Unternehmen wenden die Hälfte ihrer Kosten für die Supply Chain sowie Waren und Dienstleistungen (Cost of Goods and Services, COGS) auf. In diesen Bereichen schlummert daher auch das größte Optimierungspotenzial. Viele Unternehmen ergreifen diese Chance bisher aber nicht und riskieren auf diese Weise ihre Agilität. Jahr für Jahr erkämpfen sie sich Einsparungen von drei oder vier Prozent in einzelnen Kategorien - ohne damit unter dem Strich nachhaltige Effekte zu erzielen.

Über einen ZBSC-Ansatz lassen sich in kürzester Zeit 5 bis 10 Prozent Einsparungen bei den COGS erzielen. Auf lange Frist entspricht das einem COGS/Umsatz-Verhältnis von 600 bis 800 Basispunkten.

Vorreiter durchbrechen diesen Teufelskreis mithilfe von ZBSC (Zero-Based-Supply-Chain) als Teil eines ZBx-Ansatzes (Zero-Based-Mindset). Diese Methode erlaubt eine höhere Profitabilität – und setzt dabei nicht an der Vergangenheit an, sondern blickt ausschließlich in die Zukunft. Über ZBSC können Unternehmen in einer Welt schneller Veränderungen neuer Potenziale ihrer Supply Chain entfesseln.

ZBSC erfordert ein unternehmensweites Umdenken

  • Den Durchbruch schaffen. Viele Entscheider haben die systembedingten Probleme in ihrer Supply Chain durchaus erkannt. Die Unternehmen ergreifen zahlreiche Maßnahmen zur Kostenoptimierung über die gesamte Supply Chain hinweg. Nachhaltige Ergebnisse erzielen aber nur die wenigsten.
  • Dynamik statt Sackgasse. Unternehmen, die ZBSC einsetzen, bangen nicht mehr um das nächste Prozent erhoffter Einsparungen. Vielmehr etablieren sie eine neue Arbeitsweise und generieren so fortlaufend neue Ideen zu der Frage, wo und wie sich neuer Wert freisetzen lässt, der in weiteres Wachstum investiert werden kann.
  • Keinen Stillstand zulassen. Was den ZBSC-Ansatz von der traditionellen Supply Chain-Kostenoptimierung unterscheidet, ist seine fortwährende Aktualisierung. Während sich alte Methoden an Kostenzielen auf Basis der Gegebenheiten von gestern orientieren, richtet ZBSC die Kosten eines Unternehmens nachhaltig neu aus.

33%

Nur 33 % der Entscheider betrachten ihre Maßnahmen zur Kostensenkung als dauerhaft.

18%

Nur 18 % der Entscheider glauben, dass die Unternehmensleitung die richtigen Initiativen ergreift, um Kostensenkungsziele zu erreichen.

So können Unternehmen die Abwärtsspirale durchbrechen

Schaffen Sie echte Transparenz

Sorgen Sie mithilfe finanzieller und operativer Daten für vollkommene Transparenz auf einem granularen Level - und sichern Sie sich einen guten.

Konzentrieren Sie sich auf die Schnittstellen

Identifizieren und ergreifen Sie Chancen an den Schnittstellen des Unternehmens, wo sich oft Best Practices und neue Trends verbergen.

Unternehmen Sie nicht nur einzelne Schritte

Nutzen Sie Chancen durch Technologie, Analytics, Nachhaltigkeit, um Zero-Ziele auf Quartalsbasis zu formulieren und Ihre Supply Chain zukunftssicher zu machen.

Etablieren Sie eine Mentalität des Wandels

Sorgen Sie für Unterstützung – von der Führungsspitze über das gesamte Unternehmen.

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Andy Corr

ACCENTURE STRATEGY, SUPPLY CHAIN, OPERATIONS & SUSTAINABILITY STRATEGY

Mitwirkende

Melissa Barrett

Accenture Strategy, Supply Chain, Operations & Sustainability Strategy


Jose Bleda

Accenture Strategy, Supply Chain, Operations & Sustainability Strategy


Alessandro Caviggia

Accenture Strategy, Supply Chain, Operations & Sustainability Strategy


Manish Chandra

Accenture Strategy, Supply Chain, Operations & Sustainability Strategy

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