlich zulässig, anonym bearbeitet.

Lieferkette

Unser Ziel ist es, durch eine verantwortungsbewusste Beschaffung sowohl innerhalb als auch außerhalb unseres Unternehmens nachhaltigere und inklusivere Lieferketten zu schaffen und gleichzeitig einen langfristigen Wert für unsere Kunden, Lieferanten und Gemeinden zu generieren. Die Zusammenarbeit mit kleinen, mittleren, inklusiven und nachhaltigen Lieferanten – die für die Weltwirtschaft von zentraler Bedeutung sind s.o. – bringt neue Innovationen und unterschiedliche Perspektiven mit sich. Und sie fördert die Resilienz, um einen optimalen, wertschöpfenden Beitrag zu unseren Lieferungen zu unterstützen.

Procurement Plus

Unser übergeordneter Beschaffungsansatz „Procurement Plus“ prägt unsere Herangehensweise an die Lieferkette und hilft uns, stärkere Partnerschaften aufzubauen, die auf ethischem Verhalten, Transparenz, Agilität und Inklusion basieren. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten im Rahmen unseres globalen SI&S-Programms (Supplier Impact & Sustainability) wollen wir unsere Kaufkraft nutzen, um positive Veränderungen zu bewirken.

Lieferantenauswirkungen und -nachhaltigkeit

Innerhalb von Procurement Plus trägt unser preisgekröntes SI&S-Programm dazu bei, unsere Prioritäten für verantwortungsbewusste Beschaffung umzusetzen, und leitet unsere Zusammenarbeit mit Lieferanten, um Folgendes zu fördern:

  • Ethische Beschaffung und Transparenz in der Lieferkette
  • Ökologische Nachhaltigkeit und CO2-Reduzierung bei Lieferanten
  • Menschenrechte
  • Lieferantenauswirkungen und -entwicklung
  • Barrierefreie Beschaffung

Dieses Programm wird von einem engagierten Team von Fachexpert:innen in den Bereichen ökologische Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Lieferantenauswirkungen und -entwicklung sowie Datenmanagement umgesetzt.

Wir treiben weiterhin Innovationen im Bereich „Lieferantenauswirkungen und -entwicklung“ voran, indem wir technologische Tools wie unseren Hub für nachhaltige Beschaffung nutzen, um die Nachhaltigkeitsleistung unserer Lieferanten zu digitalisieren.

Unsere Strategie für ethische Beschaffung

Eine unserer obersten Prioritäten ist die Förderung ethischer Beschaffungspraktiken, die unsere Grundwerte und unseren Verhaltenskodex (COBE) widerspiegeln. Unsere Strategie für ethische Beschaffung ist ein grundlegender Bestandteil unserer Geschäftspraktiken und beeinflusst die entsprechenden Schulungen für unsere Mitarbeiter, die Auswahlkriterien für Lieferanten sowie die Entwicklung unserer Standards für die Zusammenarbeit mit Lieferanten.

Um mehr Transparenz innerhalb unserer Lieferketten zu fördern, verlangen wir von unseren Lieferanten, dass sie sich an unsere Verhaltenskodex für Lieferanten (Supplier Standards of Conduct, SSoC) halten, die unseren COBE ergänzen, oder eine ähnliche Verpflichtung eingehen, die mit unserem SSoC gleichwertig ist.

Wir überprüfen unseren SSoC jährlich entsprechend den Branchen- und Marktbedingungen und kommunizieren diese Standards über eine Reihe von Mechanismen, darunter Vertragsbedingungen, der Lieferantenleitfaden für die Zusammenarbeit mit Accenture sowie unser Bestellprozess. Wir bekräftigen weiterhin unser Bekenntnis zu unseren Standards, indem wir 100 % der Lieferanten, die Teil unseres Lieferantenmanagement-Programms sind, darüber informieren.*

* Unser Lieferantenmanagement-Programm umfasst Drittanbieter, zu denen Accenture eine direkte und dauerhafte vertragliche Beziehung unterhält.

Wir erwarten außerdem von unseren Lieferanten, dass sie diese Standards auf ihre eigenen Lieferanten anwenden.

Unser SSoC spiegelt unsere Unterstützung der 10 Prinzipien des UNGC wider. Seit wir uns 2008 dem UNGC verpflichtet haben, arbeiten wir kontinuierlich daran, mit gutem Beispiel voranzugehen und diese Prinzipien umzusetzen. Diese Standards wurden in 20 Sprachen veröffentlicht und legen die Umweltverpflichtungen, Arbeitsstandards, Menschenrechtsprinzipien, Erwartungen hinsichtlich Barrierefreiheit sowie andere rechtliche und ethische Standards fest, deren Einhaltung wir von unseren Lieferanten bei der Zusammenarbeit mit Accenture erwarten.

