Branche: Energieversorgungswirtschaft Thema: Marktstrategieentwicklung Datum: Februar 2005 Autoren: Dr. Frank Husemann, Senior Manager bei Accenture und Arne Meyer, Diplomand an der TU Berlin, Schwerpunkt Erneuerbare Energien  Der Markt für erneuerbare Energie in Deutschland entwickelt besonders im Bereich der Stromerzeugung starke Dynamik, ausgelöst vor allem durch gesetzlich garantierte Einspeisevergütungen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Da nur kleine Wasserkraftwerke gefördert werden, geraten Betreiber grösserer Anlagen zunehmend unter Druck. Neben der Produktdifferenzierung bietet das Erreichen der Kostenführerschaft Chancen einer erfolgreichen Positionierung. Mit einem Kostenbenchmarking für Wasserkraftanlagen kann dieses Ziel erreicht werden.
Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland Das In-Kraft-Treten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im April 2000 und die dadurch veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland stark forciert. Lag deren Anteil 1990 noch bei etwa 3,5 Prozent, wurden im Jahr 2001 mit rund 33 TWh/a bereits ca. 5,9 Prozent der gesamtdeutschen Brutto-Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bereitgestellt.
Rund 35 Prozent der regenerativen Erzeugung (11,5 TWh/a) entfallen auf die Windkraft - bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 60 Prozent zwischen 1990 und 2001. Allerdings ist zu erwarten, dass sich ungeachtet der beginnenden Erschliessung von Offshore-Standorten das jährliche Marktwachstum bis 2010 mit etwa 12 Prozent deutlich abschwächen wird. Trotz verlangsamten Wachstums wird die Windkraft bis zum Ende dieses Jahrzehnts mit etwa 50 Prozent Anteil an der „grünen“ Stromerzeugung die Wasserkraft als dominierende Form der Stromerzeugung abgelöst haben. Download „Neupositionierung von Wasserkraftwerken durch Kostenbenchmarking" [PDF, 31KB] PDF Hilfe Für mehr Informationen sprechen Sie uns bitte an oder stellen Sie einfach eine Service-Anfrage. |