Female Role models

Wiebke Wichmann

„Im IT-Bereich gibt es viele spannende Rollen zu entdecken – Traut euch!“


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Female Role Model: Wiebke Wichmann

Eine Karriere in der IT-Branche als berufliche Option ist bei vielen Frauen immer noch nicht selbstverständlich oder naheliegend. Dem will Accenture entgegensteuern, mit dem Ziel, junge Frauen über Karriere- und Berufsmöglichkeiten in der IT-Branche zu informieren und dafür zu begeistern. Hierfür ermutigt das Unternehmen Studentinnen aus einem wirtschaftlichen und technischen Studiengang dazu, sich in ihrem Female Talent Program auszuprobieren und ihr Potenzial eines IT- und Digital Skillsets sowie die damit verbundenen vielfältigen Möglichkeiten für ihre weitere Karriere zu entdecken. Innerhalb von sechs Monaten bekommen Teilnehmerinnen exklusive Einblicke in das Beraterleben, zahlreiche Workshops, praktische Erfahrungen, individuelles Coaching und Mentoring sowie ganz viel Know-How zu den neuesten digitalen Trends.

Der Weg zu Accenture führte auch Wiebke Wichmann über das Female Talent Program. Welche Erfahrungen sie gemacht hat und wie ihr Einstieg ins Berufsleben bei Accenture war, verrät sie im Interview.

Das Interview mit Wiebke

Hallo Wiebke! Erzähl uns doch einmal etwas über dich: Wie ist dein Werdegang bisher gewesen, bevor du zu Accenture gekommen bist und hattest du schon immer ein Interesse für IT?
Bevor ich mein BWL-Studium in Osnabrück begonnen habe, bin ich für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika gegangen und habe im Anschluss ein Praktikum im Produktmanagement bei der Austrian Airlines gemacht. Danach habe ich dann noch meinen Master an der Universität Wuppertal im Bereich Management und Marketing abgeschlossen. Mit IT und App-Entwicklung bin ich das erste Mal bei Austrian Airlines in Kontakt gekommen und als ich in Wuppertal bei Vorwerk im IT-Change Management gearbeitet habe. Das war ganz „harmlos“, denn dort haben wir viel Kommunikationsmanagement, Community Management und Materialien für das Marketing gemacht. IT spielt heute in nahezu jedem Geschäftsbereich eine Rolle und die Frage, die sich dann stellt, ist, wie sehr man sich darauf einlässt.

Wie bist du auf das Female Talent Program aufmerksam geworden? Hattest du Accenture als potentiellen Arbeitgeber schon auf dem Radar?
Meine damalige Chefin hatte das Programm bei LinkedIn gesehen, an mich weitergeleitet und mir gesagt, das würde zu mir passen. Daraufhin habe ich mich beworben, weil die Unternehmensberatung, nicht aber spezifisch Accenture, seit dem Bachelor sowieso auf meinem Radar gewesen war.

Erzähl uns ein wenig über das Programm. Was passiert da? Wie ist der Ablauf? Was hat dir daran besonders gut gefallen?
Im ersten Schritt legt man in einer E-Mail kurz dar, warum man gerne teilnehmen würde, und hat anschließend ein Telefongespräch, wenn man zur engeren Auswahl gehört. Insgesamt ging das Programm von März bis September – die Rückmeldung, dass ich dabei bin, kam schnell. Da ich den Corona-Jahrgang erwischt hatte, lief alles digital ab. Das war natürlich einerseits schade, aber es war echt beeindruckend, wie das Team ad hoc digitale Sessions aufgestellt hatte. Ein Welcome Package gab es auch! Doch mein Highlight des Programms war definitiv das Mentoring: Wir haben einen Strength Finder gemacht und einen Mentor zur Seite bekommen, der mir direkt aus seinem Arbeitsalltag und zu den Projekten in seinem Job erzählt hat. Er hat mir auch Kolleg:innen vorgestellt, mit denen ich mich ebenfalls austauschen konnte. Letztlich haben diese Gespräche dazu geführt, dass ich meinen jetzigen Job auf einem aktuellen Projekt bekommen habe. Außerdem haben mir die unterschiedlichen Events und thematisch breitgefächerten Sessions gut gefallen, in denen verschiedene Speaker:innen bspw. aktuelle Trends vorgestellt haben oder auch persönliche Geschichten erzählten, wie z.B. der Weg von Frauen in Führungspositionen bei Accenture.