Darüber hinaus überprüfen wir unsere Lieferkettenstrategie im Hinblick auf unseren COBE und die 10 UNGC-Prinzipien, um Branchenstandards für die Aufrechterhaltung einer ethischen Lieferkette festzulegen.  Das ist besonders wichtig im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen, unsere Lieferanten zur Zahlung existenzsichernder Löhne anzuhalten.

Zahlungssicherheit

Wir sind uns bewusst, dass schnelle Zahlungen Lieferanten wirtschaftliche Sicherheit bieten, unabhängig davon, ob es sich um ein Fortune-500-Unternehmen oder ein kleines oder mittleres Unternehmen handelt. Unser Payment on Time Center of Excellence (Kompetenzzentrum für rechtzeitige Zahlungen) und unsere technologischen Investitionen fördern kontinuierliche Verbesserungen in diesem Bereich.

Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zu einer effizienteren und faireren Zahlungskultur zu leisten.

Hub für nachhaltige Beschaffung

Der Hub für nachhaltige Beschaffung (kurz „Hub“) ermöglicht es uns, die Leistung in den Bereichen ökologische Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Lieferantenauswirkungen und -entwicklung sowie Ethik und Compliance für Lieferanten, mit denen wir über den Hub zusammenarbeiten, zu bewerten und zu verfolgen.

Diese Due-Diligence-Prozesse unterstützen unsere Einkaufsteams bei Lieferantenauswahl und laufenden -beziehungen und liefern uns gleichzeitig Erkenntnisse, um kritische Lücken zu identifizieren, die Maßnahmen seitens der Lieferanten erfordern könnten.

Der Hub ist in mehr als 50 Ländern verfügbar und wird kontinuierlich um neue Funktionen und Verbesserungen erweitert. Wir nutzen jetzt auch generative KI, um die Überprüfung des Verhaltenskodex und der Richtliniendokumente für Lieferanten effizienter zu gestalten. Darüber hinaus sammeln und überprüfen wir bei Bedarf auch öffentlich zugängliche Informationen.

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir zusätzlich 4.000 Nachhaltigkeitsbewertungen durchgeführt, die uns dabei helfen, aktiv mit unseren neuen und bestehenden Lieferanten zusammenzuarbeiten, um einen besseren Überblick über die Nachhaltigkeitsleistung in unserer Lieferkette zu erhalten und Wege für eine positivere Umwelt- und Sozialbilanz aufzuzeigen.

Förderung der Zusammenarbeit mit Lieferanten

Wir sind davon überzeugt, dass die Unterstützung unserer Lieferanten auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil unserer verantwortungsvollen Einkaufskultur und unserer Verantwortung gegenüber unseren Lieferanten ist. Um den Wert in diesem Bereich zu steigern, fördern unsere Teams für Procurement Plus SI&S und Lieferantenbeziehungsmanagement die Zusammenarbeit mit Lieferanten im Bereich Nachhaltigkeit, indem sie die Erkenntnisse aus dem Hub nutzen.

Ökologische Nachhaltigkeit in unserer Lieferkette

Offenlegung von CO2-Emissionen

Unsere Lieferanten tragen zu unseren Scope-3-Emissionen bei. Daher erwarten wir von ihnen, dass sie der ökologischen Nachhaltigkeit Priorität einräumen und uns über ihre Initiativen, Ziele und Auswirkungen zur Reduzierung ihrer Kohlenstoffemissionen auf dem Laufenden halten. Als Unternehmensmitglied des CDP-Lieferkettenprogramms nutzen wir CDP-Tools, um Engagement, Transparenz und nachhaltige Praktiken bei unseren Lieferanten zu fördern. Seit 2010 bitten wir ausgewählte Lieferanten, den CDP-Fragebogen zur Selbstbewertung der Lieferkette auszufüllen.

Darüber hinaus nutzen wir weiterhin unseren Hub für nachhaltige Beschaffung für Nachhaltigkeitsbewertungen von Lieferanten, um Einblicke in den CO2-Ausstoß ausgewählter Lieferanten zu gewinnen.

Unterstützung von Lieferanten bei der CO2-Reduzierung

Wir haben unsere Lieferanten weiterhin dabei unterstützt, den aktuellen Stand ihrer CO2-Reduzierung zu bewerten und, je nach dem ermittelten Fortschritt, eine Emissions-Baseline festzulegen, Initiativen zur Zielsetzung festzulegen und eine Roadmap zur Erreichung ihrer CO2-Ziele zu entwickeln.

Wir haben mehrere Handbücher zur CO2-Reduzierung für Lieferanten erstellt, die jetzt im Hub verfügbar sind.

