Der Konsum von Online-Videos ist einer der großen Trends im Internet: Im Jahr 2007 wurden Milliarden Videostreams aus dem Netz heruntergeladen. Dabei sind Videos im Web kein neues Phänomen. Audiovisuelle Inhalte existieren im Internet bereits seit Mitte der 90er Jahre. Der rasante Erfolg und die steigende Nutzung werden durch verschiedene Faktoren begünstigt: Die Verfügbarkeit schneller Internetzugänge und Flatrate-Angebote, immer preiswertere Digitalkameras und Kamerahandys sowie leistungsfähige Endgeräte. In den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückten Web-Videos und Videoportale erstmals im Oktober 2006, als das Videoportal YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar in Aktien von Google Inc. übernommen wurde. YouTube verzeichnete in der Phase der Übernahme jeden Tag rund 100 Millionen Seitenabrufe, täglich wurden 65.000 Videobeiträge hochgeladen. Der Boom setzt sich fort: Heute werden täglich rund 100 Millionen Beiträge von YouTube abgerufen und 100.000 neue hochgeladen. Jede Minute kommen acht Stunden Bildmaterial dazu.
In den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückten Web-Videos und Videoportale erstmals im Oktober 2006, als das Videoportal YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar in Aktien von Google Inc. übernommen wurde.
YouTube verzeichnete in der Phase der Übernahme jeden Tag rund 100 Millionen Seitenabrufe, täglich wurden 65.000 Videobeiträge hochgeladen. Der Boom setzt sich fort: Heute werden täglich rund 100 Millionen Beiträge von YouTube abgerufen und 100.000 neue hochgeladen. Jede Minute kommen acht Stunden Bildmaterial dazu.
Das Interesse an Videoportalen nahm in den letzten Jahren sowohl auf Konsumenten- als auch auf Investorenseite immer weiter zu. Die Anzahl der Videoportale im Netz wächst beständig, und sie gehören — gemessen an der Nutzerzahl und der Verweildauer — zu den populärsten Angeboten im Internet. Auch in Deutschland: Allein das Videoportal MyVideo erreichte im zweiten Quartal 2007 hierzulande mehr als sechs Millionen Unique User — Tendenz steigend. International ist YouTube das führende Videoportal und hat in kürzester Zeit eine enorme Markenbekanntheit erreicht. Laut einer aktuellen Studie ist alleine YouTube inzwischen für zehn Prozent des gesamten Internetdatenverkehrs verantwortlich. Knapp 75 Prozent der US-Internetnutzer haben beispielsweise im Mai 2007 im Durchschnitt 158 Minuten lang Internetvideos angesehen. Dabei wurden mehr als 8,3 Milliarden Online-Videos gestreamt.
Videoportale rücken auch für klassische Medienunternehmen immer mehr in den Fokus, da die Nutzer ihnen verhältnismäßig viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen — und das in Zeiten, in denen sich der Medienkonsum spürbar verändert. Das Web wächst aus der Rolle des text- und bildbasierten Mediums heraus und dringt in eine Domäne ein, die bisher unbestritten vom Fernsehen dominiert wurde: die audiovisuelle Unterhaltung.
Was bedeutet dies für die Medienlandschaft? Werden sich die Onliner statt vom Fernsehen zukünftig von Videoportalen unterhalten lassen? Werden sie durch die interaktiven Möglichkeiten des Internets künftig Zuschauer und Produzent gleichermaßen?
Die Studie von SevenOne Media und Accenture hat dazu teilweise überraschende Erkenntnisse zu Tage gefördert. In dieser Broschüre sollen Ihnen die wichtigsten Resultate dieser repräsentativen Untersuchung einen Einblick in die Welt der Videoportale und ihrer Nutzer vermitteln. Vor allem aber werden die Videoportale auf der großen Landkarte der Medien eingeordnet. Denn nur so lässt sich voraussagen, welche Auswirkungen diese Angebote auf die Nutzungsgewohnheiten der Onliner und damit auf die Medienlandschaft insgesamt haben werden.
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