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Cyber-Kriminalität:
5 Schutzstrategien für die öffentliche Verwaltung

Überblick

Cyber-Kriminalität ist auf dem Vormarsch. Längst reicht es nicht mehr, nur auf Angriffe zu reagieren. Auch Organisationen der öffentlichen Verwaltung brauchen proaktive Strategien im Kampf gegen Hacker & Co. Wie können Behörden die sich ständig verändernden digitalen Risiken systematisch managen?

Behörden bewegen sich in einer zunehmend komplexen digitalen Sicherheitslandschaft – neue Technologien verbessern den Service für Bürger und Unternehmen, und intensivieren die Vernetzung. Damit entstehen neue Bedrohungen. Der Druck, eine immer größere Menge sensibler Daten zuverlässig zu schützen, wächst. Doch wie groß sind die Risiken, die für die öffentliche Verwaltung durch Datenlecks und digitale Angriffe entstehen? Schätzungen zufolge verursachen Cyber-Attacken jedes Jahr weltweit Kosten von rund 400 Milliarden Euro. Vor allem öffentliche Verwaltungen werden zur Zielscheibe. Und so stellt sich mehr denn je die Frage, wie große und kleine öffentliche Organisationen digitale Risiken am besten managen und auf deren Veränderungen reagieren können.

Wichtigen Schutz bietet die Entwicklung einer robusten und proaktiven digitalen Sicherheitsstrategie. Sie ermöglicht Behörden, sich in Zukunft besser auf digitale Bedrohungen und Angriffe vorzubereiten, sie abzuwehren oder zu vermeiden.


Fünf Schritte für Behörden auf dem Weg zu Cyber-Sicherheit

 

Risikoanalyse durchführen


  • Führen Sie eine Risikoanalyse durch, um die verwundbarsten Bereiche zu identifizieren und die möglichen Konsequenzen drohender Attacken abzuschätzen.

  • Erfassen Sie die Szenarien, die am gefährlichsten und wahrscheinlichsten sind, um genau hierfür geeignete Abwehrmaßnahmen zu entwickeln.

  • Sorgen Sie für einen kontinuierlichen Dialog und Austausch mit Sicherheitsexperten.

 

 


 

Auf intelligente Analytik und Informationssysteme setzen 

  • Wirksamer Schutz vor Cyber-Attacken beschränkt sich nicht nur auf die Bewachung von Zugangspunkten. 

  • Führende Analytik und Informationssysteme ermöglichen, digitale Bedrohungen vorausschauend zu identifizieren und zu minimieren.

 

 

50% der Befragten sagen, digitale Initiativen sind entscheidend für mehr Datensicherheit.*

 

In Cyber-Sicherheitspersonal investieren 

  • Vielen öffentlichen Organisationen fehlen entscheidende Kapazitäten und geeignete Fachkräfte, um digitalen Angriffen wirksam zu begegnen.

  • Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung sollten das Thema zur Chefsache erklären und entsprechende Mittel zuweisen, um ein starkes Cyber-Sicherheitsteam aufzubauen.


 

Die Zusammenarbeit unter allen Beteiligten intensivieren

  • Alle in der öffentlichen Verwaltung Beschäftigten müssen die Risiken und Maßnahmen für eine sichere Nutzung mobiler Endgeräte oder Cloud-Lösungen kennen und befolgen.

  • Informieren und schulen Sie Mitarbeiter in den relevanten Aspekten von Cyber-Sicherheit. So kann jeder einzelne zum Schutz von Daten und Informationen beitragen.

  • Suchen Sie den Schulterschluss mit anderen Behörden, der Wissenschaft und mit Unternehmen, um die Risiken für die öffentliche Verwaltung zu minimieren.

Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 200 IT-Sicherheitsexperten ergab: Zwei Drittel der Befragten hatten bereits mit Datendiebstahl oder Datenkorruption zu tun.


 

Entwicklung einer Cyber-Sicherheitsstrategie 

  • Ein Notfall- oder Krisenplan ist nicht genug. Ihre Daten brauchen eine proaktive Sicherheitsstrategie.

  • In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, die richtigen Prioritäten zu setzen.


„Um sich auf die nächste Welle digitaler Bedrohungen vorzubereiten, müssen Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung allem voran fähige Cyber-Security-Teams aufbauen.“

Ger Daly
Accenture Managing Director for Defense and Public Safety

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