Diese Handbücher dienen als Tools zum Selbststudium und als Referenzdokumente für Lieferanten, um die Terminologie der CO2-Emissionen, wichtige Konzepte zur Emissionsberechnung und praktische Maßnahmen zur Reduzierung besser zu verstehen.

Darüber hinaus haben wir Lieferanten weiterhin eine virtuelle Schulungssitzung bereitgestellt, um ihnen die Nachhaltigkeitsbewertung von Accenture vorzustellen.

Erkenntnisse aus Investitionen in die CO2-Reduzierung bei Lieferanten sind im Leitfaden „Sustainable Procurement Pledge (SPP) Guide Deepdive“ zu finden.

Menschenrechte in unserer Lieferkette

Unser Engagement für Menschenrechte ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsverpflichtungen und fließt in unsere Lieferkette und die Auswahl unserer Lieferanten ein. Unsere Verpflichtungen in Bezug auf Menschenrechte, einschließlich der Sorgfaltspflicht bei Konfliktmineralien, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer verantwortungsvollen Einkaufsstrategie.

Wir verfügen über spezielle Ressourcen, um Menschenrechtsrisiken in unseren Lieferketten zu bewerten und Due-Diligence-Prozesse durchzuführen. Darüber hinaus unterstützen wir lokale Compliance-Programme, um das Bewusstsein innerhalb der relevanten Beschaffungsteams zu steigern.

Lieferantenauswirkungen und -entwicklung

Wir wissen, dass wir durch inklusive Beschaffungspraktiken das Wirtschaftswachstum und die soziale Gerechtigkeit fördern können.

Unser globales Programm zu Lieferantenauswirkungen und -entwicklung wurde eingerichtet, um Unternehmen, die sich im Besitz von Personen mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlichen Erfahrungen befinden, die Möglichkeit zu bieten, Teil unserer Lieferkette zu werden. Kaufentscheidungen werden auf Grundlage von Leistungen getroffen: Unser Programm trägt dazu bei, die Anzahl der Unternehmen zu erhöhen, die wir für jede Gelegenheit in Betracht ziehen. Hierbei verwenden wir lokal geltende Begriffe und Definitionen und beachten die lokalen Gesetze. Das Programm umfasste im Geschäftsjahr 2025 22 Länder.

Darüber hinaus haben wir durch unsere Erfahrung bei der Entwicklung und Umsetzung dieses Programms eine Referenz geschaffen, die unsere Kunden nutzen, um die Kapazität ihrer kleinen und mittleren Lieferanten auszubauen.

Globales Programm für Lieferantenentwicklung

Seit 2006 setzen wir unser Engagement für Lieferantenauswirkungen und -entwicklung durch unser globales Programm für Lieferantenentwicklung (Supplier Development Program, SDP) um.

Mit dem SDP, einem formellen, in der Regel 12 bis 18 Monate dauernden Schulungs- und Mentoring-Programm, entwickeln und erweitern wir die Beziehungen zu Lieferanten in unseren sieben SDP-Ländern: Australien, Kanada, Indien, Irland, Südafrika, dem Vereinigten Königreich und den USA. Das SDP bietet zwei wichtige Säulen der Unterstützung: Einzel-Mentoring zwischen Accenture-Mentor:innen und Lieferanten sowie Schulungen, darunter vierteljährliche Fachkonferenzen, Webinare und Zugang zur Online-Schulungsakademie von Accenture.

SDP-Mentees demonstrieren ihre Fortschritte, indem sie während der gesamten Dauer des Programms Bewertungen der Unternehmensgesundheit und vierteljährliche Fortschrittsberichte erstellen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 haben wir seit der Einrichtung des SDP-Programms mehr als 290 Lieferanten ausgebildet.

Wir arbeiten weiterhin mit akkreditierten Bildungseinrichtungen zusammen, um die Schulungskomponente mehrerer SDP-Kohorten bereitzustellen.  Im Vereinigten Königreich arbeiten wir weiterhin mit dem Centre of Entrepreneurship der Henley Business School zusammen und zeichnen unsere Absolvent:innen mit einem Henley Business School Advanced Learning Certificate aus. In Südafrika haben wir uns für den SDP-Kurs 2025 mit dem Centre of Entrepreneurship Development der Tshwane University of Technology zusammengeschlossen.

Um eine effiziente Durchführung der SDP-Programme zu ermöglichen, betreiben wir eine SME-DE-Plattform (SME Digital Ecosystem), die die Interaktion zwischen KMUs und Accenture sowie zwischen einem globalen Ökosystem von SDP-Absolventen erleichtert und so die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit innerhalb des Alumni-Netzwerks erhöht.

Mit der SME-DE-Plattform können wir die Wirkung unseres SDP steigern und es skalieren, indem wir mehrere Programme gleichzeitig und in verschiedenen Regionen durchführen. Mehrere Kunden nutzen SME-DE mittlerweile auch für ihre eigenen Programme zur Lieferantenentwicklung.