Was war der Ausschlag für deine Entscheidung, zu Accenture zu gehen? Was hat dich vom Unternehmen überzeugt?
Über das Female Talent Program habe ich einen guten Einblick in die Unternehmenskultur bekommen und erlebt, wie freundlich, hilfsbereit und interessiert alle sind. Es war sympathisch, dass man sich direkt mit „Du“ angesprochen hat und man proaktiv auf mich zugegangen ist: Nachdem ich mein Interesse gezeigt hatte, wurde sofort ein Bewerbungsgespräch mit meinem jetzigen Circle Lead vereinbart. Ich wurde ernst genommen und bekam das direkte Feedback „Das können wir uns vorstellen“.

Was ist deine aktuelle Aufgabe bei Accenture? In welchem Bereich bist du?
Ein großer Teil meiner Arbeit ist Projektmanagement, sprich Finance Tracking, die Kommunikation innerhalb des Teams, PowerPoint Präsentationen und Exceltabellen vorbereiten und mit dem Projektfortschritt aktualisieren. Das begeistert mich auch an Accenture: Man kann aus einem wirklich großen Pool an Trainingsmöglichkeiten wählen, um sich weiterzuentwickeln, beispielsweise absolviere ich als Nächstes eine Scrum Schulung.

Fühlst du dich nach der Zeit, die du jetzt beim Unternehmen bist, in dem Bild von Accenture bestätigt, was du während des Female Talent Program bekommen hattest?
Das Bild hat sich definitiv bestätigt. Natürlich ist es jetzt nochmal klarer, weil man mittendrin und von der Außen- in die Innen-Perspektive gewechselt ist. Die Kultur ist sehr offen. Es ist angenehm, wie man hier auf Leute zugehen kann, wie man einbezogen wird, wenn man in ein neues Team kommt, wie interessiert die Kolleg:innen am Gegenüber sind und dass man mit den gestellten Aufgaben gefördert und gefordert wird. Das erlebe ich als sehr positiv und das hatte ich auch schon während des Female Talent Program so wahrgenommen.

Was würdest du anderen jungen Frauen und Mädchen auf den Weg geben wollen? Was macht für dich eine Karriere im IT-/Tech-Bereich so spannend?
Schon im Bachelor habe ich oft gehört „In die Unternehmensberatung kommt man nicht rein, die nehmen nur die Besten der Besten und da muss man Assessment-Center durchlaufen, etc.“. Daraufhin bin ich erstmal davor zurückgeschreckt. Es ist schade, dass diese Sichtweise so verbreitet ist, weil es vor allem um Motivation geht. Wenn ihr also die Motivation mitbringt, euch eine Stellenbeschreibung interessiert und ihr euch in diese Sache hineindenken wollt, dann traut euch auf diesen Weg. Ich habe auch nicht IT oder Technologie studiert, aber in dem Bereich gibt es viele Rollen. Gerade die Sichtweise von Jemandem, der das nicht deep-dive studiert hat, ist wichtig, denn am Ende nutzen zu 99,9 % End-User, die keinen Tech-Hintergrund haben, die Programme. Es werden also Leute gebraucht, die eine Brücke zwischen der IT und den Mitarbeitenden bilden, die nicht aus dem Gebiet kommen. Es ist auf jeden Fall kein „langweiliger Bürojob“ – wir machen viel Kreatives, sammeln Ideen und arbeiten im Team.

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