Mergers & Acquisitions (M&A) in der COVID-19-Krise

Die COVID-19-Pandemie hat eine humanitäre und wirtschaftliche Notlage herbeigeführt. Führungskräfte müssen jetzt mehr denn je zukunftsorientiert handeln: Es gilt, Risiken und Liquidität abzuschätzen und gleichzeitig zu ermitteln, welche Wachstumschancen sich trotz der Krise bieten.

Seit Beginn der COVID-19-Krise schrumpfte auch der Markt für Mergers and Acquisitions (M&A). Das Transaktionsvolumen fiel im ersten Quartal 2020 auf ein Siebenjahrestief, der Transaktionswert im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent. Diese Krise ist anders als vorherige: Kundenverhalten, Lieferketten und Marktzugänge änderten sich schnell und umfassend und warfen viele Unternehmen aus der Bahn. Einige dieser Veränderungen sind nur vorübergehend, andere jedoch werden bleiben und das Gesicht der Wirtschaft für immer verändern. Die „neue Normalität“ nach COVID-19 wird weiterhin von Unsicherheit und hoher Dynamik geprägt sein.

Es liegt jetzt in den Händen der Topentscheider in den Unternehmen, wie gut unsere Wirtschaft weiterhin funktioniert. Wir stehen vor einer Periode kurzfristiger Stabilisierungsmaßnahmen und strategischer Grundsatzentscheidungen, die neue Zukunftsperspektiven für Unternehmen und ganze Branchen eröffnen sollen. In den kommenden Wochen und Monaten werden sich Fusionen und Übernahmen häufen – in einzelnen Sektoren und Regionen unterschiedlich schnell, je nachdem, wie stark diese von der Krise betroffen sind. Führungskräfte können dazu beitragen, Wege aus der Unsicherheit zu finden und weniger gut vorbereitete Wettbewerber zu überflügeln. Dazu braucht es jedoch eine Neupositionierung des Unternehmens. Nur wer heute handelt, ist morgen widerstandsfähiger.

M&A geben gerade in Krisenzeiten wichtige Impulse für wirtschaftliche Erholung und Wachstum.

Jetzt positionieren!

Die nächsten Wochen entscheiden über Wohl und Wehe der Wirtschaft: Ihr Unternehmen muss jetzt zeigen, dass es kurzfristig Stabilität herstellen und widerstandsfähige Strukturen aufbauen kann.

Machen Sie eine Kriseninventur in Ihrem Unternehmen

Identifizieren Sie akute Risikofelder, allen voran einen veränderten Liquiditätsbedarf, angeschlagene Geschäftspartner, Lücken im Geschäftsbetrieb und mögliche feindliche Übernahmen. Bewerten Sie potenzielle Gegenmaßnahmen.

Priorisieren Sie Ihre laufenden M&A-Geschäfte

Beziehen Sie dann Ihre laufenden M&A-Geschäfte in Ihre Überlegungen ein. Welche Deals in Ihrer Pipeline sollten Sie aussetzen, welche verschieben, welche ganz stoppen?

Finden Sie Investitionschancen mit langfristigem Potenzial

Werfen Sie nun einen zweiten Blick auf Ihre Anlagestrategie für laufende und kurzfristige Geschäfte. Evaluieren Sie die Chancen für Investitionen in beispielsweise insolvente Start-ups mit aussichtsreichem geistigem Eigentum, die Talentakquise oder ins Schlingern geratene Unternehmen, die sich für Tuck-in-Akquisitionen eignen.

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Schwung holen während der Talfahrt

Die Krise wird sich noch monatelang vielfältig auswirken. Jetzt kommt es darauf an: Bringen Sie Ihr Unternehmen in die richtige Ausgangsposition, um in der aktuellen Talfahrt neuen Schwung holen zu können.

Über den unmittelbaren Zeithorizont hinausblicken

Ermitteln Sie, welchen strukturellen Veränderungen Ihre Branche voraussichtlich unterworfen sein wird und welche Auswirkungen auf M&A, Ventures und Allianzen zu erwarten sind. Analysieren Sie Potenziale, die aus einem beschleunigten Strukturwandel Ihrer Branche hinsichtlich Konsolidierungen, Konvergenzen und Co. erwachsen können.

Stellen Sie fest, ob eine Konsolidierung in Sicht ist

Bewerten Sie potenzielle Transaktionen und Ihre Möglichkeiten, auf diese einzuwirken. Konsolidierungen, vertikale Integrationen und ähnliche Vorgänge sind nicht für jedes Unternehmen ein wichtiges Thema. Doch ist es wichtig zu verstehen, welche Szenarien möglich sind und wie Sie im Fall der Fälle reagieren können.

Passen Sie Ihre mittelfristige M&A-Agenda an und ergreifen Sie frühzeitig Maßnahmen

Nutzen Sie weiterhin Fusionen und Übernahmen, um Widerstandsfähigkeit und Wachstum Ihres Unternehmens zu fördern. Dazu gehören auch Veräußerungen sowie die Platzierung zusätzlicher strategischer Wetten in Wachstumsmärkten und -sektoren, die sich aktuell nicht in einer Notlage befinden.

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Vorbereitung ist alles, um schnell reagieren zu können

Krisen sind Chancen, wenn man aus ihnen die richtigen Schlüsse für die Zukunft zieht. M&A wird weiterhin eine Schlüsselrolle spielen für Unternehmen, die wachsen und widerstandsfähiger werden wollen.

Betrachten Sie M&A aus der Perspektive des gesamten Ökosystems

Überlegen Sie, wie sich Ihre Branche nach der COVID-19-Krise strukturell weiterentwickeln wird. Treffen Sie auf dieser Grundlage die erforderlichen Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens zu stärken.

Denken Sie auch an Allianzen und stellen Sie Ihr Unternehmen neu auf

In vielen Branchen wird nach der Krise die Bedeutung von Partnernetzwerken steigen, weil sich mit ihnen die durch die Pandemie aufgedeckten Schwächen besser beheben lassen.

Prüfen Sie Prioritäten und potenzielle Störfaktoren

Die Unternehmen werden aus der COVID-19-Krise ihre Lehren ziehen und sich dahin gehend positionieren, durch M&A ihr Wachstum und ihre Widerstandsfähigkeit zu fördern. Decken Sie potenzielle Risiken und Störfaktoren auf, planen Sie mögliche Szenarien voraus und finden Sie entsprechende Lösungen, um eventuelle Schwächen bereits im Vorfeld anzugehen.

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Wir sind an Ihrer Seite

Wir unterstützen Sie gern dabei, auf die Herausforderungen von COVID-19 zu reagieren. In dieser dringlichen, wichtigen und komplexen Situation geben wir Ihnen verlässliche Orientierung, mit der Sie sich in der heutigen M&A-Welt zurechtfinden und Ihr Unternehmen erfolgreich durch die Unsicherheit navigieren können.

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