Female Role Models

Galia Diez

„IT bietet viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln, auszuprobieren und etwas zu verändern”


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Female Rolemodel: Galia Diez

Das Engagement für Mitarbeitende und die Gleichstellung Aller war noch nie so relevant wie heute. Accenture arbeitet beständig daran, dass jede:r sich entfalten kann, sich wertgeschätzt fühlt und mit der eigenen Persönlichkeit sowie den eigenen Stärken am Erfolg des Unternehmens teilhaben kann. Diversität und Gleichstellung sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Die Arbeit und die Geschichten von Accenture-Mitarbeitenden zeigen, wie wichtig und richtig dieser Weg ist; welche Bereicherung Vielfalt in der Belegschaft darstellt.

Dr. Galia Diez, Senior Manager in der IT Change Management Services (ITCMS) Einheit, ist eine dieser Personen. Sie hat 2020 angefangen bei Accenture zu arbeiten und in Accenture einen Arbeitgeber gefunden, bei dem sie ihre Karriereziele verfolgen kann – ohne Abstriche im Privatleben. Galia ist studierte Informatikerin, promovierte im Bereich Unternehmensführung. Zu den Stationen ihrer 14-jährigen Karriere vor Accenture zählten ein Beratungsunternehmen sowie ein globales mittelständisches Unternehmen.

Das Interview mit Galia

Liebe Galia, Du bist ja nun schon seit einigen Jahren in der IT-Branche tätig. Was genau fasziniert Dich daran besonders?

„Ich begeistere mich für neue Trends und für die Technologie dahinter. Aber noch mehr habe ich mich eigentlich schon immer für das Drumherum interessiert. Für die Organisation, die Arbeitsweise der Menschen, die Menschen selbst. Die Frage, was sie dazu bewegt, miteinander zu arbeiten. Und dann noch ein Stück weiter: Wie wirkt Führung in dem Kontext? Was sollten Menschen in Führungspositionen leisten, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen gut zusammenarbeiten können? Also dieses große System und das Zusammenwirken aller Kräfte.“

Als Du für Dich die Entscheidung getroffen hast, Dich beruflich nochmal zu verändern, war Accenture bei Dir nicht direkt ganz oben auf der Liste. Was war der Grund dafür und warum hast Du Dich letztlich doch für einen Job bei Accenture entschieden?

„Nachdem ich viele Jahre im Mittelstand tätig war, und letztlich in einer Rolle mit Gesamtverantwortung, wollte ich nicht wieder zu kleinteilig arbeiten. Ich wollte mir die Freiheitsgrade beibehalten. Deshalb habe ich zunächst in erster Linie nach einem Job im deutschen Mittelstand gesucht. Als ich allerdings per Zufall auf eine Stellenanzeige von Accenture gestoßen bin, dachte ich beim Lesen sofort: Mensch, das bin ja ich! In der Jobbeschreibung ging es um IT und Change – meine beiden Spezialgebiete. Also habe ich mich beworben und habe sehr schnell einen der besten Recruiting-Prozesse durchlaufen, die ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe. Ich habe hochqualitative Gespräche geführt und der gesamte Prozess war zugleich sehr nah an mir als Mensch. Besonders gefallen hat mir, dass ich im Fachgespräch zwei kompetenten Frauen gegenübersaß. Das war eine gute Abwechslung.“

Was genau sind deine Aufgaben in deiner jetzigen Position als ITCMS Senior Manager?

Ich habe eine Rolle mit viel Kontextwechsel – zwei bis drei Tage die Woche bin ich in einem Kundenprojekt eingebunden. Das ist mir auch sehr wichtig: Immer sehr nahe am Kunden zu arbeiten und mitzubekommen, was die Herausforderungen am Markt sind. In der restlichen Zeit baue ich mein 45-köpfiges Team „Cloud Change Advisory DACH“ weiter aus. Das bedeutet, dass wir unser Leistungsportfolio, also Change Management for Cloud Transformationen mit den Schwerpunkten Agile, DevOps, AI und Automation, kontinuierlich weiterentwickeln, neue Rollen definieren und entsprechend wachsen. Als wir den Circle gründeten, war für uns schnell klar, dass wir unsere Einheit im Sinne einer agilen Organisation aufstellen möchten. Wir wollen Rollen nach Kompetenzen vergeben und nicht nach Hierarchien leben. Unsere Einheit wächst und dafür suchen wir permanent nach neuen Talenten.“

Rollenbilder, Vorurteile, überholte Werte – all dies geht Accenture bei sich im Unternehmen an und fördert eine starke Kultur der Gleichstellung. Hast Du das Gefühl, dass das im Arbeitsalltag gut zum Tragen kommt?

