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BEYOND THE ZBB BUZZ

„ZERO-BASED“ LIEGT IM TREND – NUN WIRD ES ZEIT, ZWISCHEN HYPE UND FAKTEN ZU UNTERSCHEIDEN.


ZERO-BASED IST

EIN HEISSES THEMA

  • Accenture Strategy hat die bislang größte Forschungsinitiative zu „Zero-Based-Thinking“ durchgeführt – einer Denkweise, die sich von einer reinen Budgetierungstechnik zu einem unschätzbar wertvollen Führungsinstrument entwickelt hat, das die strategischen Prioritäten des gesamten Unternehmens koordiniert.

  • 91 Prozent aller Zero-Based-Budgeting (ZBB)-Programme haben ihre Ziele erreicht oder sogar übertroffen. Sie haben Wachstum und die Einführung digitaler Geschäftsmodelle finanziert. Da ist es kein Wunder, dass alle über „Zero-Based-Mindset" sprechen.

  • Vor 2011 nutzten lediglich zwei Prozent der von uns befragten Unternehmen ZBB. Seit 2013 sind die Einführungsraten von ZBB jedoch exponentiell angestiegen – jedes Jahr um 57 Prozent. Die praktischen Erfahrungen der Unternehmen geben Aufschluss über die Ergebnisse, Umsetzungen und Herausforderungen von ZBB – und darüber, was als Nächstes zu erwarten ist.


REPORT LESEN [PDF]

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ERGEBNISSE:

BARER GEWINN

Die meisten Unternehmen verfügen über fortlaufende Kostensenkungsprogramme. Doch die Ergebnisse verblassen im Vergleich zu dem, was ZBB den Unternehmen einbringt: Die von uns befragten Unternehmen verzeichnen durchschnittliche Kostensenkungen von 15 Prozent und durchschnittliche Nettoeinsparungen von mehr als 260 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Die Untersuchung liefert außerdem die Antwort auf die „Eine-Million-Dollar-Frage“ zu ZBB: Wofür verwenden Unternehmen die durch die ZBB-Programme freigewordenen Mittel? Zwar hat sich bezüglich der Zuständigkeit für Reinvestitionsentscheidungen keine gängige Praxis ergeben, klar ist jedoch: Unternehmen nutzen eingesparte Gelder für Wachstumsinitiativen (52%), digitale Technologien (31%), weitere Ressourcen (29%) sowie die Verbesserung des Nettoertrags (15%). Ein Manager aus der Pharmaindustrie erklärt es so: „Wir reinvestieren ein Drittel in unsere Wachstumsinitiativen, ein Drittel in die Gehälter und ein Drittel geben wir unseren Aktionären zurück – das ist unsere Erfolgsformel.


Unternehmen wenden ZBB auf die gesamte
Gewinn- und Verlustrechnung an.

How is ZBB applied by companies across the P&L?

WEITREICHENDE

UMSETZUNG


Jedes ZBB-Programm ist einzigartig, doch bei der Umsetzung zeichnen sich Trends ab.

IM GESAMTEN
UNTERNEHMEN



53%

SETZEN ZBB
UNTERNEHMENSWEIT EIN

AUF DER
GANZEN WELT



45%

SETZEN ZBB
WELTWEIT EIN

TEMPO DER
UMSETZUNG



45%

FÜHREN ZBB NUR
ZÖGERLICH EIN

Darüber hinaus zeigt die Untersuchung, dass bereits die Verzögerung einer ZBB-Umsetzung von nur einer Woche für ein globales Unternehmen einen Gewinnausfall von rund 5 Millionen US-Dollar bedeuten könnte.


HERAUSFORDERUNGEN

OHNE FLEISS KEIN PREIS

Der Hype suggeriert, dass ZBB ein Wundermittel gegen sämtliche Probleme im Kostenmanagement von Unternehmen sei. Fakt ist jedoch: Wie jede andere größere Transformation bietet ZBB keine einfache Lösung. Erfolg werden nur diejenigen haben, die auch die damit verbundenen Herausforderungen überwinden. Unternehmen berichten, dass die größten Hürden in der Übernahme unterschiedlicher Kulturen (67%), im Change-Management (41%) und der Datentransparenz (33%) bestehen.