Ausgaben für inklusive/kleine Unternehmen in wichtigen Regionen

Wir überwachen unsere Ausgaben für inklusive und kleine Unternehmen* bei Lieferanten das ganze Jahr über. Insgesamt beliefen sich unsere Ausgaben für inklusive und kleine Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 auf über eine Milliarde US-Dollar.

* Bezieht sich auf Länder, die Ausgaben bei Lieferanten melden, die zertifiziert, bei einer dritten Partei registriert und/oder selbst als inklusives oder kleines Unternehmen/KMU identifiziert sind. Die gemeldeten Ausgaben variieren je nach Land.

Barrierefreie Beschaffung

In Bezug auf Barrierefreiheit sind wir nur so barrierefrei wie die Produkte unserer Lieferanten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Interaktionen unserer Mitarbeitenden mit Software, Geräten und Diensten den weltweit definierten Barrierefreiheitsstandards der Web Content Accessibility Guidelines 2.2 AA (WCAG 2.2 AA-Level) entsprechen.

Procurement Plus und unser Accessibility Center of Excellence integrieren Barrierefreiheitsanforderungen in die Standardbeschaffungspraktiken, einschließlich Lieferantenauswahl, Verträge und laufendes Lieferantenbeziehungsmanagement. Wir sind Unterzeichner des Procure Access Statement von Disability:IN, das darauf abzielt, die barrierefreie Beschaffung voranzutreiben.

Partnerschaften

Wir fördern aktiv nachhaltige und inklusive Beschaffungspraktiken, indem wir Partnerschaften mit globalen, regionalen und lokalen Organisationen in diesem Bereich pflegen und diese durch Führungspositionen in Vorständen, Exekutivkomitees und Gründungsteams unterstützen.

Accenture Development Partnerships

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft, Regierung und Privatsektor und unterstützen wirkungsvolle sektorübergreifende Partnerschaften.

Accenture Development Partnerships (ADP) hilft seinen Kunden – darunter führende Nichtregierungsorganisationen (NGOs), private Stiftungen, öffentliche Spendenorganisationen und der private Sektor –, die wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Seit mehr als 20 Jahren ist ADP federführend daran beteiligt, Partnerschaften, kollektive Wirkung und soziale Gerechtigkeit zu fördern, um die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung voranzutreiben und somit das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern.

Wir nutzen unsere Innovation und die Stärke unseres Ökosystems, um unseren Kunden dabei zu helfen, sich für die Zukunft neu zu erfinden und ihre Wirkung in der heutigen, KI-gestützten Welt zu maximieren.

Unsere Wirkungsbereiche

Im Geschäftsjahr 2025 hat ADP mehr als 400 Projekte in fast 30 Ländern in sieben Wirkungsbereichen durchgeführt:

Landwirtschaft

Stärkung von Kleinbäuer:innen durch Technologien und nachhaltige Lösungen – für eine bessere Lebensgrundlage und eine höhere Versorgungssicherheit

Durch strategische Beratung sowie modernste Technologien und nachhaltige Praktiken helfen wir den schwächsten Akteuren in den landwirtschaftlichen Lieferketten, sich eine Perspektive für die Zukunft zu erarbeiten. Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um Bildung zu ermöglichen, den Zugang zu Märkten zu erleichtern und wirtschaftliche Chancen entlang der Wertschöpfungskette zu schaffen.

Klima und Umwelt

Nachhaltige Bewältigung von Klima- und Umweltproblemen, um die Welt, in der wir leben, zu transformieren

Wir arbeiten an nachhaltigen Lösungen für eine resiliente Zukunft und entwickeln Strategien und Lösungen zur Bewältigung dringender Umweltprobleme. Unser Ansatz ist anpassungsfähig und skalierbar aufgebaut, damit unsere Kunden ihre Ziele erreichen, wie etwa Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und grüne Technologien zu übernehmen.

Energie

Zugang zu erschwinglichem Strom, Nutzung erneuerbarer Technologien auf der letzten Meile und Unterstützung der Energiewende

ADP hat wegweisende nachhaltige Energiequellen für eine grünere Zukunft auf den Weg gebracht und es sich zum Ziel gesetzt, den Energiesektor durch die Förderung erneuerbarer Lösungen zu revolutionieren. Wir unterstützen Unternehmen dabei, auf nachhaltigere Systeme umzustellen, Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und ihre Resilienz zu verbessern. So fördern wir die Einführung sauberer Energiepraktiken für Wirtschaftswachstum und Umweltschutz.

