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Jenseits des Sichtbaren

Machen Sie das Ausnahmemanagement zum Wachstumstreiber

Übersicht

Angesichts der komplexen und volatilen aktuellen Marktlage können sich Unternehmen nicht mehr auf veraltete Planungsansätze verlassen. Allein durch Transparenz in der Lieferkette ist das Problem aber nicht zu lösen.

Zur Planung ihrer Lieferketten sollten Organisationen fortschrittliche digitale Technologien nutzen, um einen proaktiven, orchestrierten Ansatz zu verfolgen und agile Leistungen nach dem Prinzip „Sense and React“ aufzubauen.

Ein derart proaktiver Ansatz trägt dazu bei, jedes Element des Geschäftsprozesses besser einzubinden und reaktionsschneller zu gestalten. Auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen wird auf diese Weise aus einer Bedrohung eine Wachstumschance.

KERNERGEBNISSE

Am Anfang steht die Erkenntnis, dass sequentielle Planung der Vergangenheit angehört und Lieferkettentransparenz allein nicht ausreicht. Auf Basis dieser Erkenntnis können Unternehmen das Ausnahmemanagement Stück für Stück in eine proaktive Planungsressource verwandeln.

  • Das Zeitalter der sequentiellen Planung ist vorbei. Heute wandeln sich die Anforderungen der Kunden rasant. Selbst die besten Prognosen sind oft schon überholt, bevor sie überhaupt fertiggestellt wurden. Heute drohen Ausnahmen den Planungsprozess zu erdrücken.

  • Sie brauchen mehr als nur Transparenz. Die Empirie deutet darauf hin, dass Unternehmen schon heute über den Tellerrand hinausschauen. Nur zwei Prozent der Verantwortlichen aus Betriebsleitung und Lieferkettenmanagement nennen den „Mangel an Transparenz im gesamten Unternehmen“ als größtes Hindernis auf dem Weg zur Optimierung der Lieferkette.

  • Vom Ausnahmemanagement zur vorausschauenden Planung. Umwälzende Digitaltechnologien, wie Analytik, dynamische Szenario-Modellierung und mobile Konnektivität können dazu beitragen, dass sich Unternehmen vom reaktiven, Ad-hoc-Ausnahmemanagement verabschieden und zur vorausschauenden Planung übergehen.

Empfehlungen
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem orchestrierten Ansatz. Finden Sie zunächst heraus, wie viele Ihrer Ressourcen sich derzeit mit Ausnahmen befassen. Wenn das Ergebnis Sie nicht zufriedenstellt und die Lösung komplexer Ausnahmen zu viel Verwaltungsaufwand in Anspruch nimmt, dann ist es höchste Zeit, über die bloße Sichtbarkeit der Lieferkette hinauszugehen - hin zu einer Orchestrierung, die schnellere Entscheidungsfindung ermöglicht und profitables Wachstum fördert.

Autoren

Jose Bleda ist Managing Director bei Accenture Strategy und weltweit für den Bereich Supply Chain Practice verantwortlich. Er ist spezialisiert auf Supply-Chain-Strategien und verfügt über mehr als 27 Jahre Erfahrung in der Entwicklung innovativer Lösungen für alle Teile der Lieferkette (Supply Chain Management, Pre- und Post-Merger-Integration der Logistik, Entwicklung von Betriebsmodellen, Kostenoptimierung, Outsourcing-Strategien). Bleda hat die Technische Universität (ETSEIB) in Barcelona als Wirtschaftsingenieur abgeschlossen und besitzt einen MBA der ESADE Business School (ebenfalls in Barcelona). Sein Büro befindet sich in Barcelona, Spanien. pjose.bleda@accenture.com.

Pablo Caballero ist Managing Director bei Accenture Strategy und weltweit für den Bereich Netzwerk und Betriebsressourcen verantwortlich. Er ist spezialisiert auf Planungsoptimierung, Kostensenkung, Werttransformation von Lieferketten sowie Bestandskostenreduktion. Caballero besitzt einen Abschluss als Ingenieur der Polytechnischen Universität in Katalonien und hat das Executive Development Program der IESE Business School in Barcelona absolviert. Er ist APICS CPIM- und CIRM-zertifiziert. Sein Büro befindet sich in Barcelona, Spanien. Kontakt: pablo.caballero@accenture.com.