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ÜBERBLICK

Schon heute setzen OEMs (Original Equipment Manufacturers) auf nachhaltige Geschäftsmodelle – zum Beispiel auf Wiederaufbereitung, Recycling, Carsharing oder Mitfahrzentralen. Doch im Hinblick auf die „Verschwendung“ der Ressourcen erschließt sich durch die Kreislaufwirtschaft ein noch weit größeres Potenzial. Neben Sharing-Modellen und Recycling kann die Automobilindustrie ihre Geschäftsmodelle über weitere Ansätze transformieren – von „Product-as-a-Service“-Modellen über die Verlängerung der Produktlebensdauer bis hin zur Circular Supply Chain. Über diese Ansätze können sich insbesondere OEMs aus der Margen-geschwächten Fertigungsposition innerhalb der Automobilbranche befreien.

ZUM DOWNLOAD: AUTOMOTIVE’S LATEST MODEL: REDEFINING COMPETITIVENESS THROUGH THE CIRCULAR ECONOMY [PDF]

Kernergebnisse

Automobilhersteller, die die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg vorantreiben, erzielen einen Multiplikationseffekt. Durch die Verbindung von Fahrzeugdesign, Fertigung und Vertrieb mit Geschäftsmodellen wie „Product-as-a-Service“ und die Verlängerung der Produktlebensdauer können Hersteller ihre Kosten laut einer Accenture-Studie um bis zu 14 Prozent senken.

Nehmen wir Jaguar Land Rover als Beispiel. Der Automobilhersteller baut das Wertschöpfungspotenzial der Kreislaufwirtschaft über Wiederverwertung, Recycling und Circular Supply Chains aus. Das Ergebnis: eine bessere Kontrolle der Kosten, weniger Verschwendung und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Gute Beispiele gibt es auch im branchenübergreifenden Hightech-Bereich: Die Firma Cisco hat mit „Cisco Certified“ ein Pilotprojekt aufgelegt, das bereits bei der Produktentwicklung die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft berücksichtigt. Nach der Markteinführung haben die entsprechenden Produkte eine nahezu unendliche Lebensdauer, da Kunden sie zwecks leichterer Wartung, Wiederaufarbeitung und letztlich Wiederverwendung zu Cisco zurückbringen.

Empfehlungen

Wie können OEMs wettbewerbsfähiger werden?

Entwickeln Sie eine Strategie für die Kreislaufwirtschaft

Entwickeln Sie eine Strategie für die Kreislaufwirtschaft: Prüfen Sie, wie Sie die zirkuläre Wertschöpfung maximieren können und an welchem Ende der Wertschöpfungskette der höchste Gewinn wartet.

Schaffen Sie Ökosysteme

Schaffen Sie Ökosysteme: Automobilhersteller, die sich in der Kreislaufwirtschaft engagieren, müssen in der Regel Partnerschaften schließen, um die nötigen PS für die Freisetzung der damit verbundenen Vorteile auf die Straße zu bringen – unabhängig von der konkreten Ausprägung des gewählten Kreislaufmodells.

Entwickeln Sie die richtigen Kompetenzen

Entwickeln Sie die richtigen Kompetenzen: Der Übergang zu einem zirkulären Geschäftsmodell hat angesichts der großen operativen Veränderungen erhebliche Auswirkungen im gesamten Unternehmen.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER ACCENTURE STRATEGY


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Peter Lacy

Peter Lacy

Managing Director
Accenture Strategy, Sustainability

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Mark Pearson

Mark Pearson

Senior Managing Director
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Andreas Gissler

Andreas Gissler

Managing Director
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