Globale Gesundheit und Ernährung

Partnerschaften für eine bessere Gesundheit und Ernährung auf der ganzen Welt

ADP setzt seine umfassende Erfahrung und Expertise ein, um Gesundheits- und Ernährungssysteme umzugestalten, gesundheitliche Chancengleichheit voranzutreiben und die globale Gesundheits- und Ernährungssituation für benachteiligte Menschen weltweit zu verbessern. Durch die Stärkung von Gemeinschaften und Organisationen versuchen wir, innovative Lösungen für die globalen Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Ernährung zu entwickeln und in größerem Maßstab umzusetzen.

Humanitäre Hilfe und Geflüchtete

Unterstützung von Vertriebenen und Geflüchteten bei der rechtmäßigen Niederlassung und Integration in die lokalen Gemeinden des Aufnahmelandes

ADP verbessert die Unterstützungssysteme für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen und konzentriert sich auf die Bereitstellung umfassender Hilfsmaßnahmen für vertriebene und gefährdete Gruppen. Wir arbeiten daran, unsere Programme widerstands- und anpassungsfähig zu gestalten und an internationalen Standards auszurichten – mit dem Ziel, eine Welt zu schaffen, in der die schwächsten Bevölkerungsgruppen die Unterstützung und die Möglichkeiten erhalten, die sie brauchen, um ihr Leben wieder aufzubauen und erfolgreich zu sein.

Inklusive Finanzierung

Erweiterung des Zugangs zu nützlichen, verantwortungsvollen und nachhaltigen Finanzprodukten und -dienstleistungen

Unser Ziel ist es, die finanzielle Inklusion benachteiligter Gruppen zu verbessern. Dafür bringen wir zentrale Akteure aus der Finanzbranche zusammen und entwickeln Modelle, um mehr Menschen den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Mit unserer Expertise im inklusiven Finanzwesen helfen wir unseren Kunden, Strategien zur Stärkung der finanziellen Selbstbestimmung aufzustellen. Durch unsere innovativen Angebote in diesem Bereich versuchen wir, die Wirksamkeit des Kapitals zu verbessern, das zur Erreichung der SDGs eingesetzt wird.

Existenzgrundlage und Bildung

Förderung einer effektiven Kompetenzentwicklung für mehr Beschäftigungschancen und Wirtschaftswachstum

ADP schafft nachhaltige wirtschaftliche Möglichkeiten und erleichtert den Zugang zu hochwertiger Bildung, um die Lebensgrundlage von Gemeinden auf der ganzen Welt zu verbessern. Wir bieten strategische Beratung, um Unternehmen bei der Ausarbeitung von Programmen zur Berufsausbildung zu helfen, die Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen und die Infrastruktur im Bildungsbereich auszubauen. Durch den Einsatz von Technologien und Zusammenarbeit ermöglichen wir es vielen Menschen, wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen und ihre Bildung in die Hand zu nehmen.

Dienstleistungen im Bereich Nachhaltigkeit

Um den immer neuen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und Fortschritte in Nachhaltigkeitsfragen zu erzielen, erweitern und entwickeln wir unser Portfolio an Nachhaltigkeitsdienstleistungen kontinuierlich weiter. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Nachhaltigkeitsleistung zu steigern und zu dokumentieren, Wertschöpfungsketten der nächsten Generation aufzubauen, auf nachhaltigere Technologien umzustellen und die Kohlenstoffemissionen ihrer erweiterten Unternehmen zu reduzieren. Durch den Einsatz modernster Technologien können wir erhebliche Wertsteigerungen und Wachstumspotenziale erschließen, um eine nachhaltige Transformation zu fördern.

Auswirkungen auf Communities

Wir investieren in unsere Communities, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, und bewirken weltweit kontinuierlich positive Veränderungen an den Orten, an denen wir tätig sind und leben. Dafür arbeiten wir mit unseren Kunden, Ökosystem- und gemeinnützigen Partnern zusammen und unterstützen unsere rund 779.000 Mitarbeitenden dabei, etwas zu bewegen.

Um einen Beitrag zur Bewältigung einer Vielzahl sozialer und ökologischer Herausforderungen zu leisten, legen wir den Schwerpunkt darauf, historisch benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu verhelfen. Darüber hinaus unterstützen wir die nächste Generation darin, eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, um florierende lokale Gemeinden zu unterstützen.

Learning to Earning 

Seit mehr als 10 Jahren vermitteln wir Menschen im Rahmen unseres Programms „Skills to Succeed“ (Schlüsselkompetenzen für den Erfolg) die nötigen Fähigkeiten für künftige Beschäftigungs- oder Unternehmermöglichkeiten. Aufbauend auf dieser Tradition haben wir 2025 unsere neue Initiative „Learning to Earning“ (Von der Ausbildung zum Beruf) ins Leben gerufen. Damit setzen wir unser Engagement für den Kompetenzaufbau fort und verstärken unseren Fokus darauf, Menschen bei der Sicherung eines Arbeitsplatzes oder dem Aufbau eines Unternehmens zu unterstützen.

