Einige Schritte zwischen einem Reifegrad und dem nächsthöheren lassen sich einfach nicht überspringen. Diese Schritte sollten CMOs priorisieren:

Setzen Sie auf datengetriebene Agilität

Um das Beste aus Ihren Marketing-Aktionen herauszuholen, müssen die Daten dahinter skalierbar, in der Praxis nutzbar und schnell zugänglich sein. Ist das nicht der Fall, werden Marketingverantwortliche ausgebremst: Sie können nicht zuverlässig auf Informationen zugreifen und erhalten aufgrund ihrer bestehenden Quellen ein unzusammenhängendes Reporting.

Das muss sich ändern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es einen agilen Ansatz.

Marketingverantwortliche sollten:

  • ein Framework etablieren, mit dem sie Ihre Datenbestände ideal verwalten können.
  • mit allen externen Datenanbietern und Partnern zusammenarbeiten, um den Echtzeit-Zugriff und die Kontrolle über ihre Daten sicherzustellen.
  • möglichst schnell vorausschauende Analysen ermöglichen, um das Geschäftswachstum zu fördern.
78 Prozent der Marketingentscheider sagen: „In unserem Unternehmen nutzen wir Daten häufig oder sogar flächendeckend." Das sind 2,5-mal mehr als noch vor drei Jahren.

Fördern Sie Marketing-Talente mit den richtigen digitalen Innovationen

Routineaufgaben plagen jedes Unternehmen, auch das Marketing ist nicht immun dagegen. Das Marketing muss sich häufig mit nur bedingt wertschöpfenden Aufgaben beschäftigen. Das kostet Zeit, die für die Erstellung von Inhalten, das Design von Kundenerlebnissen und andere strategisch orientierte Aktivitäten genutzt werden könnte.

Die Lösung ist die Automatisierung von Routineaufgaben wie Optimierungen oder die Dashboard- und Reporting-Erstellung. Die Effizienz steigt und zugleich haben die Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexere, wirklich wertschöpfende Aufgaben.

Kundenerfolg

Wir haben uns mit einem multinationalen Pharmaunternehmen zusammengetan, um eine Vielzahl von Aufgaben zu automatisieren. Dabei ging es um die Bereitstellung digitaler Inhalte rund um den Globus. Die Automatisierung war Teil eines neuen, integrierten Betriebsmodells und spielte damit eine entscheidende Rolle bei der Skalierung der Marketingaktivitäten des Pharmaunternehmens mit seinen 40 Märkten und über 50 Marken.

Die Produktionsdurchlaufzeiten sanken um 45 %, die Markteinführungszeit um über 50 %. Vielleicht noch wichtiger aber ist, dass die Marketingteams heute mehr Energie in die anspruchsvolle Entwicklung von Inhalten stecken und die medizinischen Fachkräfte schneller auf diese Informationen zugreifen können.

Geschäfts- und Technologiebereiche müssen eng zusammenarbeiten

Wenn ein Unternehmen wächst, neigen die verschiedenen Funktionen im Laufe der Zeit dazu, unterschiedliche Leistungskennzahlen und Ziele zu entwickeln. Das führt zu einer internen Fragmentierung.

Die Kunden jedoch wollen keine fragmentierte Erfahrung: Sie erwarten ein konsistentes, zufriedenstellendes Markenerlebnis, unabhängig davon, welche Plattform sie in der weitläufigen Omnichannel-Welt nutzen.

Genauso müssen auch die Unternehmen denken. Weil Kunden völlig neue Wege nutzen, um Marken zu erleben und mit ihnen zu interagieren, verbessern zukunftsfähige Unternehmen mehr als nur die Customer Journey. Sie zeichnen sich aus durch etwas, das wir „Business of Experience" nennen – indem sie schnell auf die sich rasant verändernden Kundenbedürfnisse reagieren.

Ein konsistentes Kundenerlebnis erfordert den Abbau von Barrieren zwischen den Funktionen – vom Front Office bis zum Back Office – und einheitliche Kennzahlen. CMOs sollten sich neue Tools und Möglichkeiten zunutze machen, die ein klares Bild davon vermitteln, wie genau ihre Marketing-Aktivitäten zu Conversions beitragen. Auf diese Weise können sie ein neues Level der Vernetzung von Front-, Middle- und Back-Office-Funktionen schaffen, unterstützt durch eine einheitliche Infrastruktur sowie gemeinsame Ziele und Messkriterien.

15%

der Marketing-Führungskräfte geben an, dass in ihrem Unternehmen die Business- und IT-Teams in großem Umfang zusammenarbeiten.

60%

gehen davon aus, dass diese Zusammenarbeit in drei Jahren in großem Umfang stattfinden wird.

Je enger sich Marketingentscheider mit anderen Funktionen vernetzen, desto besser können sie mit ihren Kunden in Kontakt treten.

Nigel Gilbert

Managing Director – Marketing Operations

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