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Digitaler Umbruch: Gestalten sie die Arbeit von morgen

Unternehmen müssen sich jetzt die Kompetenzen für die Belegschaft von morgen sichern.

ÜBERBLICK

Die Auswirkungen des digitalen Umbruchs auf Geschäfts- und Betriebsmodelle sind mittlerweile allseits bekannt – doch der Einfluss auf die Belegschaft könnte für viele digitalisierungswillige Unternehmen zum Problem werden.

Laut einer weltweiten Untersuchung von Accenture Strategy rechnen 73 Prozent der deutschen Entscheider damit, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre digital sein wird. Wer die erwarteten Vorteile der Digitalisierung nutzen will, muss allerdings der Bereitschaft der Mitarbeiter oberste Priorität einräumen.

Entscheider erwarten sich von der Digitalisierung ihres Geschäfts greifbare Vorteile – und die deutschen Arbeitnehmer sind offen für die Digitalisierung. Ob neue Funktionen, andere Formen der Arbeitsorganisation oder neue Arbeitsmethoden: Es gibt zahlreiche Chancen, Arbeit menschlicher zu gestalten. Doch dafür müssen die Entscheider ihre Strategien neu formulieren, zu digitalen Vorbildern werden und sich mit den Anforderungen der Belegschaft von morgen befassen.

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KERNERGEBNISSE

Nach herkömmlicher Meinung behindern Mitarbeiter den digitalen Fortschritt. Doch eine Untersuchung von Accenture Strategy zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Im Vergleich zu Entscheidern zeigen sich Arbeitnehmer überzeugt, dass die Digitalisierung ihre tägliche Arbeit und Karrierechancen verbessert. Zudem bereiten sie sich proaktiver auf die Anforderungen eines digitalen Unternehmens vor.

Um von dieser Veränderungsbereitschaft zu profitieren, müssen Entscheider ihren Strategien folgen, die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter neu ausrichten und die Veränderungen in der Belegschaft priorisieren, um die Digitalisierung voranzutreiben.

  • Richtige Einstellung, falscher Schwerpunkt? Entscheider erhoffen sich von der Einführung digitaler Technologien eine ganze Reihe von Verbesserungen.

  • Richtige Strategie, falsche Kompetenzen? Organisationen haben mit den veränderten Funktionen, Kompetenzen und Technologien zu kämpfen, die ein digitales Unternehmen benötigt.

  • Richtige Prioritäten, falscher Weg? Aus der Studie geht hervor, dass die Digitalisierung für Unternehmen aller Branchen höchste Priorität hat.

EMPFEHLUNGEN

Der Weg zur Digitalisierung ist für alle Unternehmen eine große Veränderung. Um hier Fortschritte zu erzielen, müssen Entscheider:

  • Die Personal- und HR-Strategie auf die Geschäftsanforderungen abstimmen: Stimmen Sie Ihre Personalstrategie auf die digitale Gesamtstrategie Ihres Unternehmens ab, mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Personalplanung.

  • Mit agileren Methoden experimentieren: Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu, Geschäftsprozesse und Kompetenzen neu zu erfinden – über Big-Data-Analytics, das Internet der Dinge, Social Collaboration Tools und 3D-/Virtual Reality-Schnittstellen.

  • Digitale Kompetenzlücken identifizieren: Formulieren Sie einen Katalog der erforderlichen digitalen Kenntnisse und Kompetenzniveaus für jeden Arbeitsplatz.

  • Digitale Kompetenzen entwickeln: Nutzen Sie fortlaufendes Training und neue Formen des Lernens, etwa über Plattformen für soziales Lernen und andere Online-Foren.

  • Führungsqualitäten fördern, die eine digitale Kultur voranbringen: Geben Sie eine klare Richtung vor, interagieren Sie mit Ihren Mitarbeitern über Kooperationstechnologien, fördern Sie Feedback und innovatives Denken und verlagern Sie die Entscheidungsfindung an die Ränder der Organisation.

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Autoren

Deborah Brecher
Managing Director — Accenture Strategy
Talent & Organization

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PROFIL ANSEHEN

Céline Laurenceau
Managing Director — Accenture Strategy
Talent & Organization, Frankreich, Belgien und Niederlande

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Colin Sloman
Managing Director — Accenture
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