Im Geschäftsjahr 2025 gaben die von „Learning to Earning“ unterstützten Programme an, dass weltweit etwa 2,5 Millionen Menschen beschäftigungsrelevante Fähigkeiten erworben haben und dass mehr als 190.000 Menschen bei der Arbeitssuche oder der Gründung eines Unternehmens unterstützt wurden.*

* Es ist möglich, dass Personen sowohl für „Unterstützung bei Ausbildung“ als auch für „Unterstützung bei Beruf“ berücksichtigt wurden.

Wir setzen weiterhin auf Technologie, um unsere Reichweite und Wirkung zu vergrößern. Aufbauend auf unserer langjährigen Erfahrung mit Online-Weiterbildungsplattformen haben wir unser KI-gestütztes „Learning to Earning“-Portal eingeführt. Diese zentrale Quelle für kostenlose Online-Inhalte soll Menschen dabei helfen, die Kompetenzen und das Selbstvertrauen aufzubauen, die sie benötigen, um in der digitalen Wirtschaft erfolgreich zu sein.

Unsere „Learning to Earning“-Programme umfassen:

Vorbereitung auf zukunftsfähige Kompetenzen

Förderung der Kompetenzentwicklung in den Bereichen KI und Digitalisierung mit „Generation Unlimited“ von UNICEF

Wir arbeiten weiterhin mit „Generation Unlimited“ (GenU) von UNICEF zusammen, um benachteiligten Jugendlichen in Indien und Brasilien im Rahmen des Programms „Passport to Earning“ (P2E) zukunftsrelevante Kompetenzen zu vermitteln. Im Geschäftsjahr 2025 profitierten laut Programmangaben etwa 1,2 Millionen Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren von diesem Programm. Das Angebot umfasst KI- und digitale Kompetenzen, Beschäftigungsfähigkeit, Finanz- und Unternehmerkompetenzen sowie Coaching, Mentoring und Lehrstellen, um Teilnehmende bei Beschäftigung oder Unternehmertum zu unterstützen.

Im April 2025 schlossen wir uns Microsoft und anderen Unternehmen als zentrale Partner eines mehrjährigen Projekts an. Dieses Projekt soll GenU dabei unterstützen, die Dynamik des P2E-Programms fortzusetzen und bis 2027 insgesamt acht Millionen Jugendliche seit Beginn des Programms auszubilden und zu zertifizieren – darunter allein vier Millionen in den Bereichen KI- und digitale Kompetenzen.

Aufbau zukunftsfähiger Kompetenzen mit Save the Children

Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner „Save the Children“ haben wir ein neues Programm ins Leben gerufen, das darauf abzielt, benachteiligten Jugendlichen in sieben Ländern die entscheidenden, zukunftsfähigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie benötigen, um auf einem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, der zunehmend von der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine geprägt ist. Mit dieser Förderung in Höhe von mehr als 8,5 Millionen US-Dollar möchten wir junge Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren auf ihrem Weg zu wirtschaftlicher Resilienz unterstützen, indem wir bis 2029 mehr als 110.000 junge Menschen ausbilden und sogar einen Teil von ihnen dabei unterstützen, einen Arbeitsplatz zu finden oder ein Unternehmen zu gründen.

Unterstützung junger Unternehmer:innen mit Youth Business International

Durch unsere Zusammenarbeit mit Youth Business International (YBI) möchten wir mehr für junge Unternehmer:innen erreichen. Diese Partnerschaft hat laut eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2025 dazu beigetragen, mehr als 132.000 junge Menschen weiterzubilden. Im Rahmen dieser Bemühungen plant YBI die Entwicklung und Einführung der KI-gestützten EYE (Excellence in Youth Entrepreneurship) Academy, um skalierbares, inklusives Lernen zur Unterstützung junger Unternehmer:innen anzubieten.

Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Global Opportunity Youth Network

Accenture ist seit der Gründung des Global Opportunity Youth Network (GOYN) einer der wichtigsten globalen strategischen Partner und unterstützt das Netzwerk bei der Gestaltung, Verbesserung und Weiterentwicklung seiner Gesamtstrategie und seines Konzepts. Unsere Partnerschaft beschleunigt und skaliert Community-Strategien zur Förderung der Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die keine Schule besuchen, arbeitslos sind oder in Gelegenheitsjobs arbeiten. GOYN berichtete im Geschäftsjahr 2025, dass mehr als 95.000 junge Menschen ihre Beschäftigungsfähigkeit durch Kompetenzaufbau, Mentoring oder berufliche Weiterentwicklung verbessert haben.

