Thema: Restrukturierungsmaßnahmen in der Pharmaindustrie Datum: Juli 2006 Autoren: Michael Brückner, Alexander Meyer auf der Heyde, Marc P. Philipp  Nach fast zwei Jahren sich nur durchschnittlich entwickelnder Pharma-Branchenindizes auf den Kapitalmärkten haben sich die intensiven Bemühungen der letzten Jahre bei vielen Unternehmen in der pharmazeutischen Industrie sichtbar positiv auf die Bereinigung der Kostenbasis und somit auf die Verbesserung der Ertragsseite ausgewirkt. Es ist zu beobachten, dass die Gewinnerwartungen globaler Pharmakonzerne in letzter Zeit häufig wieder einen positiven Einfluss auf den Unternehmenswert an den Aktienmärkten gehabt haben.
In der Konsequenz erlebt die Strategiedebatte in den Führungsetagen der Pharmaindustrie derzeit einen Umschwung. Es scheint, als werde die Phase der internen Konsolidierung und Restrukturierung nunmehr durch eine Phase der reinen Wachstumsorientierung abgelöst. Führungskräfte haben erkannt, dass es sich keineswegs um eine langfristige Stimmungsaufhellung an den Kapitalmärkten in Bezug auf die Pharmabranche handelt. Um ein derartiges Stimmungshoch herbeizuführen, postulieren einige Vorstände sogar öffentlich das ‚Ende der Zeit von Restrukturierungen und Veräußerungen'. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob durch einen radikalen Wechsel der strategischen Ausrichtung die anstehenden Herausforderungen zu lösen sein werden. Ist die kategorische Abkehr von Restrukturierungsmaßnahmen und eine volle Konzentration auf „Wachstum" wirklich zielführend? Download Studie [PDF, 221KB] PDF Hilfe Für mehr Informationen sprechen Sie uns bitte an oder stellen Sie einfach eine Service-Anfrage. |