PERSPEKTIVE
Eigenfinanzierte Lieferketten realisieren
Ausgangspunkt und Skalierungsmöglichkeiten für autonomes, durchgängiges Wachstum
5 Minuten Lesezeit
5 Februar 2026
PERSPEKTIVE
Ausgangspunkt und Skalierungsmöglichkeiten für autonomes, durchgängiges Wachstum
5 Minuten Lesezeit
5 Februar 2026
Unternehmen stehen unter dem Druck, in einem unbeständigen Umfeld Lieferketten aufzubauen, die gleichermaßen effizient und resilient sind. Wie unsere frühere Studie zeigte, bieten KI und autonome Technologien einen Weg, beides zu erreichen – mit dem Potenzial für höhere Gewinne, schnellere Durchlaufzeiten und verbesserte Produktivität. Trotzdem gelingt es den meisten Unternehmen nicht, auf dem Weg zu mehr Autonomie weiter voranzuschreiten. Stattdessen verlassen sie sich weiter auf fragmentierte, manuelle Prozesse, durch welche ihnen die Vorteile verwehrt bleiben.
Führende Unternehmen verfolgen hingegen einen pragmatischeren eigenfinanzierten Ansatz: Sie konzentrieren sich schrittweise auf Kostenhebel, die den Großteil der Ausgaben in der Lieferkette betreffen. Dabei werden Technologien eingesetzt, die maximale Auswirkungen in Bezug auf Kostensenkung, Effizienz und Skalierbarkeit bieten. Diese Gewinne finanzieren die nächste Investitionswelle und ermöglichen einen Kreislauf für kontinuierliche Verbesserung.
In diesem Bericht wird erläutert, wie Unternehmen KI und autonome Technologien einsetzen können, um Kosten zu senken, Reinvestitionen zu finanzieren und die End-to-End-Leistung der Lieferkette zu steigern. Wir erläutern auch, wie führende Unternehmen dieses Modell in vier operativen Bereichen – Planung, Beschaffung, Fertigung und Auftragsabwicklung – umsetzen, um schnelle Einsparungen und messbare Produktivitätssteigerungen zu erzielen.
Bis zu 20 %
Senkung der Lieferkettenkosten insgesamt (bei fortgeschrittenen, skalierten autonomen Lösungen)
Bis zu 24 %
Senkung der operativen Ausgaben (je nach Marktreife und Domainmix)
Bis zu 50 %
Reduzierung manueller Eingriffe, wenn mehrere autonome Funktionen gemeinsam bereitgestellt werden
Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, Kosten und Komplexität zu reduzieren – da die Kostenoptimierung höchste Priorität hat, wenden sich viele den immer ausgereifteren autonomen Technologien zu. KI, agentische Systeme und digitale Zwillinge ermöglichen mittlerweile vorausschauende und selbstoptimierende Echtzeitvorgänge, die bereits messbare Gewinne liefern. Durch die Anwendung von KI in kostenintensiven Bereichen setzen führende Unternehmen gebundene Werte frei und setzen Ressourcen neu ein, um nachhaltige Rentabilität zu finanzieren.
Fast 27 % der Führungskräfte erklären die Beschleunigung der Kostenoptimierung aktuell zu einer ihrer strategischen Top-Prioritäten.
Da die Kosten- und Werttreiber, die die Performance bestimmen, je nach Branche variieren können, sollten Sie sich auf die wichtigsten Hebel in Ihrer Branche konzentrieren, um maximal zu profitieren.
Nicht jeder Teil der Supply-Chain liefert den gleichen Mehrwert. Unser 2x2-Kategorisierungsrahmen für Kosten in der Lieferkette hilft Führungskräften dabei, Bereiche mit hohen Kosten und hoher Auswirkung zu identifizieren und zu ermitteln, welche Kostenkomponenten die größten Chancen für Effizienzsteigerungen und Skalierbarkeit bieten. Hebel für Bereiche mit hohen Kosten und hoher Auswirkung liefern die schnellsten und bedeutendsten Renditen und sorgen für die Einsparungen, die weitere Innovationen finanzieren.
Sobald diese Schwerpunktbereiche optimiert sind, können sich Unternehmen den Bereichen mit geringen Kosten und hoher Auswirkung widmen – wie Ausgabenanalysen und Prognosen, die weiter großen Mehrwert generieren. Durch die Zuordnung aller Kostenhebel zu den aktuellen Möglichkeiten und der aktuellen Marktreife erhalten Führungskräfte einen klareren Weg von frühen Kosteninitiativen zu skalierten autonomen Optionen, die die End-to-End-Performance neu gestalten.
Dadurch entsteht ein Eigenfinanzierungskreislauf, wo in einem frühen Stadium realisierte Effizienzsteigerungen die Finanzierung weiterer Fortschritte ermöglichen.
Kostenoptimierung in der gesamten Lieferkette
Durch die Einordnung von Initiativen nach Kostenanteil und Auswirkung sehen Führungskräfte besser, worauf sie sich zuerst konzentrieren müssen.
Mit diesem Ansatz ersetzen Unternehmen fragmentierte Abläufe durch intelligente, sich kontinuierlich optimierende Lieferketten. Die Vorteile werden insbesondere in den Bereichen Planung, Beschaffung, Fertigung und Auftragsabwicklung deutlich, in denen autonome Technologien bereits messbar Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen vorantreiben.
Der Aufbau einer autonomen Lieferkette ist ein anhaltender Prozess, der mit gezielten Maßnahmen beginnt, die Einsparungen in wichtigen Bereichen wie Planung, Beschaffung, Fertigung und Auftragsabwicklung erzielen, und die End-to-End-Autonomie beschleunigt. Mit der Ausweitung dieser Bemühungen bildet sich ein vernetztes Ökosystem intelligenter Funktionen, in dem Autonomie funktionsübergreifend skaliert wird und isolierte Verbesserungen in End-to-End-Netzwerke verwandelt werden, die sich selbst optimieren.
In unserem Bericht erfahren Sie, wie Technologien wie agentische KI, Supply-Chain-Plattform-Orchestrierung, digitale Zwillinge und Kontrollinstanzen eine zentrale Rolle dabei spielen, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.