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Wie können Life Science Unternehmen aus dem Kostensenkungszyklus ausbrechen?

Neue Ansätze für strategisches, wettbewerbsfähiges Kostenmanagement bei gleichzeitigem Wachstum

ÜBERBLICK

Mit dem Thema Kostenkontrolle beschäftigen sich nahezu alle Führungskräfte in der LifeScience Industrie. Aber verfolgen sie auch die richtige Art von Kostensenkungsprogrammen – solche, die sowohl strategisch als auch nachhaltig sind?

Die Herausforderung für Life-Science-Unternehmen liegt nämlich nicht nur im Erzielen von Kosteneinsparungen, sondern auch in der nachhaltigen Optimierung der Kostenstruktur. Dies belegt auch eine Studie von Accenture. Demnach werden sich alle Einsparungen aus herkömmlichen Kostenmanagement-Initiativen in der Branche innerhalb von drei Jahren auflösen. Das trägt zu einer Kultur und Mentalität der „saisonalen“ Kostensenkung bei, die nicht nachhaltig ist.

Abhilfe schaffen letztlich nur Änderungen vorhandener Strukturen, die zu neuen und konstanten Verhaltensweisen bei der Kostenkontrolle führen. Nur so lässt sich nachhaltiges Kostenmanagement in der DNA eines Life-Science-Unternehmens verankern.

Der Weg lohnt sich, denn wenn die richtigen Maßnahmen zur Senkung der Betriebsausgaben ergriffen werden, kann dies neue Mittel für Forschung und Entwicklung, Produkteinführungen und Marktforschung freisetzen. Das alles ermöglicht neues Wachstum und Innovation – ein nachhaltiges Plus für Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

"100 Prozent der Life-Science-Finanzverantwortlichen geben an, dass Kosteneffizienz aktuell die höchste Priorität hat"


KERNERGEBNISSE

Life-Science-Unternehmen können eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um unnötige Kosten zu reduzieren. Dies betrifft insbesondere Back-Office-Funktionen wie Finanzen, Beschaffung, HR und IT . Die vier wichtigsten Hebel, um hier wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu schaffen und zugleich eine höhere betriebliche Agilität zu erzielen, sind folgende:

Verbrauch – Life-Science-Unternehmen müssen hohe Aufmerksamkeit auf den Verbrauch richten. Hier ist sicherzustellen, dass der Schwerpunkt auch tatsächlich auf den wirklich wichtigen Ausgaben liegt. Dann können sie Investitionen in Forschung, Entwicklung und Markteinführungen erhöhen.

Beschaffung/Preise – Lieferantenpreise lassen sich auf unterschiedliche Weise senken, wenn Best Practices für ein gut aufgestelltes strategisches Beschaffungswesen genutzt werden.

Struktur – Verlagerung von bestimmten Tätigkeiten in den Bereichen Finanzen, HR, Beschaffung und IT in voll integrierte, globale Business Services . Diese Funktionen sind in durchgehenden Prozessen strukturiert und helfen damit, traditionelle Funktionssilos aufzulösen .

Prozesse – Anwendung von Technologien zur Prozessvereinfachung und Nutzung globaler Prozessrichtlinien sowie Hinterfragen der Wertschöpfung bei sämtlichen Daten.

EMPFEHLUNGEN

Die Vorteile, die sich aus den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten dieser vier Hebel ergeben, sind enorm. Unternehmen, die in einen oder mehr der vier Hebel investieren, können mit einer nachhaltigen Senkung von etwa 20 bis 50 Prozent der Betriebsausgaben für die betreffenden Bereichsfunktionen rechnen.

Früher waren Life-Science-Unternehmen in der Lage, die Höhen und Tiefen ihres Marktes einfach „auszusitzen", weil sie sich auf hohe Margen bei wenigen großen Produkten verlassen konnten oder vorübergehende Kostensenkungen vornahmen. Doch die Zeiten haben sich geändert – heute ist ein nachhaltigerer Ansatz für das Kostenmanagement notwendig, wenn Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit von Dauer sein sollen.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER ACCENTURE STRATEGY


Autoren

Donna Peters

Donna Peters
Managing Director – Life Sciences

Cherene Powell

Cherene Powell
Managing Director – Life Sciences

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Seth Rogers

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Managing Director – Life Sciences

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