Wie erreichen Sie schneller den Reifegrad „Zukunftsfähigkeit“? Indem Sie einige Reifegrade überspringen. Einer der effektivsten Wege dazu ist es, ein Partnerökosystem aufzubauen. Denn gerade externe Partner spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Marketingunternehmen zukunftsfähig zu machen. Die von uns befragten Marketingverantwortlichen haben das erkannt: Viele nennen Partnerschaften in Ökosystemen eine ihrer drei wichtigsten Geschäftsprioritäten.

31 %

der im Marketing führenden Unternehmen haben Ökosystem-Partnerschaften vor drei Jahren als Top-3-Geschäftsziel eingestuft.

34 %

der im Marketing führenden Unternehmen stufen Ökosystem-Partnerschaften heute als Top-3-Geschäftsziel ein.

Beziehungen steuern und skalieren

Marketingverantwortliche arbeiten häufig parallel mit mehreren Technologieplattformen und Dienstleistern. Bei der Verwaltung dieser Anbieter haben sie es oft mit einer Vielzahl unterschiedlichster Prozesse zu tun.

Die bessere Lösung besteht darin, herauszufinden, welche Partnerschaft welchen Mehrwert liefert und wie Sie am besten mit jedem Partner zusammenarbeiten können. Diese Analysen helfen CMOs letztlich dabei, Fachkräfte im Marketing operativ zu entlasten und weniger Zeit für das Management der Anbieterbeziehungen aufzuwenden – Zeit, die für strategische Aktivitäten besser investiert wäre. Außerdem müssen sie die richtigen internen Fähigkeiten entwickeln, um die spezifischen Dienstleistungen und Vorteile ihrer Partner bestmöglich zu nutzen. Das führt unter dem Strich zu mehr Effizienz und nachhaltigem Wachstum.

Kundenerfolg

Ein globaler Kosmetikriese wollte mit unserer Hilfe neue Beziehungen zu Ökosystempartnern aufbauen und so nachhaltig wachsen. Ziel war es, ein tieferes Verständnis für die eigenen Kunden zu entwickeln und seinen Status quo zu überwinden: Da das Unternehmen seine Produkte nicht direkt an Endkunden vertrieb, hatten die Marketingverantwortlichen nur begrenzte Einblicke in deren Vorlieben und Verhaltensweisen.

Mit unserer Hilfe schloss sich der Konzern mit einem Technologieunternehmen und einem Kaufhaus zusammen, das unter anderem Kosmetika verkauft. Diese Partnerschaften stellten das Kundenbeziehungsmanagement auf eine neue Grundlage. Heute kann das Unternehmen auf Kundeninformationen zugreifen, die ihm zuvor verschlossen geblieben waren. Parallel dazu entwickelte das Unternehmen die nötigen internen Fähigkeiten, um diese Informationen effizient zu nutzen.

Der neue Targeting-Ansatz ermöglichte dem Unternehmen:

  • 25 % mehr Kunden-Engagement
  • 10 % mehr Einnahmen pro Kunde

Die Kunden wurden dazu animiert, sich stärker mit der Marke zu beschäftigen und mehr für ihre Produkte auszugeben, was zu einem nachhaltigen Wachstum führte.

In Strategie investieren

Der Sprung in die Zukunftsfähigkeit gelingt nur mit einer übergreifenden Strategie, die auch jene Fähigkeiten berücksichtigt, die für künftiges Wachstum entscheidend sind. Das mag wie eine banale Feststellung klingen, aber tatsächlich investieren Unternehmen häufig zu wenig in Einblicke und Ressourcen, um das zu erreichen.

Hier ist die gute Nachricht: Marketingverantwortliche und Führungskräfte verstehen zunehmend die Bedeutung einheitlicher Strategien. Sie erkennen außerdem, dass Technologie dabei eine zentrale Rolle spielen muss. Die meisten Führungskräfte (83 %) in allen Funktionen sind überzeugt, dass die Geschäfts- und Technologiestrategien ihrer Unternehmen künftig untrennbar miteinander verbunden werden. Die Marketingverantwortlichen ihrerseits sind sich einig, dass eine Strategie wichtig ist, um datengetriebene Prozesse, Stakeholder-Erfahrungen und erfolgserprobte Methoden zu skalieren.

Am Ende werden sich die Strategien der Unternehmen zweifellos weiterentwickeln. In dem Maße, in dem Marketingverantwortliche die Fähigkeiten für eine exzellente Leistungserbringung hinzugewinnen und weiterentwickeln, werden sie ihre strategische Ausrichtung mittels agiler Methoden nachschärfen und auf diesem Wege neue Wachstumschancen entdecken.

Nigel Gilbert

Managing Director – Marketing Operations

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