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Die Web 2.0-Ära basiert auf dem Austausch usergenerierter Inhalte zwischen Peers. Die steigende Zahlungsbereitschaft zur Nutzung von digitalen Inhalten ist Voraussetzung für neue Geschäftsmodelle und eine dezentrale Peer Content Economy.
Autor: Dr. Andreas Pfeifer, Dr. Kiarash Keshavarzi
Der Begriff „Web 2.0" entstand Mitte des Jahres 2004 und begleitete eine neue Generation von Internet-Startup Unternehmen. Seither genießt Web 2.0 eine kontinuierlich steigende Aufmerksamkeit, was sich auch an den fast 500 Millionen Einträgen [1] bei der Suchmaschine Google ablesen lässt. Auch etablierte Internet Unternehmen der ersten Generation wie Yahoo, eBay oder Microsoft starteten im Jahr 2005 mit eigenen Web 2.0-Initiativen. Bis heute existiert keine eindeutige Beschreibung dafür, was „Web 2.0" eigentlich bedeutet. Der Begriff umschreibt vielmehr eine Reihe technologischer Entwicklungen und organisatorischer Attribute, die seit dem Platzen der „Internet-Blase" zu beobachten sind. Web 2.0 greift viele Konzepte des ursprünglichen Internets auf und treibt die Realisierung seines vollen Potenzials als künftige Plattform voran.
Wie können Web 2.0-Communities tatsächlich auch kommerzialisiert und monetarisiert werden? Welche Lösungen/Plattformen können den finanziellen Austausch gemäß des Web 2.0-Gedankens zwischen den Usern bzw. Peers ermöglichen? Der vorliegende Artikel sucht nach einer Lösung für eine noch nicht vorhandene bzw. weit verbreitete Bezahldienstleistung/-technologie für die mittelfristige Zukunft. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf sekundärer Marktforschung und auf über 20 Experteninterviews mit Führungskräften aus den Branchen Online-Payment, Internet, eMedia, Banken, Venture Capitalists, IT Consultants und Technologie-Analysten.
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Juni 5, 2007