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Was tun, wenn das Cyber-Risiko Ihres Supply Chain-Partners zu Ihrem eigenen wird?

ÜBERBLICK

78 Prozent der deutschen Unternehmen haben bereits digitale Supply-Chain-Technologien eingeführt, oder planen eine solche Implementierung für das kommende Jahr. Durch diesen Fortschritt ist das Risiko durch Cyber-Attacken jedoch so hoch wie nie zuvor.

Mit einem einzigen Angriff können Hacker nicht nur auf sensible Daten und Informationen eines einzelnen, sondern gleichzeitig auf die mehrerer Unternehmen zugreifen. Im schlimmsten Falle unterbrechen sie dadurch das laufende Geschäft und verursachen neben erheblichen Kosten auch enorme Reputationsschäden.

Die digitalen Schnittstellen zwischen verschiedenen Unternehmen vernetzen zunehmend das gesamte Ökosystem zu einer Kette von Cyber-Risiken. Doch erst 19 Prozent der Supply Chain-Verantwortlichen in Deutschland unternehmen etwas dagegen.


ZUM DOWNLOAD: „CHIEF SUPPLY CHAIN OFFICERS: DO YOU KNOW WHERE YOUR WEAKEST LINK IS?” [PDF]

KERNERGEBNISSE

Laut der von uns befragten deutschen Unternehmen zielen mehr als 60 Prozent der Cyber-Attacken auf die Supply Chain ab, 85 Prozent von ihnen waren bereits von einem solchen Angriff betroffen.

Daher ist es kaum überraschend, dass in der Hälfte der Unternehmen keine Abstimmung zwischen den Bereichen Supply Chain und Cyber-Security stattfindet. Der technologische Fortschritt kann innerhalb der Supply Chain auch künftig einen verheerenden Schaden anrichten, auch wenn er zur Optimierung der Geschäftsabläufe beiträgt. Je mehr das Internet der Dinge oder der 3D-Druck zum alltäglichen Bestandteil von Fertigung und Supply Chain werden, desto stärker rückt das Thema Cyber-Security in den Mittelpunkt. Der 3D-Druck patentierter Entwicklungen findet mittels Austausch von Codes und Daten statt, womit geistiges Eigentum über die gesamte Supply Chain hinweg verteilt wird. Dies führt dazu, dass die Sicherheit an allen Schnittstellen restlos gewährleistet sein muss.

Selbst wenn Ihr Team die virtuellen Grenzen Ihres eigenen Unternehmens angemessen schützt, reicht das leider nicht aus. Das eigentliche Sicherheitsrisiko Ihrer Supply Chain könnte sich auch außerhalb Ihres Unternehmens befinden.


EMPFEHLUNGEN

Operationalisierung einer geschützteren Supply Chain

Der erste Schritt besteht darin, alle Schwachstellen Ihrer Supply Chain durch ein sorgfältiges Sicherheits-Audit Ihrer Partner zu ermitteln.

Im zweiten Schritt sollten Sie ein geschäftsbedingtes Sicherheitsmodell für Ihre Supply Chain entwickeln. Die strategische Governance sollte hierbei den Supply Chain-Entscheidern obliegen, da sie letzten Endes die Verantwortung für das Ergebnis tragen.

Im dritten Schritt gilt es, das Risikomanagement der Supply Chain mit der Strategie der Cyber-Security abzustimmen – intern wie extern.

Zu guter Letzt sollten Sie eine Supply Chain aufbauen, die Cyber-Attacken standhält. Finden Sie schnellstmöglich Lösungen, mithilfe derer Sie Risiken sofort erkennen, zügig auf sie reagieren können und vor allem so schnell wie möglich eventuelle Schäden beseitigen können, bevor Störungen im Betriebsablauf Ihrem Geschäft und Ihrer Reputation schaden.


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Autoren
Manish Chandra
Manish Chandra
Managing Director – Accenture Strategy,
Operations Strategy


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Kevin Richards
Kevin Richards
Managing Director – Accenture Strategy, Security


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Kris Timmermans
Kris Timmermans
Senior Managing Director – Accenture Strategy,
Operations Strategy


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