Skip to main content Skip to Footer

Fortschritt durch Kürzungen: Zero-Base-Budgeting als Wachstumsmotor

Zero-Base-Budgeting treibt Wachstum durch Befreiung von Altlasten und Freisetzung gebundenen Kapitals.

ÜBERBLICK

Immer mehr Unternehmen wollen ihren Verwaltungsaufwand reduzieren. Etwa ergeben sich für Unternehmen, die in vielen unterschiedlichen Märkten agieren, oft komplexe Herausforderungen aus regulatorischen Vorschriften und Kundenanforderungen.

Um dieser Komplexität gerecht zu werden, erhöhen viele dieser Unternehmen den Verwaltungsaufwand. Zudem versuchen sie, Chancen in entwickelten und in aufstrebenden Märkten gleichermaßen zu nutzen. Entwickelte Märkte erleben derzeit wieder ein positives Wachstum – doch der Weg zum Erfolg ist schwer und der Wettbewerb hart. Gleichermaßen sind internationale Unternehmen aber auch daran interessiert, ihre Marktanteile in den schnell wachsenden Schwellenländern auszubauen – auch wenn sich dies nicht unbedingt sofort auszahlt.

KERNERGEBNISSE

Zero-Base-Budgeting kann durch die Befreiung von Altlasten und die Freisetzung von Kapital effektiv zu mehr Wachstum führen. Im Kern fördert Zero-Base-Budgeting die Agilität und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, da diese kostengünstiger arbeiten. Viele Unternehmen machen jedoch den Fehler, unsystematisch auf die reine Senkung der Verwaltungs- und Selbstkosten zu setzen.

Diese Maßnahmen kratzen meist nur an der Oberfläche und können im schlimmsten Fall zum Verlust wichtiger Alleinstellungsmerkmale führen. Unternehmen sollten sich vielmehr auf ihre Kernziele konzentrieren – und all die Mittel, die nicht der Erreichung dieser Ziele dienen, auf die Förderung ihres Wachstums ausrichten.

Zero-Base-Budeting trägt zur Leistungssteigerung bei und fördert so das Wachstum. Ohne Zero-Base-Budgeting besteht die Gefahr, dass die für das Wachstum benötigten Mittel nicht zur Verfügung stehen.

EMPFEHLUNGEN

Um über Zero-Base-Budgeting profitables und nachhaltiges Wachstum zu generieren, sollten Unternehmen einen guten Mix aus kulturellem Wandel, einer Optimierung der Geschäftsprozesse und neue Technologien einsetzen – gepaart mit einem gutem Verständnis für die Dynamik ihrer Branche.

Unternehmen benötigen detailliertere Einblicke in ihre Ausgaben. Nur dann sind sie in der Lage, über klar definierte Verantwortlichkeiten, Prozessoptimierungen und kulturelle Veränderungen nachhaltige Einsparungen zu erzielen. Insbesondere aber sollte die Kostenreduzierung eng mit der verfolgten Wachstumsstrategie verknüpft sein.

Strategische Kostensenkung kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Einsparungen innerhalb des Unternehmens reinvestiert werden, um Wachstum, Innovation, höhere Produktivität, bessere Kundenerfahrungen und vieles mehr zu fördern.


Autor

Kris Timmermans

Kris Timmermans
Managing Director

Kris Timmermans ist als Senior Managing Director von Accenture Strategy weltweit verantwortlich für die Bereiche Einkauf und Beschaffung. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt er Kunden bei der Entwicklung von Einkaufsstrategien und der Transformation ihrer Geschäftsmodelle - mit dem Ziel, die Wertschöpfung zu verbessern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Kris Timmermans ist ein gefragter Autor und Redner auf den Gebieten Beschaffungsstrategie und Zukunft der Beschaffung. Er ist Mitglied des Beirats der „Procurement Leaders”. Seinen Master im Bereich Maschinenbau hat er an der belgischen KU Leuven erworben. Sein Büro befindet sich in Brüssel, Belgien.