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Accenture geht mit neuer Unternehmenssparte ,Digital’ an den Markt

Lesen Sie hier, welche Potenziale Social Media-Prinzipien und –Technologie für Einkauf und Beschaffung bieten.

Übersicht

  • Digitalisierungskompetenzen werden in neu geschaffener Einheit gebündelt, um Kunden beschleunigtes Wachstum durch digitale Transformation zu ermöglichen

  • „Accenture Digital“ integriert digitales Marketing, Datenanalyse und mobile Anwendungen über alle Branchen und Märkte hinweg

Kronberg, 4. Dezember 2013 – Unter dem Dach „Accenture Digital“ startet Accenture eine neue Firmensparte, in der das gesamte digitale Leistungsportfolio einschließlich Software und Services über die Bereiche digitales Marketing, Datenanalyse und Mobility hinweg gebündelt wird. Ziel ist es, Kunden bei der Erschließung neuer Wachstumspotenziale zu helfen, die sich im Zuge der rasant fortschreitenden allgegenwärtigen Digitalisierung gerade mit Blick auf neue Geschäftsmodelle eröffnen.

„Die Digitalisierung der Geschäftsmodelle hat mittlerweile immense Ausmaße angenommen. Befeuert durch die vierte Revolution der industriellen Wertschöpfung (Industrie 4.0) sind intelligente Produkte aus Deutschland, die in weltweiten Servicenetzwerken entwickelt, gefertigt und betrieben werden, der künftige Wachstumsmotor vieler hiesiger Unternehmen“, sagt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland. „Es braucht eine digitale Vision für die Kundenbindung, die Lieferketten, den Service und die Art und Weise, wie im Unternehmen Daten zu entscheidungsrelevanten Information werden.“

Das Leistungsportfolio von Accenture Digital umfasst eine große Bandbreite an Services – von der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien, über die Implementierung neuer Technologien bis zum kompletten Betrieb von digitalen Geschäftsprozessen. Durch die Konzentration der unternehmensweit vorhandenen Expertise in den Bereichen Analytics, Mobility und digitales Marketing ist Accenture Digital in der Lage, Kunden dabei zu unterstützen, mit dem Internet verbundene und mobile Endgeräte effektiver zu nutzen, mittels analytischer Anwendungen die Datenqualität zu optimieren und die Interaktion mit Kunden zu verbessern. Im Zuge dessen wird auch Accenture Interactive, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich digitales Marketing, in der neuen Unternehmensparte Accenture Digital aufgehen.

Ergebnisse

Social Media leistet heute vor allem zweierlei: Es vereinfacht und beschleunigt den Austausch von Informationen zwischen Individuen und Gruppen und beschleunigt und intensiviert somit Interaktion und Zusammenarbeit.

Der Einkauf kann davon in drei Dimensionen profitieren:

  • Steigerung von Produktivität und Effektivität
    Kern der Social Media-Technologie ist, Personenkreise unabhängig von Zeit und Ort zusammenzubringen, sodass diese sich austauschen sowie spezifische Themen diskutieren und gemeinsam entwickeln und vorantreiben können. Diese „Collaboration Rooms“ (für Einkauf und Beschaffung auch spezifische „Category Rooms“ und „Supplier Rooms“) helfen, Bereichsgrenzen zu überwinden und die relevanten Akteure besser zu vernetzen – sodass sich Mitarbeiter weniger auf Informationsvermittlung und mehr auf inhaltliche Arbeit konzentrieren können.

  • Mehr Innovationskraft
    Innovation lebt von Ideen, Gedanken- und Informationsaustausch. Social Media bringt die Entwicklungspartner einander näher. Eine Vernetzung, von der vor allem Innovationsprojekte profitieren, die von Lieferanten und Herstellern gemeinsam entwickelt werden müssen. Zudem lassen sich mit Social Media auch Fenster zur globalen Community und Open Innovation und damit dem weltweiten Ideen- und Lösungsreichtum öffnen.

  • Weniger Risiko und gezieltere Entscheidungen
    Immer mehr Lieferanten nutzen Social Media, um ihre Produkte und aktuellen Angebote zu promoten – und ihre Kunden, um diese zu bewerten. Solche Informationen aus komplexen Lieferantennetzen herauszufiltern und mit Rohstoffpreisen oder anderen Indizes und Marktdaten zu verknüpfen, liefert neue Grundlagen für Risikomanagement und Procurement-Entscheidungen.

Empfehlungen

Accenture erwartet, dass alle diese Social Media-Komponenten in Zukunft über ein Procurement Social Analytics Portal erreichbar sein werden – und dass solche Portale schon bald zu den Standard-Instrumenten leistungsfähiger Beschaffungsorganisationen gehören.

Ein Praxisbeispiel illustriert, wie Procurement-Pioniere den Umstieg auf Social Media in drei Phasen systematisieren:

  1. Social Engagement Phase: „Collaboration Rooms“ einrichten und Akteure zusammenbringen.

  2. Social Intelligence Phase: Technologie implementieren, die Social Media zur Informationsgewinnung in Bezug auf Lieferanten, Produkte und Bedarfsentwicklung verwendet.

  3. Social Innovation Phase: Externe Partner in die Procurement Social Media-Welt integrieren, zum Beispiel durch Einrichtung von „Tender Rooms“ oder „Open Innovation Rooms“.

Und das alles auf Basis einer klaren Strategie, der richtigen Change Agenda, der Einführung geeigneter Technologien und Plattformen sowie dem richtigen Training aller Nutzer.

Autoren

Daniel Vollath

Managing Director

Accenture Strategy – Sourcing & Procurement

Vincent Gressieker

Manager

Accenture Strategy – Sourcing & Procurement

Robert Hartmann

Consultant

Accenture Strategy – Sourcing & Procurement