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Manager und Maschinen, verbündet euch!

Intelligente Maschinen werden die Rolle des Managements und der Belegschaft deutlich verändern.

ÜBERBLICK

Die deutschen Unternehmen beginnen gerade erst damit, intelligente Maschinen einzusetzen – Informationssysteme, die wahrnehmen, verstehen, handeln und lernen – um einige der regelbasierten Routinetätigkeiten zu automatisieren, die Manager so viel Zeit kosten. Die Koordination von Prozessen, die Überwachung der Performance sowie die Planung von Ressourcen und Maßnahmen sind Hauptkandidaten für die Automatisierung. Unternehmen können mit derartigen Anwendungen eine Menge Geld sparen. Zugleich werden intelligente Maschinen Managern aber auch den nötigen Freiraum geben, um sich stärker auf strategische Themen und Maßnahmen zu konzentrieren. Darin liegt eine bahnbrechende Chance.

ZUM DOWNLOAD: MANAGERS AND MACHINES, UNITE! THREE THINGS MANAGERS MUST DO TO MAKE THE MOST OF COGNITIVE COMPUTING [PDF]

KERNERGEBNISSE

Unsere Studie ist die erste ihrer Art, die die Auswirkungen des „Cognitive Computing“ auf das Management untersucht. Sie zeigt drei Probleme auf, die die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Manager und Maschine erschweren:

  • Managern in vielen Ländern ist nicht ausreichend klar, was sie für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit intelligenten Maschinen benötigen. Nur etwa ein Fünftel der von uns befragten Manager weltweit war der Meinung, dass soziale Netzwerke, Mitarbeiterentwicklung und Kooperation für ihre künftige Rolle wichtig sind. Deutsche Manager bestätigen die Notwendigkeit sowohl digitaler Kenntnisse als auch zwischenmenschlicher Kompetenzen, um die Belegschaft der Zukunft zu formen.

  • Mit Blick auf das Vertrauen in digitale Technologie bestehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Managementebenen. In Deutschland würden nur 6 Prozent der unteren und 19 Prozent der mittleren Führungsebene den Empfehlungen intelligenter Systeme für künftige Geschäftsentscheidungen vertrauen. Knapp die Hälfte der geschäftsführenden Manager (46 Prozent) stimmt dieser Aussage hingegen ausdrücklich zu.

  • Da sich intelligente Maschinen erst seit kurzer Zeit nach und nach verbreiten, gibt es kein Patentrezept für die Übersetzung der Chancen durch Automatisierung und Expansion in konkrete Ergebnisse. Trotz dieser Ungewissheit sollten Führungskräfte nach Wegen suchen, ihre Kompetenzen auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln.

EMPFEHLUNGEN

Entwickeln Sie die richtigen Kompetenzen.
Manager benötigen Qualifikationen zur Förderung organisatorischer Exzellenz und zwischenmenschlicher Kompetenzen, um Teams zu bilden, Innovation voranzutreiben und neue Arbeitsweisen zu ermöglichen.

Versammeln Sie Ihr Team hinter sich.
Entscheider müssen ihre eigene zwischenmenschliche Kompetenz dazu nutzen, um ihr Führungspersonal dafür zu begeistern, wie intelligente Maschinen die Belegschaft der Zukunft formen.

Haben Sie keine Angst vor Unsicherheit.
Entscheider und Top-Manager müssen experimentieren, um sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Maschinen für ihr Unternehmen und ihr Team zu identifizieren. Eine Kultur schnellen Scheiterns hilft dabei, sich auf die wirklich wertvollen Chancen zu konzentrieren.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER ACCENTURE STRATEGY

"73 % der deutschen Manager glauben, dass Maschinen sie selbst effektiver und ihre Arbeit interessanter machen werden."

METHODEN

Im August und September 2015 befragten Accenture Strategy und das Accenture Institute for High Performance in 14 Ländern insgesamt 1.770 Manager der unteren, mittleren und oberen Führungsebene, darunter 158 aus Deutschland. Das Ziel dieser Umfrage bestand in der Analyse möglicher Auswirkungen von Cognitive Computing auf die Arbeitsplätze der Manager. Außerdem ging es darum, Klarheit über deren Sichtweise auf gegenwärtige Aufgaben und Kompetenzen sowie ihre künftige Position zu erhalten. Für Zwecke dieser Umfrage definieren wir intelligente Maschinen als Computer und Anwendungen, die Daten sammeln und analysieren, fundierte Entscheidungen treffen oder Handlungsempfehlungen geben und aus Erfahrungen lernen.


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