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Energieperspektiven: Setzen Sie auf Zusammenarbeit und Integration

Wie die Zeiten überragender Renditen für die Öl- und Gasbranche zurückkommen

ÜBERBLICK

Selbst gemessen an den brancheneigenen Maßstäben waren die vergangenen zehn Jahre äußerst ereignisreich für die Öl- und Gasbranche.

Es überwogen die positiven Nachrichten für die Branche, doch die wichtigen Finanzkennzahlen der Betreiber haben sich ungeachtet dessen verschlechtert—ob operative Marge, Rendite auf das eingesetzte Kapital oder freier Cashflow. Die Branche hat aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht das Beste herausgeholt—jetzt muss sie schnell die Wende schaffen.

ZUM DOWNLOAD: „PERSPEKTIVEN FÜR ENERGIEUNTERNEHMEN: SETZEN SIE AUF ZUSAMMENARBEIT UND INTEGRATION“ [PDF]

KERNERGEBNISSE

Das Transformationsmodell für vorgelagerte Industrien muss auf drei Säulen basieren:

  1. Höhere Effizienz durch engere Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Zulieferer. Ein gemeinsames Effizienzteam könnte eine ganzheitliche Analyse vornehmen, das benötigte Personal zur Umsetzung bereitstellen, eine strukturierte Kombination schlanker Methoden einsetzen, Best Practices übernehmen sowie einen Mechanismus implementieren, der die Synchronisation der Interaktion und Entscheidungsfindung zwischen Betreiber und Dienstleister erlaubt.

  1. Technologische Zusammenarbeit und integrierte Entwicklung. Die Mehrheit der Innovationen stammt aus Dienstleistungsunternehmen. Betreiber konzentrieren sich stärker auf Koordination, Beschaffung und die Anwendung von Technologie. Ihre Einkaufsorganisationen greifen daher immer häufiger auf extern entwickelte Technologien zurück. Gefragt ist hier eine geeignete Strategie, die für das Unternehmen den maximalen Nutzen stiftet.

  1. Leistungsangleichung. Während die Aussichten für die Branche stark zyklisch bleiben—verschärft durch die größere Komplexität und Serviceintensität von Kohlenwasserstoff-Entwicklungen—, wird die Beziehung zwischen Betreiber und Zulieferer zum größten Einzelhindernis für die Leistungsverbesserung. Nötig ist daher ein partnerschaftliches Modell auf der Basis einer Reihe abgestimmter Ziele.

EMPFEHLUNGEN

Wie der notwendige Wandel aussehen muss, ist logisch: Hinsichtlich Effizienz und Technologie sollten beide Parteien die gleichen Ziele verfolgen und die richtigen Anreize zur Erzielung guter Ergebnisse erhalten. Dieser Veränderungsprozess ist jedoch alles andere als einfach. Schließlich müssen die Parteien hier Jahrzehnte alte Denkweisen grundlegend überdenken. Es gilt daher, die Beziehung zwischen Betreiber und Zulieferer ganz neu zu kalibrieren—weg von einem Nullsummenspiel hin zu einer Symbiose. Auch die Methoden müssen sich ändern, um den Informationsfluss zu verbessern und zielgerichtete Gemeinschaftsentwicklungen zu ermöglichen. All dies könnte die Branche wieder auf Kurs bringen und ihr die Erträge sichern, die in ihren Glanzzeiten Gang und gäbe waren.

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Autoren
Muqsit Ashraf

Muqsit Ashraf
Managing Director
Accenture Strategy
Energy
Leiter Nordamerika

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David Rabley

David Rabley
Managing Director
Accenture Strategy 
Energy

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