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Aufbau einer analytikgestützten Organisation: Aufbau, Steuerung, Sourcing

Analytics hilft Konsumgüterunternehmen beim Aufbau einer erkenntnisorientierten Unternehmenskultur und verbessert Geschäftsergebnisse.

ÜBERBLICK

Unternehmen der Konsumgüterbranche können mit einem unternehmensweiten Geschäftsmodell Analytics eine datenbasierte, erkenntnisorientierte Unternehmenskultur aufbauen, bessere und schnellere Entscheidungen treffen und ihre Geschäftsergebnisse steigern.

Viele Konsumgüterunternehmen erkennen, dass Analytik-Kapazitäten unerlässlich sind, um sich im Wettbewerb von heute zu behaupten. Dennoch ist es nur wenigen Unternehmen gelungen, von ihren Investitionen in Commercial Analytics so zu profitieren, wie sie es gewünscht und erwartet haben.

Unsere aktuelle Umfrage unter Geschäftsführern von Unternehmen der Konsumgüterbranche zeigt, dass Analytik in vielen Unternehmen vereinzelt und lokal genutzt wird. Hingegen haben weniger als die Hälfte der Unternehmen Commercial Analytics über alle Bereiche hinweg integriert oder betrachten den Einsatz von Analytics als wettbewerbsentscheidenden Vorteil. Viele Unternehmen kämpfen sogar weiterhin mit grundsätzlichen Problemen in Bezug auf Daten, Analytik-Methoden und -Technologien.

Accenture ist überzeugt, dass diese Probleme gelöst werden können, wenn sich die Unternehmen Zeit nehmen, eine unternehmensweite Commercial-Analytics-Strategie zu entwickeln und im Rahmen eines entsprechenden Geschäftsmodells umzusetzen.

HINTERGRUND

Accenture hat eine globale Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie Konsumgüterunternehmen eine analytikgestützte Organisation strukturieren und wie sie Commercial Analytics in ihre Entscheidungsprozesse integrieren.

Wir haben 90 Führungskräfte von Konsumgüterherstellern befragt, die in Unternehmen mit mehr als zwei Milliarden US-Dollar Jahresumsatz direkt oder in übergeordneter Funktion für den Bereich Commercial Analytics zuständig sind. Bei der Erhebung ging es um die folgenden Themen:

  • Herausforderungen und Prioritäten im Bereich Commercial Analytics

  • Aufbau und Koordination von Analytik-Kapazitäten

  • Anwerbung und Einsatz von Fachkräften für Commercial Analytics

  • Erkenntnisorientierte Entscheidungsfindung

DIE WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE

Damit es zu den erwarteten geschäftlichen Vorteilen führt, muss ein Geschäftsmodell Analytics die drei folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Einbeziehung von Commercial Analytics in den Entscheidungsprozess:Um eine analytikorientierte Kultur im Unternehmen zu verankern, müssen Führungskräfte von Konsumgüterunternehmen die geschäftlichen Herausforderungen ermitteln, die relevanten Leistungskennzahlen definieren und bei ihrer Entscheidungsfindung auf Commercial Analytics zurückgreifen.

  • Aufbau und Koordination von Analytik-Kapazitäten im gesamten Unternehmen:Konsumgüterunternehmen müssen eine Commercial-Analytics-Organisation aufbauen, die dem Entwicklungsstand und den Anforderungen des Geschäfts entspricht, und die Ressourcen effizient zuordnen. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Fähigkeit, Angebot und Nachfrage für Commercial-Analytics-Leistungen unternehmensweit effektiv zu steuern.

  • Anwerbung und Einsatz von Fachkräften für Commercial Analytics:Es ist nicht einfach, geeignete Fachkräfte für Commercial Analytics zu finden. Noch seltener sind gute Fachkräfte mit der passenden Branchenerfahrung. Konsumgüterunternehmen müssen klare Entscheidungen zur Anwerbung, Weiterbildung, Vergütung und Förderung von Commercial-Analytics-Fachkräften treffen und ihre Talentmanagement-Prozesse entsprechend anpassen.

Diese Geschäftsziele gelten für die meisten Unternehmen der Konsumgüterindustrie ebenso wie für viele Unternehmen anderer Branchen. Sie bilden den Orientierungsrahmen für die Erstellung eines Commercial-Analytics-Modells. Auch wenn es nicht das „einzig wahre“ Modell gibt, das für alle Unternehmen funktioniert, lassen sich gemeinsame Grundkomponenten bestimmen. Dazu gehören:

  • Unterstützung und Steuerung durch die Führungsebene

  • Organisationsstruktur und Talentmanagement

  • Weiterverarbeitung von Daten zu Erkenntnissen

  • Aufbau von Kapazitäten

  • Erkenntnisbasierte Entscheidungen

  • Ergebnismessung

  • Informations- und Datenmanagement

ANALYSE

Diese Geschäftsziele gelten für die meisten Unternehmen der Konsumgüterindustrie ebenso wie für viele Unternehmen anderer Branchen. Sie bilden den Orientierungsrahmen für die Erstellung eines Commercial-Analytics-Modells. Auch wenn es nicht das „einzig wahre“ Modell gibt, das für alle Unternehmen funktioniert, lassen sich gemeinsame Grundkomponenten bestimmen. Dazu gehören:

  • Mehr Kundennähe: Angesichts des verschärften Wettbewerbs um die Kunden müssen Konsumgüterunternehmen Big Data nutzen, um umfassendere Erkenntnisse über ihre Kunden zu gewinnen und schnellere, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

  • Optimierung der Versorgungskette: Der parallele Anstieg von Kostendruck und Serviceanforderungen führt zu der Notwendigkeit, die Entscheidungsfindung über die gesamte Versorgungskette zu verbessern.

  • Engere Beziehungen zum Einzelhandel: Der Einzelhandel hat direkten Kundenkontakt und baut mit seinen umfangreichen Informationen seine eigenen Commercial-Analytics-Kapazitäten aus. Den gleichen hohen Entwicklungsstand erwartet er heute auch von Konsumgüterproduzenten.