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FÄHIGKEITEN


Cloud Computing ändert Spielregeln in der Biowissenschaften-Branche

Die Cloud ermöglicht es Biowissenschaften-Unternehmen, flexibler, kooperativer, kundenorientierter und kosteneffektiver zu arbeiten.

Überblick

In der Biowissenschaften-Branche wird Cloud Computing bereits heute zur Effizienzsteigerung eingesetzt. Unserer Schätzung nach werden jedoch noch ein bis drei Jahre vergehen, bis das Potenzial vollständig ausgeschöpft ist.

Den Biowissenschaften-Unternehmen, die der Cloud höchste Priorität einräumen, bietet sich eine Reihe von Chancen: Sie können ihre Beziehungen zu Ärzten neu zu organisieren. Sie können proprietäre, selbstgestrickte IT-Lösungen hinter sich lassen, um unternehmensweit flexibler zu agieren. Und sie können auf Multichannel-Betriebsmodelle umstellen, die auf die Verbesserung der Patienten-Outcomes zielen.

Biowissenschaften-Unternehmen, die in Führung gehen möchten anstatt nur Trends hinterherzulaufen, werden die Möglichkeiten der Cloud in allen Unternehmensbereichen integrieren und dafür sorgen, dass ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E) im Hinblick auf die Cloud-Nutzung zu Marketing und Vertrieb aufschließen.

In diesem Bericht konzentrieren wir uns auf drei wichtige Trends, die die Nutzung von Cloud Computing in der Biowissenschaften-Branche kennzeichnen.

In diesem Bericht konzentrieren wir uns auf drei wichtige Trends, die die Nutzung von Cloud Computing in der Biowissenschaften-Branche kennzeichnen.

  • Trend 1: Biowissenschaften-Unternehmen stützen sich auf kooperationsbetonte soziale Strukturen, um personalisierte Medikamente zu entwickeln und die Patienten-Outcomes zu verbessern.

  • Trend 2: Neue Medikamente und Dienstleistungen werden nach einem völlig neuen Paradigma entwickelt. Dabei werden externe Innovationen und Daten aus verschiedenen Quellen herangezogen.

  • Trend 3: Die Cloud ermöglicht und befördert Technologiekonvergenzen, die den Biowissenschaften-Unternehmen verbesserte und erweiterte Handlungsmöglichkeiten auf globaler Basis eröffnen und den Zugang zu neue Partnerschaften und Märkten erschließen.

Erfahren Sie mehr über diese Trends und lernen Sie eine Fünf-Schritte-Strategie kennen, um sich auf die Zukunft in der Cloud optimal vorzubereiten.

Hintergrund

In der Biowissenschaften-Branche verändert sich das Verständnis von Normalität. Kennzeichnend dafür sind Kostensenkungen im Gesundheitswesen in den reifen Volkswirtschaften und eine steigende Nachfrage auf den Schwellenmärkten. Zudem müssen die Biowissenschaften-Unternehmen für die kommenden 10 Jahre mit rückläufigen Forschungs- und Entwicklungsergebnissen rechnen.

Deshalb versuchen sie, neue Produkte mit nachgewiesenen Patienten-Outcomes für bestimmte Indikationsgebiete schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen und zugleich die globale Expansion auf die Schwellenmärkte zu bewältigen. Dadurch entsteht ein enormer Druck,

  • Innovationen offener, kooperativer, kostengünstiger und zeitnäher zu entwickeln

  • Wirksamkeit und Patienten-Outcomes nachzuweisen, um eine angemessene Preisgestaltung zu erzielen und die Erstattung der Produktkosten durch Behörden und Kostenträger sicherzustellen

  • Produkte aktiv über mehrere Kanäle und digital zu vermarkten

  • weltweit Lieferketten und Betriebsstätten zu unterhalten
    Um diese Aufgaben zu bewältigen und sich einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern, müssen Biowissenschaften-Unternehmen das Potenzial der Cloud ausschöpfen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Wie wird Cloud Computing die Biowissenschaften-Branche verändern? Wir erkennen drei Trends, die durch die Nutzung der Cloud und die durch sie ermöglichten Technologien befördert werden.

  • Biowissenschaften-Unternehmen stützen sich auf kooperationsbetonte soziale Strukturen, um personalisierte Medikamente zu entwickeln und die Patienten-Outcomes zu verbessern: Früher hatten die Unternehmen nur einen Absatzkanal (direkt zum Lieferanten) und nur ein Instrumentarium. Während die Bedeutung des direkten Kanals abnahm, kamen zahlreiche neue Kanäle hinzu, die alle gut verwaltet und betreut werden müssen.