„Ich merke tatsächlich im täglichen Arbeiten, wie prägend die Kultur ist und, wie stark sie den Umgang unter uns Mitarbeitenden beeinflusst. Es schwingt immer mit, dass es ein klares Commitment vom Leadership gibt, und das zieht sich durch die gesamte Organisation: Unterschiedlichkeit ist etwas Positives und wird gefördert. Diversität wird gefeiert. Dadurch fehlt es im Umgang unter- und miteinander auch nicht an Empathie. Das ist etwas, was ich auch bei mir im Team besonders schätze: Man hat immer ein offenes Ohr füreinander und unterstützt sich gegenseitig. Ich habe es noch nie erlebt, dass ich ein Problem hatte und niemanden finden konnte, der mir zuhören und weiterhelfen würde.“

Es gibt immer noch im Vergleich zu Männern viel weniger Frauen im IT-Bereich. Was glaubst Du, warum sich Frauen seltener für eine IT-Karriere entscheiden?

„Ich denke, das hat zum einen damit zu tun, wie jede:r sozialisiert ist. Welche festgefahrenen Rollenbilder es in der Gesellschaft gibt. Zum anderen denke ich, dass wir im Bildungsbereich und vor allem in den Schulen immer noch nicht gut genug aufgestellt sind. Computer-AGs wurden endlich in den Grundschulen eingeführt, aber dann fehlt es oft noch an ausgebildeten Lehrkräften dafür. Das sind Punkte, wo man noch einiges aufbauen muss. Insofern ist das Gesamtproblem meines Erachtens eine Mischung aus alten Denkmustern und dann aber auch aus der noch mangelnden Chancengleichheit.“

Du bist selbst Mutter von zwei Kindern und verfolgst gleichzeitig hochmotiviert Deine Karriere. Würdest Du Dich als gutes Beispiel dafür bezeichnen, wie man Beruf und Familie vereinbaren kann?

„Ob ich ein Paradebeispiel dafür bin, dass man die beiden Dinge vereinbaren kann, weiß ich nicht. Mir hat sich allerdings nie die Frage gestellt, Kind oder Karriere – natürlich wollte ich beides. Und natürlich möchte ich beides in vollen Zügen genießen. Ich habe drei Studiengänge absolviert, über 15 Jahre in Vollzeit gearbeitet und möchte das alles jetzt weiter vertiefen und mich sinnstiftend einbringen. Gleichzeitig habe ich große Freude an meiner Familie und will auch dafür genug Zeit haben. Mein Mann und ich teilen uns die Arbeit auf und es geht auch nicht, ohne Hilfe anzunehmen. Das Thema Vereinbarkeit war dementsprechend einer der Haken, die ich auf jeden Fall setzen wollte, bevor ich mich für einen Arbeitgeber entscheide. Da finde ich Accenture beispielhaft. Wenn mal das Kind krank ist oder jemand von 12 bis 14 Uhr für die Theateraufführung in die Schule muss, stößt man immer auf Verständnis. Jede:r ist bereit, sich auf die Bedürfnisse des Gegenübers einzulassen.“

Was würdest du abschließend Berufseinsteiger:innen, die sich für IT interessieren als Rat mit auf den Weg geben?

„Mir persönlich war es immer wichtig, dort zu arbeiten, wo mir viele Wege offenstehen, damit ich nicht für immer in einer Rolle stecken bleibe. Wo ich die Möglichkeit habe, mich zu verändern, weiterzuentwickeln und mit dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, zu wachsen. Insofern ist es aus meiner Sicht gut, von Anfang an ins kalte Wasser zu springen und Verantwortung zu übernehmen. Im Idealfall bei einem Unternehmen, das einen auch auffängt und darin unterstützt, persönliche Potenziale zu entfalten. IT ist faszinierend, mittlerweile allgegenwärtig und hat sehr viele verschiedene Facetten zu bieten. Deshalb würde ich immer sagen: Seid neugierig. Schaut, was es für unterschiedliche Rollen und Wege in einer IT-Karriere gibt und welche davon euch am meisten fordern.“

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