Karrierewege

Aufbau einer zukunftsfähigen Belegschaft in Indien

Gemeinsam mit Quest Alliance haben wir eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die berufliche Bildung in Indien durch Technologie, Innovation und systemische Reformen zu transformieren. Ein Schwerpunkt liegt auf kombiniertem Lernen, bei dem sowohl Online- als auch Präsenzschulungen zum Einsatz kommen, um personalisierte, inklusive Lernerfahrungen zu schaffen.

Die Partnerschaft zeigt auf mehreren Ebenen Wirkung: von der direkten Ausbildung junger Menschen in IT-gestützten Dienstleistungen bis hin zur Verankerung digitaler und lebenspraktischer Kompetenzen in industriellen Ausbildungsinstituten. Im Geschäftsjahr 2025 wurden im Rahmen des Programms über 58.000 junge Menschen ausgebildet und mehr als 30.000 bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt, darunter über 8.000 als Unternehmer:innen.

Förderung der Kompetenzentwicklung im Umweltbereich

Gemeinsam mit der Global Talent Track (GTT) Foundation in Indien treiben wir flächendeckend die Kompetenzentwicklung für Berufe im Umweltbereich voran. Im Rahmen dieser Initiative unterstützt Accenture die Ausbildung von Menschen aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen mit den erforderlichen Kompetenzen, um Techniker:innen für Elektrofahrzeuge (EV) zu werden – ein gefragter Beruf in diesem schnell wachsenden Sektor und auch für andere Arbeitsplätze im Umweltbereich. Im Geschäftsjahr 2025 bildete GTT fast 3.500 Personen aus, von denen sich etwa 2.400 eine Anstellung in der EV-Branche oder in anderen Umweltbereichen gesichert haben.

Förderung des Unternehmertums durch digitale Innovation

Seit 2016 unterstützen Accenture und Sky’s The Limit junge Unternehmer:innen durch eine digitale Plattform und kompetenzbasiertes Mentoring, durch Unterstützung bei wichtigen Geschäftsschritten und durch die Möglichkeit, sich um Start-up-Zuschüsse zu bewerben. Die Mitarbeitenden von Accenture engagieren sich ehrenamtlich als Mentor:innen, um angehende Unternehmer:innen zu unterstützen. Laut Angaben von Sky’s the Limit haben im Geschäftsjahr 2025 mehr als 10.000 Unternehmer:innen Kompetenzen erworben, die ihnen bei der Gründung oder dem Ausbau ihres Unternehmens helfen. Rund 1.500 von ihnen haben ein Unternehmen gegründet oder ausgebaut.

Unterstützung von Geflüchteten

Accenture unterstützt die Aufnahme von Geflüchteten in den Communities, in denen wir arbeiten und leben – denn wir wissen, wie sehr sie unsere Communities durch ihren Mut, ihre Stärke und ihr Talent bereichern. Wir arbeiten mit lokalen und globalen Organisationen zusammen, um Geflüchteten auf der ganzen Welt dabei zu helfen, eine sinnvolle Beschäftigung zu finden oder ein Unternehmen zu gründen.

Unsere Arbeit in Europa

Im Rahmen einer europaweiten Initiative zur Qualifizierung und Vermittlung von Flüchtlingen für sinnvolle Arbeitsplätze arbeiten wir mit Organisationen in ganz Europa zusammen, um arbeitsuchenden Geflüchteten zum Erfolg zu verhelfen.

Als Mitglied von „Tent Partnership for Refugees“ haben wir uns 2023 mit Organisationen zusammengeschlossen, um schätzungsweise 16.000 arbeitsuchende Geflüchtete und Migrant:innen in Europa weiterzubilden und zu unterstützen. Dieses für 2026 angestrebte Ziel wurde vorzeitig erreicht.

YMCA Europe berichtete, dass im Rahmen unserer Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2025 mehr als 6.000 ukrainische Geflüchtete ganzheitliche Unterstützung und Qualifizierungsmaßnahmen in lokalen Gemeindezentren erhalten haben.

Menschen und Umwelt

Durch unser Programm „Sustainability Education & Action“ (Nachhaltigkeitsbildung und -maßnahmen) unterstützen wir junge Menschen dabei, sich in ihren Communities für dringende soziale und ökologische Herausforderungen zu engagieren. Gemeinsam mit unseren Partnern fördern wir die Kompetenzentwicklung junger Menschen durch praxisorientierte Lernerfahrungen, die zu sinnvollen Ergebnissen für ihre Gemeinden und die Umwelt führen.

