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Stromspeicher und ihre Schwachstellen

Versorgungsnetze sind smarter und verwundbarer denn je. Wie sie diese dennoch schützen können.

ÜBERBLICK

Versorgungsunternehmen sind so anfällig für Cyber-Angriffe wie nie zuvor. Das liegt zum Teil an den Stromspeichern, die eingesetzt werden, um die Zuverlässigkeit der Netze zu erhöhen.

Diese Speicher bringen Schwachstellen mit sich, auf die innerhalb weniger Sekunden, statt mehrerer Tage, reagiert werden muss. Die Antwort besteht nicht darin, die digitale Innovation aufzugeben, die die Speicher erst ermöglichen; dafür sind die Vorteile für Versorgungsunternehmen zu groß. Aber angesichts der gestiegenen Anfälligkeit sollten die Vorreiter unter den Versorgern jetzt handeln, um die Sicherheit zu erhöhen – indem sie die Prozesse immer in Echtzeit im Blick haben. Die entsprechenden Daten helfen ihnen dabei, Cyber-Angriffen zuvorzukommen oder ihre Auswirkungen zu minimieren.

ZUM DOWNLOAD: ASSAULT AND BATTERIES: PROTECTING ALL ASPECTS OF THE GRID [PDF]

KERNERGEBNISSE

Zahlen von Accenture zeigen, dass in den vergangenen fünf Jahren fast 20 Prozent der neu hinzugekommenen Energieerzeugung in den USA aus dezentralen Energiequellen stammten. 60 Prozent der Entscheider bei Versorgern erwarten künftig den Einsatz von Energiespeicher-Lösungen, die als „Stoßdämpfer“ ins Netz integriert werden.

So weit die gute Nachricht. Und die schlechte? Dezentrale Energiequellen bedeuten höhere Risiken. Cyber-Angreifer gehen mit der Zeit – also müssen es auch die Versorger tun.

Von der Entdeckung bis zur Heilung der Folgen eines Cyber-Angriffs vergehen jedoch rund acht Monate: eine Ewigkeit, wenn es um den Schutz von Unternehmenswerten geht, die in Sekundenschnelle irreparabel geschädigt werden können.

Angesichts immer raffinierterer und zerstörerischer Cyber-Bedrohungen müssen Versorger heute sekundenschnell reagieren, um die Netzinfrastruktur zu schützen und die Lebensader zu erhalten, die die Gesellschaft und die digitale Wirtschaft mit Energie versorgt.

Dafür brauchen sie eine zweigleisige Strategie: Sie müssen einerseits aktiv digitale Kompetenzen nutzen und andererseits ihre Cyber-Sicherheit deutlich ausbauen.

Schutz des Netzes

EMPFEHLUNGEN

Um ihre Prozesse gegen Cyber-Angriffe zu schützen, müssen Versorger

digitale Möglichkeiten nutzen: Versorger müssen sich den Realitäten digitaler Geschäftsmodelle sowie ihrer Basistechnologien stellen. Wie bei jeder Generation neuer Technologien ist die Versuchung groß, ihre Übernahme zu vermeiden oder hinauszuzögern. Doch das kann fatal werden.

Cyber-Angriffe abwehren: Versorger müssen ausgeprägte Kompetenzen zur Cyber-Abwehr entwickeln – und dabei über konventionelle Wege der Risikominimierung (wie die Erfüllung von Normen und grundlegender „Hygiene“) hinausgehen.

die Branche einbeziehen: Der Schutz gegen immer raffiniertere Cyber-Bedrohungen durch clevere Angreifer ist anspruchsvoll. Einige Maßnahmen sind nur für einzelne Versorger geeignet, andere müssen den gesamten Sektor betreffen und erfordern zudem eine Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden.

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