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Die Konsumgüterindustrie braucht agilere Betriebsmodelle

Konsumgüterhersteller halten an „alten“ Denkweisen fest – Etliche von ihnen sind jedoch bereits überholt.

ÜBERBLICK

Die Konsumgüterindustrie ist eine sehr traditionelle Branche. Viele Hersteller verlassen sich stark auf ihre, zum Teil mehr als 100-jährige Marktpräsenz und orientieren sich häufig an traditionellen Lehrmeinungen. Doch so praxiserprobt diese Grundsätze zur Positionierung im Markt und beim Kunden sowie zur Entscheidungsfindung auch sein mögen: Gelten sie auch in einem zunehmend volatilen Marktszenario? Etliche Wahrheiten sollten dringend an das „Hier und Heute“ angepasst werden. Nachstehend finden Sie fünf dieser Grundsätze, die Konsumgüterhersteller überdenken sollten, um auch im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu bleiben.
  

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KERNERGEBNISSE

Die folgenden fünf „traditionellen“ Grundsätze sind nicht mehr zeitgemäß und könnten sich schon bald als Fehleinschätzungen herausstellen:

  1. CEOs brauchen solide regionale Strukturen, um gute Geschäftsergebnisse zu erzielen.

  2. Die Märkte sollten in „entwickelte“ und „aufstrebende“ Märkte segmentiert werden.

  3. Um verlässliche Entscheidungen zu treffen, müssen mehr als zwei Ebenen einbezogen werden.

  4. Alles dreht sich nur um funktionale Spitzenleistungen.

  5. Im Konsumgüterbereich kommt es in Hinblick auf Digitalisierung vor allem auf die Vision an.

EMPFEHLUNGEN

Der Wettbewerb im digitalen Zeitalter verlangt nach unüblichen Denkmustern. Konsumgüterhersteller sollten daher statt auf ihre „alten Wahrheiten“ auf folgende „neue Grundsätze“ vertrauen:

  1. Die schwerpunktmäßige Konzentration auf regionale Strukturen spielt künftig keine Rolle mehr. Sie sollte daher dringend revidiert werden.

  2. Anstatt Marktansätze für „aufstrebende“ und „entwickelte“ Märkte zu verfolgen, sollten Unternehmen „Archetypen“ definieren.

  3. Drei sind einer zu viel: Eine agile Entscheidungsfindung setzt auf maximal zwei Ebenen.

  4. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der ergebnisorientierten und funktionsübergreifenden Integration.

  5. Digitalisierung muss zum grundlegenden Bestandteil des Tagesgeschäfts werden.


Autor

Till Dudler
Managing Director, Accenture Strategy

Till Dudler ist als managing director von Accenture Strategy verantwortlich für den Bereich Konsumgüter & Services in den Regionen Europa, Afrika und Lateinamerika. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Unterstützung von Führungskräften bei der Optimierung strategischer Ziele. Gemeinsam mit den Unternehmen erarbeitet er Betriebsmodelle, die auf Wachstum und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur ausgerichtet sind. Till Dudler ist seit mehr als 14 Jahren für Accenture tätig und sitzt in London.

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