Nachhaltigkeitsbildung und -maßnahmen

Im Einklang mit unserem Engagement für die Weiterbildung zukünftiger Führungskräfte freuen wir uns, von Jugendlichen geleitete Innovationen durch wichtige Partnerschaften zu unterstützen, darunter:

Förderung des lebenslangen Lernens für Pfadfinder:innen weltweit

Wir arbeiten mit World Scouting zusammen, um in 12 Ländern ein neues „Impact Innovators Challenge“-Abzeichen einzuführen. Dieser sechsstufige Lernprozess steht im Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und vermittelt jungen Menschen Kompetenzen in den Bereichen Innovation und kreative Problemlösung, damit sie sinnvolle Maßnahmen zur Bewältigung von Nachhaltigkeitsherausforderungen in ihren Gemeinden ergreifen können.

Wir haben auch die digitale Transformation der weltweit größten digitalen Pfadfinderveranstaltung unterstützt, indem wir das sogenannte „Jamboree“ für das digitale Zeitalter neu erfunden haben. So konnten wir eine rekordverdächtige weltweite Beteiligung ermöglichen und außerdem Gamification, Kompetenzverfolgung sowie die automatische Vergabe und Zustellung von Abzeichen an Pfadfinder:innen einführen, die Herausforderungen gemeistert haben.

Unterstützung von Innovation durch Jugendliche

Durch unsere Partnerschaft mit der Initiative imaGen Ventures von UNICEF Generation Unlimited bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, sich an der Bewältigung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zu beteiligen. Die Organisation berichtete im Geschäftsjahr 2025, dass wir durch dieses Programm weltweit über 23.000 Innovator:innen unterstützt haben, die an der imaGen Ventures Challenge teilgenommen haben.

Zu unserer Unterstützung gehören die Bewertung vorgeschlagener Lösungen, Mentoring sowie ein Workshop mit den Schwerpunkten Storytelling, KI und Geschäftsmodellierung. Die Innovationen der Jugendlichen umfassen industrielle Wasserfilterung in der Türkei, Upcycling von Elektroschrott zu Solarprodukten in Nigeria und Biopestizide in Mexiko.

Einbindung von Klimaschutzmaßnahmen in die Bildung

Über unsere Partnerschaft mit Take Action Global nahmen mehr als 70.000 Schüler:innen und Lehrkräfte aus 540 Schulen weltweit am Climate Action Project teil. Dieses intensive sechswöchige Programm fördert kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten durch projektbasiertes Lernen, befähigt Lehrkräfte, Klimaschutzmaßnahmen in ihren Lehrplan zu integrieren, und inspiriert Schüler:innen, Lösungen für echte Klimaprobleme zu entwickeln.

Menschen mit einem klaren Ziel vor Augen

Wir engagieren uns für die lokalen Bedürfnisse in unseren Gemeinden und bieten unseren Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten, sich für soziale und ökologische Belange einzusetzen, darunter eine Vielzahl lokaler und globaler Angebote für Freiwillige.

Handeln für mehr Wirkung

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir unsere zweite jährliche „Season of Impact“ veranstaltet, eine ganzheitliche globale Freiwilligenkampagne. Dabei haben sich unsere Mitarbeitenden weltweit für Freiwilligenarbeit, Umweltaktionen, soziale Innovationen und Spenden engagiert und damit sowohl soziale als auch ökologische Anliegen unterstützt.

Während unserer letzten „Season of Impact“ haben wir Folgendes erreicht:

  • Mehr als 149.000 unserer Mitarbeitenden nahmen teil, was einer Steigerung von 84 % gegenüber dem ersten Programm im letzten Jahr entspricht.

  • Es wurden mehr als 190.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zur Unterstützung sozialer und ökologischer Projekte geleistet.

Dazu gehörten u. a. folgende Aktionen:

  • Auf den Philippinen nahmen fast 9.000 Freiwillige an einem Spendenlauf in Zusammenarbeit mit Save the Children teil. Die Initiative sammelte Gelder, um die Computerbildung und die Infrastruktur in den örtlichen Schulen zu verbessern.

  • Im Rahmen unseres „Job Lab“-Programms zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg in Italien haben Freiwillige von Accenture Kurse angeboten, um die Lücke zwischen Ausbildung und Beschäftigung für Schüler:innen zu schließen.

Unsere Mitarbeitenden als soziale Innovator:innen

Unser „Social Innovators Accelerator“ bietet Fördermittel und Coaching für innovative Ideen unserer Mitarbeitenden, die das Potenzial haben, einen deutlichen sozialen und ökologischen Effekt zu erzielen. Ein Beispiel dafür ist unsere Zusammenarbeit mit dem AI for Good Lab von Microsoft und dem World Wildlife Fund Deutschland. Gemeinsam nutzen wir die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, um das Problem der „Geisternetze“ anzugehen – zurückgelassene Fischereiausrüstung, die die Ökosysteme der Meere bedroht.