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Perspektiven für die Energiebranche: Zurück zum Wesentlichen

Optimierung der Basisproduktion in einer Onshore-Umgebung mit hoher Bohrlochdichte

ÜBERBLICK

Erdölförderung und -produktion versprechen noch immer Wachstum und Erfolg. Ein ineffizienter Betrieb gefährdet jedoch die Leistungsfähigkeit. Onshore-Betreiber stehen hier zunehmend unter Druck, insbesondere was die Profitabilität der Produktion anbetrifft. Bisher bestand die Antwort auf die bestehenden Herausforderungen meist darin, mehr Quellen zu erschließen und Bohrungen schneller sowie kostengünstiger durchzuführen. Zunehmend ist jedoch ein ganz anderer Trend zu verzeichnen, hin zu einem grundlegend neuen operativen Modell, insbesondere im Bereich der unkonventionellen Förderung: dem Onshore-Betrieb mit hoher Bohrlochdichte. Dabei handelt es sich um einen stärker integrierten Management-Ansatz, der sowohl die Kapitalisierung als auch den Produktionsablauf adressiert. Da die Marktteilnehmer dieser Herangehensweise bislang noch keine Priorität eingeräumt haben, blieben erhebliche Potenziale unerschlossen.

ZUM DOWNLOAD: "BACK TO BASICS: DRIVING BASE PRODUCTION MANAGEMENT IN A HIGH WELL-COUNT ONSHORE ENVIRONMENT" [PDF]

KERNERGEBNISSE

Um in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit hoher Onshore-Bohrlochdichte am Markt Erfolg zu haben, müssen die Betreiber zahlreiche zentrale Herausforderungen bewältigen:

  1. Datenmangel. Das Fehlen datenbasierter Entscheidungen kann zu einer ineffektiven Priorisierung von Maßnahmen und verlängerter Reaktionszeit bei Förderausfällen und Produktionsstillstand führen.

  2. Kulturelle Trägheit. Das unkonventionelle Geschäft hat den vorhersagbaren Takt langsam versiegender Quellen mit geringer Bohrlochdichte auf den Kopf gestellt. Bestehende Anpassungsunfähigkeiten führten oftmals zu ineffizienter Ressourcennutzung.

  3. Den Schwerpunkt von den Stückkosten zu den Gesamtkosten verlagern. Der herkömmliche Ansatz zur Ressourcenentwicklung ist kein funktionsfähiger Weg mehr. Ein umfassenderer Blick auf die Ungewissheiten ist erforderlich, um die tatsächliche Lifecycle-Ökonomie in diesem Spiel zu verstehen.

  4. Organisatorisches Silodenken. Eine unkonventionelle Ressourcenentwicklung erfordert einen iterativeren Ansatz, um die kommerzielle Verwertung der Ressourcen in den frühen Pilotphasen zu beschleunigen und eine effiziente Durchführung in der Entwicklungsphase voranzutreiben. Stückkosten können nicht gesenkt werden, ohne dass sich die durchführenden Teams kontinuierlich in andere Funktionen der gesamten Wertschöpfungskette einbringen.

Empfehlungen

Doch wie können Energieunternehmen auf diese Herausforderungen reagieren? Für den Onshore-Betrieb mit hoher Bohrlochdichte im Speziellen benötigen Betreiber ein ganz neues Toolkit, das auf vier grundlegenden Prinzipien basiert:

  1. Integrierte und agile Betriebsabläufe. Schnelle Reaktion auf interne und externe Ereignisse, schnelle Anpassung und Abbau des Silodenkens zwischen den verschiedenen Bereichen der Organisation.

  2. Spezialisierung. Ständige Bewertung der Hauptaktivitäten, welche Ergebnis und Kosten maßgeblich beeinflussen.

  3. Schlanke Infrastrukturen und eine Kultur der ständigen Verbesserung. Förderung von Prozesseffizienz und eine wirksamere Beseitigung von Verschwendung, unterstützt durch einen Mechanismus der ständigen Bewertung, Ermittlung, Operationalisierung und Nutzung neuer Chancen.

  4. Gemeinsame, datenbasierte Entscheidungsfindung. Zugang zu einer Informationsumgebung schaffen, die effektive Entscheidungsprozesse und Ressourcenauswahl ermöglicht.

Thomas Bonny
Managing Director – Accenture Strategy, Energy
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Mohammed Saadat
Managing Director – Accenture Strategy, Energy
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