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Wettbewerbsvorsprung dank "Decision Edge"

Entscheidungen selbst lassen sich nicht kontrollieren – der Entscheidungsprozess an sich schon.

Überblick

Strategische Entscheidungen beziehen sich von Natur aus auf die Zukunft. Doch Ereignisse wie Terrorangriffe, ein Einbruch der Rohölpreise oder ein Nachfragerückgang lassen sich nicht vorhersagen – denn der Zufall spielt immer eine große Rolle. Kontrollieren können Sie nur den Prozess, der zur Entscheidung führt.

Gewinner werden diejenigen Unternehmen sein, die sich einen „Entscheidungsvorsprung“ sichern, wie wir es nennen. Dieser Ansatz berücksichtigt Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und der Analyse von Entscheidungen bei strategischen Entscheidungen. Er beseitigt das Chaos aus Vorurteilen und Selbstüberschätzung durch die Nutzung von Daten und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

ZUM DOWNLOAD: „DECISION EDGE—BOOSTING COMPETITIVENESS THROUGH “SCIENTIFIC” STRATEGIC DECISION MAKING.” [PDF]

Kernergebnisse

Warum also nehmen so viele Entscheidungen kein gutes Ende?

Bei der Entscheidungsfindung sind generell drei Fehler zu beobachten: Die konventionelle Auffassung von Entscheidungsqualität ist falsch, mehr Daten stehen nicht gleich für eine bessere Performance und Selbstvertrauen ist nicht dasselbe wie Kompetenz.


Konventionelle Auffassung der Entscheidungsfindung

Auffassung der Entscheidungs-findung

Jede Entscheidung kann durch Pech negativ und durch Glück positiv beeinflusst werden. Beides lässt sich nicht kontrollieren.


Mehr Daten bringen Sie nicht ans Ziel

Mehr Daten bringen Sie nicht ans Ziel:

Weil Daten meist aus vielen verschiedenen Quellen stammen, sind sie mehrdeutig, inkonsistent und in sich widersprüchlich. Sobald sich ein bestimmter Standpunkt abzeichnet, tendieren Entscheider dazu, diesem in steigendem Maße als gegeben hinzunehmen.


Selbstvertrauen ist nicht dasselbe wie Kompetenz

Selbstvertrauen ist nicht dasselbe wie Kompetenz:

Häufig werden strategische Entscheidungen durch Intuition und ungeeignete Methoden gefährlich beeinträchtigt. Laut einer Studie von Accenture Strategy zur Entscheidungsfindung sieht fast die Hälfte (48 Prozent) aller befragten Entscheider „Intuition“ als eines ihrer drei wichtigsten Tools an.

Empfehlungen

Um einen Entscheidungsvorsprung zu gewinnen, muss kein Kapital investiert werden. Die Rendite ist hoch – und das macht den Unterschied zwischen Scheitern und Erfolg aus. Was also müssen Unternehmen tun, um sich diesen Vorsprung zu sichern?

Ein Entscheidungsvorsprung erfordert Führung über Prozesse und strenge Methoden, die auf harten Fakten statt auf Bauchgefühl basieren – und so zu besseren Entscheidungen führen. Unternehmen sollten vier einfache Schritte befolgen:

Sich Klarheit darüber verschaffen, worüber genau entschieden wird

Sich Klarheit darüber verschaffen, worüber genau entschieden wird

Überzeugende, kreative, unterscheidbare und umsetzbare Alternativen formulieren

Überzeugende, kreative, unterscheidbare und umsetzbare Alternativen formulieren

Strategische Alternativen logisch und mit der angemessenen Sorgfalt bewerten

Strategische Alternativen logisch und mit der angemessenen Sorgfalt bewerten

Realistisch planen

Realistisch planen


Autoren

Wayne Borchardt

Wayne Borchardt
Managing Director, Accenture Strategy

E-Mail an Wayne Borchardt. Ein neues Fenster wird geöffnet. LinkedIn
Joost de Haas

Joost de Haas
Managing Director, Accenture Strategy

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