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Neue Contracting-Modelle für die Energiebranche

Bessere und längere Beziehungen in Investitionsprojekten

Überblick

Leistungsstarke Investitionsprojekte in den Bereichen Erschließung und Produktion sind in den vergangenen zehn Jahren immer herausfordernder geworden. Zunehmend fällt es den Betreibern daher schwer, die gesetzten Ziele mit Blick auf Kosten, Zeitplan und Funktionsfähigkeit einzuhalten. Sie beschränken sich daher nicht mehr auf interne Anstrengungen zur Steigerung der Projektleistung, sondern integrieren zunehmend auch externe Dienstleister.

Bei Unternehmen aus der weiterverarbeitenden Industrie oder der Versorgerbranche hat sich die Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Auftragnehmer in den vergangenen Jahren bezahlt gemacht. Für Investitionsprojekte in den vorgelagerten Industrien gilt dies jedoch weniger. Die zunehmende Komplexität der Projekte und der systemische Nachwuchsmangel der Branche stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Die industrielle Lieferkette muss sich verändern.

ZUM DOWNLOAD: „NEUE CONTRACTING-MODELLE: BESSERE UND LÄNGERE BEZIEHUNGEN IN INVESTITIONSPROJEKTEN [PDF]

Kernergebnisse

Bei Betriebstechnik und Bauausführung lassen sich die aktuellen Grenzen der Contracting-Modelle durchaus verschieben. Stärker auf Kooperation und Integration ausgerichtete Vereinbarungen zwischen den Betreibern und ihren Dienstleistern sind daher denkbar, was sich für beide Seiten auch finanziell auszahlt. Unter geeigneten Bedingungen ermöglichen neue Arbeitsmodelle eine klassische Win-Win-Situation.

Mehrwerte bestehen dann unter anderem in der besseren Vorhersehbarkeit und organisatorischen Effizienz, in Zeit- und Kostenersparnissen sowie prozessualen Verbesserungen.

Parallel dazu können Auftragnehmer durch engere Vereinbarungen weiteren Mehrwert realisieren – etwa planbare Umsätze, reduzierte Ausschreibungskosten und potenziell höhere Provisionen.

Empfehlungen

Betreiber und Auftragnehmer aus den Bereichen Erschließung und Produktion haben die Chance, ganz anders zusammenzuarbeiten. Um ihre Position der gegebenen Situation angemessen im Wettbewerb zu verbessern, sollten sie sich mit einer Reihe von Fragen befassen – etwa denen nach Projektportfolio und Unternehmensgröße, Wertschöpfungs- und Leistungsmanagement, Organisation und Kultur, dem Umgang mit Auflagen sowie die Standardisierung von Zusatzleistungen. Die Zeit scheint reif für den Wandel. Ausmaß und Tempo dieses Wandels bleiben zwar abzuwarten – aber sowohl Betreiber als auch Auftragnehmer können sich auf diese Weise aktiv zukunftssicher aufstellen.

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Autor
Dave Sivaprasad

Dave Sivaprasad
Managing Director
Accenture Strategy, Energy

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