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Wertschöpfung statt Verschwendung: Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft

„Wertschöpfung statt Verschwendung“ zeigt, wie die Circular Economy die Art, wie wir produzieren und konsumieren, radikal verändert.

Überblick

Die Accenture-Publikation „Wertschöpfung statt Verschwendung“ untersucht, wie die Umstellung auf die Circular Economy zur größten Revolution und Chance der letzten 250 Jahre für unsere Art zu produzieren und konsumieren werden könnte. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung könnten Unternehmen aus der Circular Economy enorme Vorteile generieren.

Unsere Prognosen zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften bis zum Jahr 2030 mit einem Umsatzvolumen von rund 4,5 Billionen Euro belohnt werden könnte. Das bezieht sich nicht nur auf Abfallrecycling im herkömmlichen Sinne, sondern schließt die optimale Nutzung natürlicher Ressourcen, Produkte und Werte mit ein. In erster Linie geht es um einen Paradigmenwechsel, bei dem die immanenten Werte vormaliger „Abfälle“ in den Mittelpunkt gerückt werden.

HIER FINDEN SIE DIE KURZFASSUNG „WASTE TO WEALTH“: VORTEILE DER CIRCULAR ECONOMY NUTZEN. [PDF, 517.14KB]

Kernergebnisse

Die Transformation hin zur Circular Economy bedeutet einen radikalen Schritt – von der konventionellen „Wegwerfgesellschaft“ hin zur dauerhaften, fortlaufenden Nutzung verfügbarer Werte. Doch wie geht das?

  • Überprüfung des Geschäftsmodells auf konkrete Möglichkeiten der Circular Economy: Schließlich gibt es keinen „richtigen“ Ansatz. Bei der Implementierung ist es zudem unentbehrlich, externe Treiber und Ökosysteme zu identifizieren und optimal auf diesen aufzubauen.

  • Der Zugang zu Schlüsseltechnologien, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen und eine Skalierung erlauben: Diese müssen dafür sorgen, dass Ressourcen innerhalb der Märkte effektiv genutzt werden, Abfall im klassischen Sinne vermieden wird und Wertstoffe sich wiederverwerten lassen. Im Ergebnis wird dies auch zu einem verbesserten Kundenservice, neuen Produktentwicklungen und besseren Geschäftsergebnissen führen.

  • Die Entwicklung von Kompetenzen, die den Einsatz und Betrieb kreislauffähiger Geschäftsmodelle gewährleisten: Wir beschreiben fünf dezidierte Kompetenzverschiebungen, die es Unternehmen erlauben, einen entsprechenden Kreislauf in Gang zu setzen – von der Produktentwicklung und Produktion zum Vertrieb, der Produktnutzung bis hin zur Rücknahme sowie zur profitablen Wiederaufarbeitung und erneuten Nutzung.

Empfehlungen

Accenture Research hat zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen fünf Geschäftsoptionen der Circular Economy identifiziert:

„Circular Supply Chain“: Einbeziehung vollständig erneuerbarer, recycelbarer oder biologisch abbaubarer Materialien, die fortlaufend wiederverwendet werden können.

Wiederverwertung & Recyceln: Schaffung von Systemen für Produktion und Konsum, die es ermöglichen, alles, was bisher als Abfall galt, vollständig wiederzuverwerten.

Lebenszyklusverlängerung: Durch fortlaufende Instandhaltung und Verbesserung bestehender Produkte verlängert diese Option deren Lebensdauer.

Kollaborationsplattform: Beispiele dafür sind Airbnb und Lyft. Die Geschäftsoption verhilft Konsumenten zu Spar- und Verdienstmöglichkeiten, indem sie ihr Eigentum mit anderen teilen und die Nutzungsintensität von Produkten steigern.

„Product as a Service“: Diese Geschäftsoption setzt auf das Angebot der Leistung eines Produkts anstatt lediglich auf Absatzvolumen. Produkte werden „vermietet“ statt verkauft.

Das Buch

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AUTOREN

Peter Lacy

Global Managing Director
Accenture Strategy, Sustainability


Peter Lacy ist Global Managing Director des Sustainability Services bei Accenture und Mitglied des Accenture-Strategy-Führungsteams. Er ist ein Berater des World Economic Forums der United Nations und von Organisationen des öffentlichen Sektors sowie Vorständen auf der ganzen Welt. Lacy ist ferner Business Fellow der Oxford University, ein WEF Young Global Leader und Mitgründer der Circulars, dem ersten weltweiten Circular-Economy-Preis für Geschäftsinnovationen. Peter Lacy arbeitet in London.

Philipp Buddemeier

Senior Manager
Accenture Strategy, Sustainability


Philipp Buddemeier ist Senior Manager bei Accenture Strategy im Bereich Sustainability Services. Er unterstützt Unternehmen und Organisationen des Öffentlichen Sektors dabei, die Möglichkeiten aus dem Übergang in eine ressourceneffektivere Wirtschaft zu gestalten und vertritt für Accenture Strategy das Thema Circular Economy in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vor seiner Zeit bei Accenture führte er ein Start-up im Sinne der Circular Economy und arbeitete als freier Berater, u.a. half er beispielsweise, eine Grüne Wachstumsstrategie für ein zentralasiatisches Land zu erarbeiten. Philipp Buddemeier hat einen MBA von INSEAD und einen Master der Universität Hamburg. Er arbeitet im Berliner Büro von Accenture.