Branche: Pharma & Medizinprodukte Datum: Mai 2008 Autoren: Michael Brueckner, Alexander Meyer auf der Heyde, Marc P. Philipp, Carsten Klobucar Die Accenture Studie „Innovation for Growth" zeigt, wie Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie sowie dem Life Science-Segment den Herausforderungen im Innovationsmanagement begegnen und so Wachstum anregen, sowie die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Hierfür stützt sich die Studie auf die Kernergebnisse aus Gesprächen mit Vorständen und Top-Führungskräften aus allen Bereichen der europäischen Life Sciences Industrie – vom Pharmagroßhandel über Generika- und Medizinproduktehersteller bis zur forschenden pharmazeutischen Industrie – sowie auf Accenture’s Beratungs- und Industrieexpertise. Die Ergebnisse zeigen, dass Innovationsmanagement deutlich mehr als Forschung und Entwicklung bedeutet: Nachhaltig unternehmenswertsteigernde Innovationen verlangen einen ganzheitlich-strategischen Management-Ansatz sowie den gezielten Auf- und Ausbau spezifischer Fähigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen der Unternehmensorganisation. Accenture bezeichnet dies als „Corporate Innovation Capability". Fünf Faktoren sind für die Entwicklung Erfolg versprechender Innovationsfähigkeit in Pharmaunternehmen notwendig: - Innovation ist eine Frage der Perspektive: Erfolgreiche Unternehmen schaffen Innovationen für relevante Zielgruppen. Dazu analysieren sie, was Patienten oder Investoren wirklich wollen: einen neuen Wirkstoff oder eine neue Darreichungsform, eine neue Methode oder lieber eine andere Vermarktungsstrategie.
- Innovation ist eine Reise ins Unbekannte: Erfolgreiche Unternehmen sind bereit, auch für Investitionen mit unbekanntem Ausgang ein Budget zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus etablieren sie Messkriterien, um die für die Entwicklung einer Idee notwendigen Ressourcen zu ermitteln.
- Ausgeprägte Bottom-up-Ansätze fördern eine Vielzahl von Innovationsinitiativen: Erfolgreiche Unternehmen verfolgen diese Ansätze in allen Geschäftsbereichen, um unabhängig von Hierarchien möglichst viele Ideen zu generieren. Die Entscheidung, ob eine Initiative zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört oder gegebenenfalls mit Partnern als Spin-off umgesetzt werden soll, fällen sie dann top-down.
- Radikal neue Ideen brauchen gesonderte Plattformen: Erfolgreiche Unternehmen schaffen ein geschütztes Umfeld für Innovationen, damit sie nicht unmittelbar mit dem Kerngeschäft um Ressourcen konkurrieren müssen.
- Innovation ist mehr als Forschung und Entwicklung: Erfolgreiche Unternehmen gehen Innovationen bereichs- und hierarchieübergreifend an. So können Ideen für Innovationen – etwa für den Vertrieb – auch aus anderen Unternehmensbereichen stammen.
Download Study – 2008 (English) [PDF, 526KB] PDF Help Ihre Ansprechpartner: Michael Brückner Zum Anfang |