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MYOD (Make Your Own Device)

Ein neues Zeitalter geschäftlicher Chancen mit intelligenten vernetzten Geräten.

Überblick

Informationen zu den Schlüsselfragen, Chancen und Fallstricken, die bei der Prüfung des MYOD-Konzepts (Make Your Own Device) zu beachten sind.

Ein noch nie dagewesenes Zusammentreffen von Funktionalitäten schafft für Unternehmen und Hersteller neue Möglichkeiten zur Entwicklung elektronischer Produkte, die innovative Technologie integrieren. Ein Beispiel ist das MYOD-Konzept (Make Your Own Device), dessen Vorteile viele Unternehmen bereits nutzen.

Die technischen Elemente des MYOD-Konzepts sind erprobt und gut etabliert. Unternehmen sollten jedoch auch auf eine Reihe weiterer Punkte achten. Zuallererst ist für den Einstieg in diese Art der Produktentwicklung ein belastbares Geschäftsszenario erforderlich. Zudem müssen Anwendungsfall, Merkmale, Gestaltungselemente und Budgetfragen für die gesamte Produktlebensdauer festgelegt werden.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, werden Fertigkeiten und Fähigkeiten benötigt, die unternehmensintern nicht immer vorhanden sind. Daher sollten Unternehmen ernsthaft in Betracht ziehen, mit einem erfahrenen Partner wie Accenture Mobility zusammenzuarbeiten, um die potenziellen Vorteile intelligenter vernetzter Geräte zu nutzen: größere Kundennähe, wertvolle Einblicke und neue Einnahmequellen.

Hintergrund

Intelligente Geräte werden immer leistungsfähiger, mobiler und kostengünstiger. Sie kommen längst nicht mehr nur im IT-Bereich zum Einsatz, sondern verändern die geschäftlichen Abläufe auf breiter Front.

Es ist bereits einige Jahre her, dass sich intelligente Technologien vom Arbeitsplatz gelöst und den Weg in die Jackentasche gefunden haben. Heute sind sie allgegenwärtig. Selbst die einfachsten Verbrauchergeräte warten mit LCD-Displays und WLAN-Anbindung auf.

Nach einer Schätzung der GSMA, einer Vereinigung von Mobilfunkbetreibern, wird sich die Anzahl der vernetzten Geräte bis Ende des Jahrzehnts mehr als verdoppeln – von derzeit 10 auf 25 Milliarden.

Analysen

Für Unternehmen bestehen heute grundlegend neue Möglichkeiten, Technologie in die Entwicklung neuer Produkte zu integrieren. Dies ist hauptsächlich auf Fortschritte in drei Schlüsselbereichen zurückzuführen:

  • Gesellschaft: Computertechnologie wird immer kleiner und ist immer leichter zu bedienen. Daher wird sie heute im Alltag weit besser akzeptiert und verstanden.

  • Ökonomie: Mikroprozessoren und Netzwerkchips sind kostengünstiger als je zuvor.

  • Technik: Neben der Kostenentwicklung tragen auch die reduzierte Größe und Wärmeerzeugung sowie der geringere Energieverbrauch dazu bei, dass Prozessoren, Sensoren und immer kleinere Speichergeräte fast überall integriert werden können.

Kurz: Die Computertechnologie ist auf dem besten Weg, nicht nur unsichtbar, sondern auch allgegenwärtig zu werden.

Die wichtigsten Untersuchungsergebnisse

Unternehmen und Hersteller, die über das MYOD-Konzept nachdenken, müssen zunächst Klarheit über das gewünschte Ergebnis gewinnen. Soll das Gerät dazu dienen, Gewinne zu generieren? Soll es die Markenbekanntheit erhöhen? Soll es zur langfristigen Kundenbindung eingesetzt werden? Oder alles zusammen?

Wenn Firmen die Anwendungsfälle für die geplanten Geräte festgelegt haben, sollten sie sich mit den Merkmalen, Gestaltungselementen sowie Budgetfragen für die gesamte Produktlebensdauer befassen. Hier ist mit größeren Herausforderungen zu rechnen, da noch zahlreiche Fragen zu Bauart, Produktion, Wartung und Support zu klären sind.

Nachstehend sind als Beispiel einige Punkte aufgeführt, mit denen sich Unternehmen in der Entwicklungsphase auseinandersetzen sollten:

  • Kundenspezifisch oder „von der Stange“

  • Open Source oder proprietär

  • Benutzererfahrung

  • Personalisierung

  • Speicher

Überdies gilt es zu entscheiden,

  • wie und wo die Geräte gefertigt werden

  • welche Regelungen sie hinsichtlich der Komponenten oder der Entsorgung am Ende des Lebenszyklus erfüllen müssen

  • wie sie geprüft werden – sowohl separat als auch bei bestehender Verbindung zum Back-End-System

  • wie Vertrieb und Kundenservice organisiert werden

Ein erfahrener Partner kann helfen, diese Fragen erfolgreich anzupacken.

Empfehlungen

Um alle Klippen sicher zu umschiffen, sollten sich Unternehmen unbedingt kompetente Unterstützung in den Bereichen Geräteentwicklung und Mobilkommunikation holen. Dazu gehört unter anderem:

  • Lifecycle-Management – vom ersten Entwurf des Geräts über die Produktion bis zu den kontinuierlichen Wartungs- und Supportmaßnahmen.

  • Eingehende Branchenkenntnis – zur Ermittlung der Markt-und Kundenbedürfnisse, des Geschäftsmodells und der Monetarisierungsstrategie.

  • Software-Engineering-Fähigkeiten – zur Entwicklung neuer Geräte und kunden-, regions- oder betreiberspezifisch angepasster Varianten.

  • Testmöglichkeiten – für vorbereitende Konformitätsprüfungen und zur Überprüfung der Benutzerfreundlichkeit, Funktionsfähigkeit und Stabilität von Geräten und Netzwerkkomponenten.

  • Plattformwartung nach der Einführung – einschließlich der weltweiten Bereitstellung technischer Support-Upgrades und künftiger Geräteversionen.

  • Eine umfassende Wissensdatenbank und Kernkompetenzen in den Bereichen Mobilkommunikation, Konnektivität und Hosted Services.

Accenture Mobility plant, implementiert und verwaltet Mobilkommunikationslösungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Dies umfasst unter anderem:

  • die Entwicklung und Umsetzung von Mobilkommunikationsstrategien für Unternehmen

  • die Integration von Anwendungen und Managed Services sowie die Konzeption und Umsetzung von Mobile-Commerce (M-Commerce)-Lösungen

  • überzeugende Angebote für vernetzte Geräte, die für den geschäftlichen Einsatz vorbereitet sind

Unser Serviceangebot stützt sich auf eingehende Branchenkenntnisse und technische Fachkompetenz. Mithilfe dieser Ressourcen unterstützen wir Kunden in allen Branchen dabei, ihre Ziele zu erreichen: Wachstum, Effizienz und eine erfolgreiche Umstellung auf den digitalen Geschäftsverkehr.