Dies zeigt eine von Accenture und Avanade in Auftrag gegebene Studie* zum Thema IT-Trends und IT-Governance in der Schweiz, die bereits zum zweiten Mal in Folge erstellt wurde. Auf den folgenden Plätzen: Effizienz und Effektivität der IT, Management der Kosten und Business Productivity.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die IT-Budgets auch in den kommenden Monaten eng bleiben und weiterhin zur Schaffung kreativer Freiräume zwingen werden, damit Investitionen in andere Themen möglich sind. Dennoch: Während gut 37 Prozent der Befragten gleich bleibende Budgets erwarten, können knapp 27 Prozent höhere Ausgaben einkalkulieren. Oberstes Gebot ist und bleibt allerdings die Bereitstellung einer leistungsfähigen IT, um das Tagesgeschäft reibungslos abzuwickeln. Auch der Einfluss verstärkter regulatorischer Anforderungen lässt sich ablesen: Business Intelligence und Reporting erfahren eine steigende Bedeutung, da sie für Steuerung und Compliance des Unternehmens notwendig sind.
Microsoft vor SAP und Oracle
Im Bereich der Software konnte Microsoft seinen Spitzenplatz behaupten – mehr als 90 Prozent der befragten Unternehmen ziehen Microsoft-Produkte und -Lösungen in Betracht, wenn es darum geht, neue Anwendungen zu implementieren. Auf den nachfolgenden Plätzen jedoch gab es eine Überraschung: SAP schob sich erstmals vor Oracle auf Platz zwei. Ungebrochen hingegen der Trend, in Individualsoftware zu investieren: Mehr CIOs als im vergangenen Jahr sind der Überzeugung, damit eher als mit Standardprodukten Wettbewerbsvorteile erzielen zu können.