Collaboration statt Einzelkämpfertum Derzeit steht der Schweizer Einzelhandel vor einer riesigen Herausforderung. Nur wenn es allen daran Beteiligten gelingt, einheitliche Standards für ihre Warenwirtschaft einzuführen, werden sie langfristig wettbewerbsfähig bleiben... Download the full article [PDF, 698K] PDF Help GS1-Report 2006 Effizienzsteigerung durch Kollaboration Der Schweizer Konsumgütermarkt befindet sich im Umbruch. Die technologische Herausforderung ist in der Produktion, in der Logistik und im Handel gleichermassen gross. Das regulatorische Umfeld verengt sich weiter und die Konsumenten sind zusehends anspruchsvoller. Sie fordern maximale Qualität und zugleich günstigste Preise. Der Wettbewerb verschärft sich, zumal ausländische Billiganbieter auf den heimischen Markt drängen. Es ist selbstverständlich, dass die Schweizer Unternehmen solchen Entwicklungen im Konsumgütermarkt nicht einfach tatenlos zusehen wollen und können. Die Schweizer Detailhändler reagieren darauf mit Rationalisierung und Sortimentsbereinigung, mit Übernahmen, Fusionen und Beschaffungsallianzen. Doch sind damit die Möglichkeiten zur effizienten Bewirtschaftung bereits ausgeschöpft? Nein. Die Studie „GS1 Report 2006" von Accenture und GS1 Schweiz zeigt auf, wo Effizienzpotenziale schlummern. Als Basis für diese Studie wurden mehr als 300 Marktteilnehmer detailliert befragt und mit weiteren zwei Dutzend vertiefende Interviews geführt. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung der vier Bausteine kollaborativer Supply-Chain-Modelle:
- Standards
- Technologien
- Collaborative Demand Management
- Collaborative Supply Management
Die Studie zeigt, dass weitreichende Collaboration der ganzen Wertschöpfungskette entlang bedeutende Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen bei allen beteiligten Partnern zur Folge haben kann. Basierend auf der konsequenten Implementierung von kollaborativen Prozessen auf vertikaler und horizontaler Ebene, aber auch betriebsintern, lässt sich dieses bedeutende Effizienzpotenzial realisieren. Unter anderem werden in dieser Studie also Antworten auf folgende Fragen gegeben: Wie weit ist Collaboration in Demand- und Supply-Prozessen in der Schweiz bereits implementiert? Welche Wachstumschancen bieten sich, wenn Hersteller, Logistik-Dienstleister und Händler ihre Daten elektronisch austauschen und ihre Prozesse aufeinander abstimmen? Wie beurteilen die einzelnen Gruppen das Potenzial kollaborativer Prozesse? Wer sind die treibenden Kräfte? Wer zieht den grössten Nutzen? Welche Auswirkungen hat Collaboration über die gesamte Wertschöpfungskette? Welche Risiken zeigen sich? Und welche Hindernisse sind zu überwinden?
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 Der Verband GS1 Schweiz ist aus der Fusion von ECR (Schweiz), der Schweizerischen Gesellschaft für Logistik (SGL) und EAN (Schweiz) hervorgegangen. Für die heute rund 4'000 Mitglieder (Unternehmen) aus den verschiedensten Branchen ist damit das Kompetenzzentrum der Wirtschaft für Leistungen aus einer Hand in den Fachbereichen Standards, Logistik, Supply- und Demand Management entstanden.
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