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Wie sich die Digitalisierung für Banken auszahlt

Drei Möglichkeiten für Banken, mehr aus ihren digitalen Investitionen herauszuholen

ÜBERBLICK

In der umfassend vernetzten Welt von heute erwarten Kunden von jedem Anbieter nahtlose digitale und nicht-digitale Serviceerlebnisse. Banken, die dieser Anforderung nicht nachkommen, riskieren die Abwanderung ihrer Kunden.

Um solche integrierten, digital gestützten Kundenerlebnisse zu ermöglichen, sollten Banken traditionelle Vorgehensweisen überwinden – und vielmehr wie digitale Unternehmer denken und handeln. Ein tiefes Verständnis der digitalen Möglichkeiten kombiniert mit einem tragfähigen Geschäftsmodell erlaubt es, grundlegend neue, digitale Strategien zu entwickeln und gezielt in deren Erfolg zu investieren.

ZUM DOWNLOAD: „WIE SICH DIE DIGITALISIERUNG FÜR BANKEN AUSZAHLT“ (PDF)

KERNERGEBNISSE

Banken, die diese Herausforderung meistern und digitale Strategien nach innen und außen erfolgreich umsetzen, setzen ganz neue Wachstumsimpulse. Sie eröffnen allein in den nächsten fünf Jahren die Chance,

  • ihre Einnahmen um bis zu 55 Prozent zu steigern,

  • ihre Kosten um bis zu 30 Prozent zu senken

  • und eine Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent in reifen Märkten zu erzielen.1

Bei der Aussicht auf solche Ergebnisse ist es mehr als verständlich, dass Banken verstärkt in die Digitalisierung investieren.2 Dennoch konnten bisher nur selten steigende Erträge verbucht werden. Im Gegenteil: Seit 2010 – als viele Banken begannen, ernsthaft in die Digitalisierung ihrer Betriebsabläufe zu investieren – verzeichnen die Kreditinstitute rückläufige Einnahmen, und ihre durchschnittliche Eigenkapitalrendite in reifen Märkten stagniert bei ca. 6 Prozent.3

Warum tun sich Banken in der Mehrheit so schwer, ihr digitales Potenzial auszuschöpfen? In vielen Fällen fehlen entscheidende Informationen darüber, wie digitale Strategien die internen Prozesse, das Kundenerlebnis und die Profitabilität beeinflussen. Ohne dieses Wissen wird es für sie schwierig, Maßnahmen zu entwickeln, die zu den gewünschten Ergebnissen führen.


1. Analyse von Accenture (hergeleitet vom Accenture Return-on-Equity-Modell für Banken)​​

2. Kieran Hines, "Global retail banking technology spend to reach US$131bn by end 2015", Pressemitteilung von Ovum, 27. April 2015. Abgerufen 2. September 2015 unter http://www.ovum.com/press_releases/global-retail-banking-technology-spend-to-reach-us131bn-by-end-2015/

3. Accenture Marktforschungsanalyse aufgrund von Bloomberg-Daten, Oktober 2014.

EMPFEHLUNGEN

Damit sich ihre digitalen Initiativen besser auszahlen, können Banken insbesondere drei Maßnahmen ergreifen:

  • Aus den Erfahrungen anderer Branchen lernen. Das bedeutet: Verstehen, worauf es wirklich ankommt, agile und reaktionsschnelle Organisationen schaffen und den digitalen Bereich nicht nur als einen zusätzlichen Kanal, sondern als eigenständiges Geschäft betrachten.

  • Die „Komfortzone“ für Banken verlassen. Das bedeutet: Ökosysteme für die „Everyday Bank“ schaffen und die Bank als Alltagsbegleiter ihrer Kunden etablieren, sich zu Innovationszentren fortentwickeln und Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle in bisher nicht erfassten Bereichen erkunden.

  • Das Kostensenkungspotenzial digitaler Technologien auschöpfen. Das bedeutet: Konzentration auf Prozessautomatisierung, Umstellung auf Straight Through Processing (vollautomatisierte Abwicklung) und Optimierung der physischen Verteilnetze sowie Schaffung unkonventioneller Architekturen für eine hocheffiziente, bedarfsorientierte Zahlungsabwicklung (sog. „Just-in-Time Transaction Factories“).

WEITERE INFORMATIONEN ZU ACCENTURE BANKING

WEITERE INFORMATIONEN ZU ACCENTURE STRATEGY


AUTOR

Frederic Brunier

Frederic Brunier
Managing Director – Accenture Strategy

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