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Überblick

Viele Industrial Equipment-Hersteller in Deutschland sind auf einem guten Weg, indem sie ihre Wertschöpfungsketten bereits teilweise bzw. partiell digitalisiert haben – doch das allein wird keinen langfristigen Erfolg bringen. Ernstzunehmende Wettbewerber sind bereits dabei, neue und vollständig digitalisierte Geschäftsmodelle umzusetzen und bereiten sich so auf eine Zukunft vor, in welcher Kunden nicht einfach nur Produkte, sondern vielmehr Services kaufen.

Vom Automobilzulieferer bis hin zum Anlagenbauer überlegen immer mehr Unternehmen in Deutschland, wie sie zukünftig die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung besser nutzen können. Innovative Geschäftsmodelle werden auf Basis moderner Technologien möglich und erlauben neue Anwendungsmöglichkeiten.

REPORT ANSEHEN [PDF]

Kernergebnisse

Eine Untersuchung von Accenture Strategy zeigt, dass die Digitalisierung ein entscheidender Treiber für Umsatzwachstum und Profitabilität sein kann: Bei einzelnen Industrial Equipment-Herstellern sind durch eine gezielte Digitalisierung bis 2020 Steigerungen des EBITDA um bis zu 40% möglich.

Dabei lassen sich drei Bereiche mit besonders hohem Wertschöpfungspotenzial identifizieren: die Interaktion mit Kunden, die internen Unternehmensprozesse sowie die Innovation bzw. Invention von neuen Geschäftsmodellen.

Die Digitalisierung des Kundenerlebnisses im Marketing und Vertrieb steigert das EBITDA, wobei vorausschauende und personalisierte Angebote den Absatz weiter erhöhen. Eine Digitalisierung der internen Unternehmensprozesse beeinflusst die Kostenstruktur und kann somit zusätzliche Mittel bzw. Budgets freisetzen und die Profitabilität des Unternehmens signifikant steigern.

Derweil können Industrieunternehmen durch Investitionen in neue digitale Geschäftsmodelle ihr Umsatzpotenzial signifikant steigern. Dabei ist es ratsam über die eignen Systemgrenzen hinaus zu denken.

Aktuelle Beispiele zeigen, dass sich neue Anbieter von Services geschickt zwischen die angestammten Kunden etablierter Unternehmen stellen und so traditionelle Geschäftsmodelle außer Kraft setzen. Diese Tatsache erhöht die Dringlichkeit einer schnellen und smarten Verifizierung eigener Möglichkeiten, bevor es zu spät ist.

Empfehlungen

Das heutige Business ist von modernen Technologien geprägt und verlangt von Industrieunternehmen eine schnelle und zielgerichtete Digitalisierung. Nur so können sie einen Wettbewerbsvorsprung erzielen.

  • Identifizieren Sie Ihre Potenziale zur Digitalisierung in der Kundeninteraktion, den Unternehmensprozessen sowie durch neue innovative Geschäftsmodelle.

  • Setzten Sie Ideen in Form von „Rapid Prototyping“ schnell um und verifizieren Sie die Wirksamkeit.

  • Fahren Sie zweigleisig. Während Sie neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln, ist es unerlässlich Ihr vorhandenes Geschäft weiter zu digitalisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Stellen Sie Ihr Team auf eine schnelle und agile Umgebung ein, um das Branchenklischee „langsam und fantasielos“ zu überwinden.

Gehen Sie diese ersten Schritte, um ganzheitliche Lösungen statt einfach nur Produkte zu verkaufen – so rüsten Sie Ihre Teams schon heute für den Wettbewerb, der sie morgen erwartet.

Digitalisierung

Andreas Gissler, Managing Director bei Accenture Strategy, beleuchtet die Erkenntnisse einer Accenture Strategy-Studie zur Bedeutung der Digitalisierung für Industrial Equipment-Unternehmen. Er spricht hierbei zwei strategische Optionen für digitale Wertschöpfung an: die partielle Digitalisierung und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Erfahren Sie mehr über die von ihm empfohlenen vier Schritte, um sich durch Digitalisierung einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.

Autoren

Mark Pearsons hilft weltweit Kunden der Branchen Automotive, Industrial, Infrastructure und Travel bei der Entwicklung der nötigen Strategien und Fähigkeiten, um auf wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktchancen vorbereitet zu sein. Sein Spezialgebiet sind Supply Chain-Transformationsprogramme beim Beschaffungs-, Umsetzungs- und Servicemanagement. Er arbeitet in München.

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Andreas Gissler leitet Accenture Strategy Industrial & Travel in Österreich, der Schweiz und Deutschland. Er berät Unternehmen der Automobil- und Industrial Equipment-Branche und verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Beratung von Topmanagern. Sein Spezialgebiet ist die Entwicklung und Umsetzung digitaler Strategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette, bei den Supportfunktionen ebenso wie bei der Entwicklung neuer, innovativer Geschäftsmodelle. Andreas Gissler arbeitet in Kronberg/Taunus.

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Joakim Percival konzentriert sich darauf, B2B-Kunden in den Branchen Automotive, Industrial, Travel und Services bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Strategien für profitables Wachstum zu helfen. Seine Spezialgebiete umfassen Wachstumsstrategien ebenso wie die dazugehörigen Betriebsmodelle und Technologien. Joakim Percival arbeitet in Göteborg, Schweden.

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Cédric Vatier hilft Kunden der Automotive- und Industrial Equipment-Branche Innovationsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Diese ermöglichen ihnen einen effektiveren Wettbewerb im globalen Markt. Sein Spezialgebiet ist es, Unternehmen bei der Entwicklung neuer Angebots- und Produktstrategien, Digitalstrategien sowie Innovations-Inkubatoren zu unterstützen, die bahnbrechendes Denken fördern. Cédric Vatier arbeitet in Paris.

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