STUDIE

In Kürze

In Kürze

  • Investitionen in IT-Optimierungen waren schon immer ein schwieriges Unterfangen – in Zeiten von Corona gilt dies umso mehr.
  • Trotzdem sollte auch jetzt nicht einfach der Rotstift angesetzt werden, da dies Reinvestitionen und damit Wachstum hemmen kann.
  • Wichtig ist statt dessen die Optimierung der Kostenbasis, um eine technologiegestützte Geschäftstransformation voranzutreiben.
  • Zero-Based-Technology (ZBT) ermöglicht die gezielte Freisetzung von Mitteln und damit die Investition in neue Technologien als Grundlage für langfristiges Wachstum.


Wie wird die Welt nach überstandener Coronakrise aussehen? Wir glauben, dass Unternehmen aller Branchen erheblichen Druck auf den Cashflow spüren werden. Gleichzeitig hat die Pandemie die Geschwindigkeit des digitalen Wandels signifikant beschleunigt: Digitale Vertriebskanäle sind aus dem Leben der Verbraucher nicht mehr wegzudenken, viele Menschen arbeiten von zu Hause und Organisationen widmen sich verstärkt der Szenarienplanung, damit sie umgehend auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren können.

Vor diesem Hintergrund ist es heute von entscheidender Bedeutung, die richtigen Mittel gezielt in die richtigen Technologien zu investieren. Dabei herrscht viel Ungewissheit. Nichtsdestotrotz gibt es Entwicklungen, vor denen Unternehmen nicht Halt machen können – von Investitionen in digitale Kundeninteraktionen oder Tools für die Arbeit im Homeoffice bis hin zu Verbesserungen der Sicherheitsinfrastruktur oder der Einführung von Cloud-Lösungen. Nur wie lassen sich diese Entwicklungen finanzieren?

Wir müssen uns vor Augen halten, dass die Coronakrise den Wandel ungemein beschleunigt hat: Entwicklungen, die wir für die nächsten drei Jahre prognostiziert haben, sind bereits innerhalb von drei Monaten eingetreten.

Eine Alternative zur massiven Kürzung von IT-Kosten

Zero-Based-Technology (ZBT) ist eine wertorientierte Alternative zu klassischen IT-Kostensenkungen. Bei dem Ansatz wird die IT-Kostenbasis analysiert und optimiert. So werden Mittel freigesetzt, die in technologiegestützte Geschäftstransformationen reinvestiert werden können.

Bei ZBT werden alle IT-Ausgaben auf Null gesetzt. Auf diese Weise lassen sich Einsparungspotenziale ermitteln und zentrale IT-Ausgaben optimieren; Kostenhebel werden identifiziert, Einsparungs- und Investitionsszenarien entworfen. Dadurch werden Mittel frei, die in Wachstum reinvestiert werden können.

Erarbeitung eines neuen Ausgabenprofils

Der Kerngedanke des ZBT-Ansatzes besteht darin, gezielt auf die richtigen IT-Ausgaben zu setzen – anstatt die Kosten mit aller Macht so gering wie möglich zu halten. So lassen sich erforderliche Technologie-Investitionen tätigen, um auf volatilen Märkten zu bestehen.

Aufbau einer variablen Kostenstruktur

Trade-Benchmarks für Werthebel ermöglichen einen flexibleren Ansatz, um Einsparpotenziale im Laufe der Zeit gezielt auszuschöpfen.

Steigerung der Transparenz

Mit dem ZBT-Ansatz lassen sich alle Ausgabenkategorien in der IT ganzheitlich und aus einem serviceorientierten Blickwinkel heraus analysieren.

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Was ist heute, morgen und in Zukunft zu tun?

Zahlreiche Unternehmen haben zu Beginn der COVID-19-Pandemie mit radikalen IT-Kürzungen reagiert. Mittlerweile hat sich eine langfristige Sichtweise mit dem Ziel einer nachhaltigen Kostenbasis durchgesetzt. Dies gilt insbesondere für Führungskräfte, die sich grundlegende Zukunftsfragen stellen:

  • Wo steht die Wirtschaft in einem Jahr?
  • Wie werden die Märkte aussehen?
  • Welche Wettbewerber gehen voran?

Aktuell gibt es auf diese Fragen noch keine konkreten Antworten. Gleichwohl spielt die IT eine zentrale Rolle für Erholung und Neubeginn in Unternehmen. Da Unternehmen mit ZBT schon heute die Kostenbasis optimieren können, verspricht dieser Ansatz nachhaltige Auswirkungen für ihr Geschäft. Folgende Punkte gelten als Basis für den Erfolg.

Auf nachhaltiges Wachstum setzen

Die Ausgaben sollten auf disruptive Technologien, geschäftliche Prioritäten, Wachstumsplattformen sowie den aktuellen und künftigen IT- und Geschäftsbedarf ausgerichtet sein.

Kontinuierliche Bedarfsanalyse

Die Werthebel sollten regelmäßig analysiert werden. In einem derart dynamischen Umfeld wie dies aktuell der Fall ist, müssen Unternehmen ihre Werthebel kontinuierlich beobachten und gegebenenfalls anpassen, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

Aufbau einer soliden Baseline

Wirklich alle Ausgabenkategorien – Opex, Capex, Arbeitskosten, Nebenkosten und Technologie-Ausgaben – innerhalb und außerhalb der IT-Abteilung sollten unter die Lupe genommen werden.

Ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten und Service

Vertretbare Reduzierungen beim Verbrauch, die auf Basis des aktuellen Geschäftsbedarfs Sinn ergeben, ermöglichen unter Umständen erhebliche Einsparpotenziale.

Optimierung durch Automatisierung

Der Einsatz von KI im gesamten Unternehmen sowie von intelligenter Automatisierung in der IT kann zu enormen Einsparungen führen.

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Unternehmen werden auf ihre IT-Basis setzen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Mithilfe von ZBT können Entscheidungsträger ihre IT-Kosten sichtbar machen und besser kontrollieren. Sie können eine variable Kostenstruktur aufbauen und Ausgaben gezielt auf die richtigen Investitionen konzentrieren, um so eine technologiegestützte Geschäftstransformation zu fördern.

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