Thema: High Performance Business Industrie: Versicherung Datum: Januar 2001  10 Prozent und mehr der Schadenzahlungen je Sparte könnten deutsche Sachversicherungsunternehmen einsparen, würden sie auf der Basis von Best Practices arbeiten. Gezielterer Personaleinsatz und adäquate EDV-Unterstützung tragen der Untersuchung zufolge hierzu massgeblich bei. Denn hochqualifizierte Mitarbeiter verwenden bei der Schadenbearbeitung mehr als 40 Prozent ihrer Zeit auf Aktivitäten, die keinerlei Einfluss auf die Höhe der jeweiligen Entschädigung haben.
Dies sind die Kernaussagen der internationalen Studie von Accenture, die auf der Detailanalyse von rund 5.000 Schadenfällen sowie der Befragung von mehr als 2.500 hochqualifizierten Schadenmitarbeitern in Europa und in Nordamerika beruht. Auch für den deutschen Markt zeigt die Untersuchung, dass Sachversicherungsunternehmen schneller und effizienter in der Schadenbearbeitung sein und ihre Ausgaben senken können, ohne den Kunden benachteiligen zu müssen. Zur Zeit liegt der Anteil der von den Unternehmen zuviel geleisteten Schadenzahlungen in nahezu allen Sachversicherungssparten über 10 Prozent. Der Grund: Im Branchendurchschnitt werden mehr als 70 Prozent der von den Versicherten gezahlten Prämien sofort wieder für Schadenzahlungen und die Kosten der Schadenregulierung verwendet. Zum Teil wird dabei mehr gezahlt, als es bei Anwendung von Best Practices in der Schadenbearbeitung der Fall sein müsste. Auch die Zeit, die der eigentliche Prozess der Schadenbearbeitung in Anspruch nimmt, ist eine kostentreibende Grösse. Die durch den Schadenfall verursachten Kosten werden aufgrund einer langen Bearbeitungsdauer nochmals in die Höhe getrieben. Für mehr Informationen sprechen Sie uns bitte an oder stellen Sie einfach eine Service-Anfrage. |