  • Neue Medikamente und Dienstleistungen werden nach einem völlig neuen Paradigma entwickelt. Dabei werden externe Innovationen und Daten aus verschiedenen Quellen herangezogen: Die Unternehmen erkennen, dass künftige Innovationen vor allem durch Bündelung und Analyse von Daten aus zahlreichen externen Quellen entstehen.

  • Die Cloud ermöglicht und befördert Technologiekonvergenzen, die den Biowissenschaften-Unternehmen verbesserte und erweiterte Handlungsmöglichkeiten auf globaler Basis erschließen und den Zugang zu neue Partnerschaften und Märkten eröffnen: Die zunehmende Konvergenz von sozialen Plattformen, innovativer Analytik, digitalen Medien, Mobilität und der Cloud wird zu einem einschneidenden Wandel in der Biowissenschaften-Branche führen. Die Schlüsselfunktion kommt künftig dem Content zu – den ungeheuren Mengen an Daten, die von Patienten, Ärzten, Kostenträgern, aus Forschung/Entwicklung und von Universitäten bezogen werden.

Analyse

Biowissenschaften-Unternehmen, die die Entwicklung ihrer Branche vorantreiben und nicht nur nachvollziehen wollen, müssen sicherstellen, dass ihre F&E-Abteilungen im Hinblick auf die Cloud-Nutzung zu Marketing und Vertrieb aufschließen.

Auf dem Weg vom Anfangsstadium der Cloud-Nutzung zu einer ausgereiften, auf Patienten-Outcomes fokussierten Cloud-Lösung als Grundlage einer globalen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erwarten sie zahlreiche Vorteile

  • Geringere Gesamtbetriebskosten

  • Höhere Flexibilität und Agilität für Experimente ohne hohe Investitionen

  • Bessere Arbeitsbeziehungen zu Kostenträgern und anderen Stakeholdern

Zudem können die Unternehmen flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren und aktuelle technische Innovationen nutzen, wie beispielsweise Methoden zur Verwaltung und Analyse großer Datenbestände (Big Data).

Empfehlungen

Die folgenden fünf Schritte helfen Biowissenschaften-Unternehmen nach unserer Überzeugung dabei, sich optimal auf das cloud-basierte Geschäftsmodell von morgen vorzubereiten:

  1. Test- und Lernzyklen für das Cloud-Geschäft durchführen: Die Unternehmen können ihre gewohnten Kanäle beibehalten und für zwei Monate einige Lizenzen bei einem CRM-Cloud-Anbieter erwerben. So können sie diesen Vertriebsweg ausprobieren und erkunden, wie sich die Rentabilität ihrer Investitionen in die Cloud am besten berechnen lässt.

  2. Kern- und Peripheriegeschäft neu definieren: Die Unternehmen müssen herausfinden, welche Geschäftsbereiche sich für den Cloud-Vertrieb eignen und welche internen Änderungen dazu erforderlich sind.

  3. Den unternehmensweiten Einsatz sozialer Technologien fördern: Die Unternehmen müssen eine Vision und eine Roadmap für die Zusammenarbeit mittels sozialer Technologien erstellen. Dabei müssen sie die Akzeptanz solcher Technologien fördern, indem sie ihnen Priorität zuweisen, sie in Prozesse integrieren, Support anbieten, Nutzungsanreize geben und die Unterstützung durch die Unternehmensführung sicherstellen.

  1. Definieren, welche Daten für das Unternehmens von Wert sind: Lebenszyklus, Sicherheits- und Compliance-Attribute der Datenbestände müssen identifiziert werden. Auf Basis dieser Informationen können Unternehmen den für sie geschäftswichtigen Datendiensten Priorität einräumen und eine Roadmap für Datendienste erstellen. Sie müssen einen Weg finden, um interne Daten zu integrieren und externe Daten ihrer Partner zu bündeln.

  2. Den Plan für ein technologisches Fundament entwerfen, auf dem das Unternehmen flexibel agieren kann: Mittels Cloud Computing können Unternehmen sehr schnell auf die nahtlose Nutzung mehrerer Kanäle umstellen. Die Cloud legt das Fundament für agiles geschäftliches Handeln. So kann das Unternehmen schnell und stufenweise expandieren und seine Kapazitäten ausbauen.