Selbst in den Jahren, als die Touristik noch als einer der grössten und stabil wachsenden Märkte galt, kämpfte sie wie kaum eine andere Branche mit vielschichtigen Vertriebsstrukturen und schwachen Margen. Dazu kommen das Internet und neue Technologien, die den Wertschöpfungsbeitrag der Veranstalter in Frage stellen. Kunden können Flug, Mietwagen und Hotel über die Direkt-Vertriebskanäle der Anbieter selbst günstig und nach individuellen Wünschen buchen.
Lange Zeit lag der Mehrwert gebündelter Standardangebote im Preis: Veranstalter nutzten Skaleneffekte um hochwertige Leistungen preiswert anzubieten. Doch in Zeiten dynamischen Paketierens sind viele damit allein nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Trend zu Last-Minute Trips, Kurzreisen und Tiefpreis-Angeboten prägt die Situation. Der Kunde entscheidet sich spät und will dann flexible Angebote. Das heisst: Planungssicherheit und Zinserträge, die dem Segment zur Zeit der Katalogbuchungen zusätzliche Vorteile verschafften, sind gefährdet.
Zusätzlich drohen Tourismusunternehmen auf grossen Kontigenten von Hotelbetten, Flügen und anderen Reiseleistungen sitzen zu bleiben, wenn sie ihre Pakete nicht wieder aufschnüren, flexibel kombinieren und dynamisch preisen.
Wie können Reiseveranstalter in diesem Kontext Unternehmenswert und Shareholder Value steigern? Wie können sie der Skepsis von Investoren begegnen, die zwar mit dem Segment liebäugeln, von seiner nachhaltigen Ertragskraft aber nicht überzeugt sind?
Ihre Ansprechpartnerin Kerstin Lomb, Marketing
Mehr Informationen über unser Leistungsangebot rund um das Thema "Touristik" finden Sie auch auf unserer globalen Website.
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