Die Rahmenbedingungen im Leistungssport verschärfen sich. Speziell die europäischen Staaten müssen sich neu orientieren, um auch in Zukunft optimale Vorraussetzungen für sportliche Höchstleistungen zu schaffen. Die Österreichische Sporthilfe hat auf diese Entwicklungen schon früh reagiert. Seit einiger Zeit werden die bedarfsorientierten Förderprogramme den neuen Herausforderungen angepasst, mit dem Ziel, die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler noch besser zu unterstützen. SPORTHILFE 2012 Um den erfolgreichen Weg der Österreichischen Sporthilfe in den nächsten Jahren fortzusetzen, unterstützte Accenture die Förderinstitution bei der Entwicklung der Vier-Jahres-Strategie SPORTHILFE 2012. „Unsere Aufgabe war es, das Profil der Österreichischen Sporthilfe weiter zu schärfen, den optimalen Umgang mit begrenzten Fördermitteln aufzuzeigen sowie die Chancen der zunehmenden Kommerzialisierung und Vermarktung des Sports für österreichische Spitzensportlerinnen und -sportler zu identifizieren“, beschreibt Klaus Malle, Country Managing Director von Accenture Österreich, die Ausgangssituation. „Wir freuen uns, dass wir Accenture als Partner für dieses wichtige Positionierungsprojekt gewinnen konnten. Die methodische Kompetenz und die Erfahrung des Accenture-Teams in der Beratung von Sport-Institutionen, die Affinität zum Spitzensport sowie der gemeinsame Anspruch Spitzenleistungen zu untersützen, bildeten eine ideale Basis für unsere Kooperation. – Die Umsetzung der mit Accenture entwickelten Vier-Jahres-Strategie wird die Position der Sporthilfe als erfolgreiche Förderinstitution von internationalem Format weiter ausbauen“, so Anton Schutti, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Accenture. Verändertes Umfeld In Europa dominiert das Subsidiaritätsprinzip der öffentlichen Sportförderung. Wie in anderen Ländern wird auch in Österreich der Sport maßgeblich aus Lotterieeinnahmen finanziert. Der Wegfall des staatlichen Glückspiel-Monopols wird gravierende Auswirkungen auf die europäische Sportförderung haben. Die meisten europäischen Länder passten ihre Förderpolitik den sich ändernden Rahmenbedingungen nur marginal an. Eine Vorreiterrolle übernahm Großbritannien, das im Zuge der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London im Jahre 2012 , das gesamte Sportfördersystem neu organisierte. Auch in Österreich hat im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft 2008 eine „Diskussion“ über Reformen der Sportförderung begonnen. Das Projekt Basis für die Untersuchung bildeten umfangreiche Analysen von Accenture über internationale Sport- und Förderorganisationen, den österreichischen Spendenmarkt sowie über 40 Interviews mit Vorstandsmitgliedern, den Firmenpartnern, und natürlich aktiven und ehemaligen Spitzensportlerinnen und -sportlern der Österreichischen Sporthilfe. Die Ergebnisse der Recherche und Interviews bildeten die Basis für die neue Vier-Jahres-Strategie, die gemeinsam mit der Sporthilfe in einem Workshop erarbeitet wurde. Im Mittelpunkt der Überlegungen standen die optimale Unterstützung der Sportlerinnen und Sportler und gleichzeitig die Berücksichtigung der Anregungen der Wirtschaftspartner und der Sporthilfe-Vorstandsmitglieder. Die drei Kernelemente der SPORTHILFE 2012: - Stärkere Fokussierung der monetären Förderung auf kritische Karrierephasen
- Ausbau des bestehenden Service- und Beratungsangebots
- Ausbau des nicht-monetären Förderangebots
Der gesamte Prozess SPORTHILFE 2012 gestaltete sich höchst professionell. Nach Abschluss des Projekts im Juni 2008 wird nun mit der Umsetzung der Strategie gestartet. Ihr Ansprechpartner: Michael Zettel, Senior Manager Zum Anfang |