Mitarbeiter jenseits der 55 machen Unternehmen flexibler und erhöhen die Qualitäts- und Service-Orientierung. So sieht es ein grosser Teil der deutschsprachigen Entscheidungsträger grosser Unternehmen. In Zeiten von globalisierten Wertschöpfungsketten und demografischem Wandel sind diese Kompetenzen besonders wichtig für den Standort. Das zeigt eine aktuelle Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture. In vielen westlichen Industriestaaten sinkt die Zahl der Einwohner, während das Durchschnittsalter der Bevölkerungen steigt. Gleichzeitig werden aufstrebende Schwellenländer wie China, Brasilien und Indien zu ernsthaften Konkurrenten auf dem Weltmarkt, die bereits heute mit über 1,5 Milliarden Erwerbstätigen aufwarten. In der multipolaren Welt verlagern sich auch zunehmend die Produktion von höherwertigen Produkten sowie Forschung & Entwicklung in die so genannten „Emerging Markets". Accenture hat 244 Kader von exportorientierten Unternehmen im deutschsprachigen Raum, davon rund ein Viertel aus der Schweiz befragt, wie diese Entwicklungen die Kernkompetenzen des Standorts Schweiz herausfordern. Ein zentrales Ergebnis lautet: Globalisierung und demografischer Wandel fordern besonders die Flexibilität sowie die Qualitäts- und Service-Orientierung der Schweizer Wirtschaft. Das befürchtet deutlich mehr als die Hälfte der Befragten. Globalisierte Wertschöpfungsketten und der Wandel der Altersstruktur dürfen nicht in erster Linie als zwei sich verschlimmernde Entwicklungen gesehen werden. Die veränderten Rahmenbedingungen bergen ganz offensichtlich Chancen, die es zu nutzen gilt. Unsere Untersuchung zeigt: Globalisierung und demografischer Wandel fordern die Kernkompetenzen unseres Standorts heraus. Doch dadurch verbessern sich die Arbeitsmarktchancen älterer Arbeitnehmer, was wiederum die Sozialsysteme entlastet und auch dem Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegenwirken kann. Ganze Studie herunterladen [PDF, 996KB] PDF Hilfe |