Demografie und Globalisierung – Die Schweiz im Einfluss der beiden Megatrends
Mitarbeiter jenseits der 55 machen Unternehmen flexibler und erhöhen die Qualitäts- und Service-Orientierung. So sieht es ein grosser Teil der deutschsprachigen Entscheidungsträger grosser Unternehmen. In Zeiten von globalisierten Wertschöpfungsketten und demografischem Wandel sind diese Kompetenzen besonders wichtig für den Standort. Das zeigt eine aktuelle Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.
Globalisierte Wertschöpfungsketten und der Wandel der Altersstruktur dürfen nicht in erster Linie als zwei sich verschlimmernde Entwicklungen gesehen werden. Die veränderten Rahmenbedingungen bergen ganz offensichtlich Chancen, die es zu nutzen gilt. Unsere Untersuchung zeigt: Globalisierung und demografischer Wandel fordern die Kernkompetenzen unseres Standorts heraus. Doch dadurch verbessern sich die Arbeitsmarktchancen älterer Arbeitnehmer, was wiederum die Sozialsysteme entlastet und auch dem Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegenwirken kann.
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Gross, profitabel und Arbeitsplätze schaffen – das geht zusammen
Die grössten Unternehmen der Schweiz – die Top 500 – waren in den vergangenen fünf Jahren die eigentlichen Wachstumstreiber der Schweizer Wirtschaft. Gleichzeitig haben die Besten dieser Firmen den Gewinn überdurchschnittlich gesteigert und ebenso überdurchschnittlich neue Mitarbeiter eingestellt - und zwar nicht nur im Ausland, sondern auch in der Schweiz. Dies sind die Haupterkenntnisse einer neuen Analyse von Accenture, die demnächst publiziert wird.
Die Analyse stützt sich auf die jährlich von der Handelszeitung publizierte Statistik zur Umsatz-, Gewinn- und Beschäftigtenentwicklung der grössten Unternehmen der Schweiz („Top 200X") und umfasst die Jahre 2001-2005. Die Untersuchung ist dazu angetan, da und dort gepflegte Klischees über die jüngste Wirtschaftsentwicklung zu hinterfragen, so etwa jene vom „Jobless Growth" oder von der Nettoverlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.
Reportage in der Handelszeitung vom 29. November 2006 [PDF, 1MB]
„Wir müssen uns immer wieder neu definieren“
Interview mit Thomas D. Meyer in der Schweizer Fachzeitschrift für Informations – und Kommunikationstechnologie ICT Kommunikation, Ausgabe September 2006
Im Interview zeigt Thomas D. Meyer auf, warum der boomende Dienstleistungssektor in der Schweiz einer Industrialisierung unterliegt und wie Accenture kundenseitig auf diese Entwicklung reagiert. Technologien als ein wesentlicher Aspekt der Industrialisierung können für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sein. Durch die Informationstechnologie mit Standardkomponenten wie komponenten-basierte Architekturen werden Informationsquellen vereinigt und integriert und somit Prozesse vereinfacht und standardisiert. Thomas D. Meyer sieht auch Auswirkungen dieses Industrialisierungsprozesses für den Beratungs- und Dienstleistungsbereich.
Download das ganze Interview mit Thomas D. Meyer [PDF, 225KB]
Lange Wellen in schnellebiger Zeit
Artikel von Thomas D. Meyer in Business Intelligence Magazin, Beilage Managing, März 2006
Wo stehen wir im Jahr 2050? Wie verändern künftige Innovationen unser Leben? Thomas D. Meyer wagt einen Blick in die Zukunft und erinnert sich gleichzeitig an einen grossen Weisen der Wirtschaftstheorie: Nikolai Kondratieff.
Kondratieff postulierte langwellige Konjunkturzyklen, beruhend auf den wichtigsten volkswirtschaftlichen Aggregaten (Produktion, Löhne, Preise und Zinsen). Die Zyklen dauern jeweils 50 Jahre.
Meyer: „Wir stehen zur Zeit im konjunkturellen Aufschwung am Beginn des fünften Kondratieff-Zyklus." [PDF, 479KB]