Unternehmen investieren in die Weiterentwicklung ihrer Kultur. Change-Management-Initiativen umfassen allgemein akzeptierte taktische Maßnahmen wie Kommunikation (77%) oder Schulungen und Workshops (62%). Zielvorgaben und Anreize (15%) sowie Leitbildfunktionen (21%), die sich auf eine echte Veränderung von Verhaltensweisen konzentrieren, sind weniger gebräuchlich.

Im Gegensatz zu einmaligen hohen prozentualen Kürzungen durch typische Kostensenkungsprogramme, ist ZBB eine ganzheitliche Management-Initiative, deren Massnahmen nachhaltige Veränderungen anstoßen und einen Kulturwandel im Denken und Arbeiten der Mitarbeiter bewirkt.

Die größten Hindernisse für ZBB

Hardest ZBx obstacles

DIE ZUKUNFT

DEN HORIZONT ERWEITERN

Unsere Untersuchung zeichnet ein überzeugendes Gesamtbild der derzeitigen ZBB-Realität. Doch wie können Marktführer ein höheres Level erreichen?

Nutzen sie den dreifachen wettbewerbsvorsprung! Die meisten Unternehmen konzentrieren sich aus Gründen der Wirtschaftlichkeit auf ZBB. Gemäß unseres ZBB-Rahmenkonzeptes steigert eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit das Wachstum, die Rentabilität sowie Nachhaltigkeit und Vertrauen. Das ZBB der nächsten Generation muss mit diesen drei Dimensionen verknüpft sein:

     

  • PACKEN SIE DIE GESAMTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG AN. ZBB liefert die besten Ergebnisse, wenn man ihre Erfolgsprinzipien auf die gesamte Gewinn- und Verlustrechnung anwendet: Direkte und indirekte Arbeitskosten, Marketing und Vertrieb sowie Logistik und Herstellungskosten (Cost of Good Sold – COGS). Das nennen wir Zero-Based-Mindset (ZBx).
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  • VERSCHIEBEN SIE KOSTENKURVEN MIT DIGITALEN MITTELN. ZBx stellt die zukünftige Arbeitsweise von Unternehmen auf eine neue „Quartals-Nullbasis“. Dieser zukünftige Schwerpunkt reflektiert eine kontinuierliche Verbesserungsmentalität, die die Auswirkungen digitaler Technologien, Nachhaltigkeitspraktiken und anderer Einflussfaktoren auf die unternehmensweiten Kostenprofile erfasst.
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  • TREIBEN SIE DEN GESCHLOSSENEN REGELKREIS AN. Digitale Tools und Fähigkeiten können dafür sorgen, dass der geschlossene Kreislauf effizienter und effektiver abläuft. So, als würde der Kreislauf-Prozess selbst in einen Zero-Based-Zustand versetzt werden. Unternehmen können den geschlossenen Regelkreis noch weiter stärken, wenn sie ein ZBB-Kompetenzzentrum schaffen, um die Budgetverantwortlichen und die Gesamtkostenperspektive zu unterstützen.

       

    • Vorteil 1 – Datentransparenz: Für viele Unternehmen stellt sie weiterhin eine Herausforderung dar. Noch immer nutzt ein Viertel von ihnen manuell gepflegte Tabellen. Werden diese durch ein automatisiertes Reporting und Artificial Intelligence-Technologien ersetzt, können Unternehmen nicht nur die Transparenz und Qualität ihrer Daten sondern auch ihre KPIs und Prozesse signifikant verbessern.
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    • Vorteil 2 – Kontinuierliche Verbesserung: Das ZBB-Kompetenzzentrum kann neben Ansatzpunkten zur Optimierung, detaillierten Ursachen- und Variationsanalysen sowie Big Data Analytics noch weitere Analysewerkzeuge und Erkenntnisse liefern, die den geschlossenen Regelkreis auf die nächste Stufe heben.
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  • ENTWICKELN SIE EINE OWNERSHIP-KULTUR. Change-Management muss ein langfristiger Prozess sein. Halbgare Ansätze, die nicht auf dauerhafte Verhaltensänderungen abzielen, genügen nicht, um Kostenvorteile aufrechtzuerhalten. Mitarbeiter müssen verstehen, was von ihnen erwartet wird und im eigenen Interesse diese Erwartungen erfüllen.
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